Studie: Kryptowährungen sind auf gutem Weg Richtung Mainstream

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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eToro hat eine Studie zur Adaption von Kryptowährungen in Auftrag ergeben. Das Ergebnis: Kryptowährungen fehlen noch zwei von drei Schritte, um „richtige“ Währungen zu werden. Die Ergebnisse vermitteln insgesamt einen positiven Blick in die Zukunft.

Wertaufbewahrungsfunktion, Tauschmittel und Recheneinheit – das sind die drei gängigen Funktionen, die Güter erfüllen müssen, um als Währung gelten zu können. Wie Untersuchungen des Imperial College London im Auftrag von eToro nun ergeben haben, erfüllen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether bereits die Funktion der Wertaufbewahrung.


Die zentrale Schlussfolgerung der Studie: Kryptowährungen wie Bitcoin sind der nächste logische Schritt in der Evolution des Geldes und haben das Potential, die vorherrschende Zahlungsform der Zukunft zu werden.

In der Studie kommen William Knottenbelt und Zeynep Gurguc von der Imperial College Business School zu dem Ergebnis, dass Kryptowährungen bereits eine wichtige Eigenschaft erfüllen. Bei dieser handelt es sich um die der Wertaufbewahrungsfunktion.

Um die beiden weiteren Kriterien zu erfüllen, so die Forscher weiter, müsse es jedoch noch Fortschritte in Fragen der Skalierbarkeit, Design und Regulierung geben.

Kryptowährungen als Zahlungsmittel der Zukunft

In ihrem veröffentlichten Paper argumentieren die beiden Wissenschaftler aus einer historischen Perspektive. So habe sich die Art zu zahlen zwar immer weiterentwickelt. Die Grundfunktionen seien jedoch immer erhalten geblieben. In der Entwicklung vom Tauschhandel mit Muscheln bis hin zu elektronischen Zahlungen habe sich Geld jedoch bei aller Konstanz immer dann verändert, wenn es die Möglichkeit gab, Reibungen im Zahlungsverkehr abzubauen. Kryptowährungen seien hier damit der nächste logische Schritt. Dr. Zeynep Gurguc erklärt:

„Die Welt der Kryptowährungen entwickelt sich so schnell wie die beachtliche Ansammlung an verwirrender Terminologie, die davon begleitet wird. Diese dezentralisierten Technologien haben das Potential, alles zu ändern, was wir dachten über die Natur der Finanzsysteme […] zu wissen.“

Dafür brauche es allerdings noch Fortschritte, vor allem in regulatorischen, aber auch in technischen Fragen:

„Es gibt nach wie vor viel Skepsis was Kryptowährungen angeht und wie sie ein alltägliches Zahlungssystem für Jedermann werden können. In dieser Studie zeigen wir, dass Kryptowährungen bereits große Fortschritte gemacht haben […], um eine weitläufige Akzeptanz als Zahlungsmittel zu erreichen.“

Die Ergebnisse der Untersuchungen sind insgesamt weniger überraschend. Dass sich das Ökosystem rund um Bitcoin noch weiterentwickeln muss, um massentauglich zu werden, liegt auf der Hand. Auch die Tatsache, dass ein Online-Broker für Kryptowährungen eine Studie zu Kryptowährungen in Auftrag gibt und diese nachher optimistisch ausfällt, darf kaum überraschen.

BTC-ECHO

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