Initial Coin Offering US-Wertpapieraufsicht greift durch: BitClave wird zur Kasse gebeten

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Auf einem Tisch ist der Richterhammer zu sehen sowie eine Waagschale aufgehängt.

Quelle: Brian A Jackson via Shutterstock

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BitClave gehört zu den Unternehmen, die zur ICO-Boomphase Ende 2017 viele Millionen von Investoren einsammeln konnten. Nun kommt die Rechnung: Die US-Wertpapieraufsicht SEC fordert einen zweistelligen Millionenbetrag gegen das bereits operativ gescheiterte Krypto-Start-up zurück.

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, kurz SEC) hat gestern, am 28. Mai, Anklage gegen das Blockchain-Unternehmen BitClave PTE Ltd. mit Sitz in San Jose, Kalifornien, wegen der Durchführung eines nicht registrierten Initial Coin Offerings (ICO) angekündigt. BitClave erklärte sich bereit, die Gebühren durch die Rückzahlung der Erlöse aus dem Angebot und die Zahlung zusätzlicher finanzieller Erleichterungen zu begleichen. Die Gelder aus dem Entschädigungsfonds sollen den Investoren zugutekommen.

Die kurze Erfolgsgeschichte von BitClave

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Das Krypto-Start-up BitClave dürfte sinnbildlich für viele Krypto-Start-ups stehen, die zur richtigen Zeit in 2017 viel Geld durch ein ICO einsammeln konnten, ohne es aber letztlich zu schaffen, einen kommerziell erfolgreichen Use Case von dem vielen Geld aufzubauen. Laut Anordnung der SEC hat BitClave von Juni bis November 2017 durch den Verkauf seiner Consumer Activity Tokens (CAT) an circa 9.500 Investoren, darunter auch Investoren in den USA, über 25 Millionen US-Dollar eingenommen.

Die Anordnung stellt fest, dass BitClave, wie in seinen Angebotsunterlagen erläutert, plante, die ICO-Einnahmen zur Entwicklung, Verwaltung und Vermarktung einer blockchainbasierten Suchplattform für gezielte Verbraucherwerbung zu verwenden. BitClave unterstrich seine Erwartung, dass die Token an Wert gewinnen würden, und unternahm Schritte, um die Token nach dem ICO für den Handel auf Krypto-Handelsplattformen verfügbar zu machen.

Die Regulierungs-Falle hat zugeschnappt

Damit hat BitClave nach US-Gesetz Token verkauft, die als Wertpapiere bei der SEC hätten registriert werden müssen. Viele ICOs hatten gehofft mit ihren Token nicht unter das Wertpapiergesetz zu fallen. Die SEC sieht das anders und stellt in ihrer Verfügung fest, dass BitClave es versäumt hat, ihre Angebote und Verkäufe von CAT, die Wertpapiere darstellten, zu registrieren. Man hat CAT inzwischen von vielen Krypto-Börsen entfernt. Auch ist BitClave derzeit dabei, seinen Betrieb einzustellen und plant nicht, die Plattform weiterzuentwickeln.

Ohne die Feststellungen der SEC zuzugeben oder zu dementieren, stimmte BitClave der Zahlung von 25.500.000 US-Dollar, Verzugszinsen in Höhe von 3.444.197 US-Dollar und einer Strafe von 400.000 US-Dollar zu.

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Krypto-ServicePayPal-Nutzerkonto wegen Bitcoin-Trading gesperrt

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Ein User des PayPal Bitcoin-Trading-Service berichtet, dass seine Gelder für 180 Tage gesperrt sind – Was hat er angestellt?

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Ein PayPal-Benutzer gab auf Reddit bekannt, dass sein Konto wegen des Handels mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen gesperrt wurde.

Erst vor wenigen Wochen verlautete PayPal den Start seines Krypto-Service, der es schon jetzt allen US-Bürgern ermöglicht, Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen.

Nachdem nun ein PayPal-Konto gesperrt worden ist, bricht in der Krypto Community eine hitzige Diskussion aus. Laut des Reddit-Nutzers TheCoolDoc hat PayPal seine Kontofunktionen aufgrund eines „potenziellen Risikos“ dauerhaft eingeschränkt.

Zu viel Bitcoin-Trading ist verboten

Der Benutzer gab an, dass er innerhalb von einer Woche mindestens 10 Transaktionen getätigt habe. Zudem habe er bei Kursstürzen gekauft und bei hohen Kursen verkauft. PayPal verlangt nun von ihm für jede Transaktion eine Erklärung.

Darüber hinaus glaubt der Nutzer, dass PayPal sein Konto gesperrt habe, weil sie dachten, dass er Artikel im Wert von 10.000 US-Dollar in einer Woche verkauft habe. Daraufhin habe er seine ID zur Prüfung an PayPal geschickt und geschrieben, dass es sich lediglich um Krypto-Transaktion gehandelt habe.

Innerhalb weniger Stunden schickte PayPal eine Nachricht, in der es hieß, dass TheCoolDoc keine weiteren Geschäfte mehr abwickeln dürfe. Der Benutzer gab an, dass das restliche Guthaben auf dem Konto 462 US-Dollar beträgt. Außerdem will er in Zukunft nie wieder PayPal für den Kauf von Bitcoin und Co. verwenden.

TeamworkBayer und BlockApps planen Blockchain-Lösung für Agrarindustrie

2 Tagen

Kürzlich gab das Unternehmen Bayer bekannt, gemeinsam mit BlockApps , einem Anbieter von Blockchain-Plattformen, ein neues Netzwerk ins Leben gerufen zu haben. Dieses soll die Verwaltung landwirtschaftlicher Produkte verändern.

Am 18. November machte Bayer die Zusammenarbeit in einem Bericht öffentlich. Die neue Plattform namens „TraceHarvest Network“ bietet Nutzern die Möglichkeit, die komplette Lieferkette von landwirtschaftlichen Produkten in Echtzeit zu verfolgen. Ziel der Blockchain basierten Plattform sei es, Abläufe zu optimieren und somit Zugang zu neuen Märkten zu schaffen.

Die Blockchain-Technologie revolutioniert bereits die Landwirtschaft und wir sind führend dank unserer Partnerschaft mit der Crop Science Division von Bayer, die dieses Konzept von der Idee in die Realität umgesetzt hat.

erklärte Kieren James-Lubin, Präsident und CEO von BlockApps indes. Er spricht in diesem Zusammenhang von neuen Standards, die die Zukunft der der Branche prägen würden. Ein weiterer Vorteil der Plattform sei, dass sie aufgrund ihrer Transparenz auch für den Verbraucherschutz eingesetzt werden könne. Sascha Israel, Bayer Crop Science CIO und Leiter Digital Transformation, äußerte sich indes wie folgt:

Durch die Rückverfolgbarkeit von Produkten in der gesamten Lebensmittelversorgungskette bietet TraceHarvest eine Grundlage für neue Lösungen und Dienstleistungen in Bezug auf Fragen der Lebensmittelqualität und -transparenz, die für Landwirte und Verbraucher von höchster Bedeutung sind.

Bereits seit zwei Jahren nutzt Bayer das Netzwerk von BlockApps, um die Landwirtschaft in verschiedenen Ländern zu verfolgen. Laut BlockApps hätte die Blockchain des Unternehmens die Agrarindustrie jetzt schon revolutioniert. Es wird jedoch ebenfalls betont, dass dies nur mit der Unterstützung von Bayer möglich gewesen sei.

AdaptionVanEck bringt Bitcoin ETN an die Deutsche Börse – Wo bleibt der ETF?

2 Tagen

Der US-Asset Manager VanEck hat heute das Listing eines Bitcoin ETN an der Deutschen Börse Xetra bekannt gegeben. Institutionelle Anleger können dadurch noch leichter in Bitcoin investieren.

Der Vermögensverwalter VanEck managt insgesamt etwa 65 Milliarden US–Dollar, darunter ETFs, Anlagefonds und institutionelle Mandate. Erst in der Oktober-Ausgabe des Kryptokompass haben wir das Unternehmen ausführlich zu Bitcoin interviewt. VanEck vergleicht BTC gerne mit Gold und arbeitet intensiv daran, weitere institutionelle Bitcoin-Produkte zu erstellen.

Mit dem neuen Investmentprodukt VanEck Vectors Bitcoin ETN will der Vermögensverwalter es nun ermöglichen, dass institutionelle Anleger und auch Privatanleger in Deutschland, ohne das direkte Kaufen von BTC an dessen Kursentwicklung teilhaben können. Das Ganze wird über Xetra, die elektronische Handelsplattfrom der Deutschen Börse abgewickelt.

VanEck vergleicht Bitcoin gerne mit Gold

In einer Pressemitteilung bezog VanEck nun Stellung zu seinem neuen Produkt. Die Aussagen des Vermögensverwalter lassen Bitcoin-Enthusiasten optimistisch auf die Zukunft der weltweit größten Kryptowährung blicken.

Bitcoin stellt durch eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen eine sehr gute Möglichkeit, zur Diversifikation eines Portfolios dar. Wir vergleichen BTC gerne mit Gold und bezeichnen es auch oft als digitales Gold.

Darüber hinaus glaubt VanEck, dass sich BTC in den letzten Jahren zu einem ernstzunehmenden Asset in der Finanzwelt entwickelt hat. Durch die weitere Etablierung von Bitcoin in institutionellen Kreisen scheint es daher nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis auch ein BTC-ETF eingeführt wird.

Mainstream AdaptionBaFin gibt grünes Licht: Publity AG tokenisiert Aktien auf Ethereum

2 Tagen

Die Publity AG will als weltweit erstes börsennotiertes Unternehmen die eigenen Aktien auf Ethereum tokenisieren – Welche folgen hat das?

Der Immobilienriese PREOS Global Office Real Estate & Technology AG (PREOS) ist das erste börsennotierte Unternehmen, das seine Aktien durch einen Ethereum-Token digital verbrieft.

Die PREOS ist ein auf Büroimmobilien fokussiertes Immobilienunternehmen. Die Firma ist aktuell vor allem in Frankfurt tätig und zukünftig will es auch in weitere europäische Finanzzentren expandieren.

Für die Umsetzung des ambitionierten Projekt verwendet das Unternehmen die Ethereum-Blockchain und ab heute sind die tokenisierten Wertpapiere auf www.preos-token.com und www.preos-token.de handelbar. Jeder PREOS-Token repräsentiert eine PREOS-Aktie und orientiert sich am Vortagesschlusskurs der Aktie auf XETRA.

Darüber hinaus hat jeder PREOS-Token-Halter die Möglichkeit, sine Token in eine konventionelle PREOS-Aktie zu tauschen. Die tokenisierten Aktien besitzen dieselben Dividendenrechte und dasselbe Stimmrecht auf der Hauptversammlung der PREOS wie alle anderen Aktien des Unternehmens.

Thomas Olek, CEO, der CEO von Publity AG kommentierte dies optimistisch:

Ein Meilenstein in der internationalen Immobilienbranche. Wir machen Real Estate digital und orts- sowie infrastrukturunabhängig für jedermann investierbar.

Außerdem sagte Olek, dass durch diese von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 23. November 2020 gebilligte Tokenisierung der Aktien ein neues Kapitel am Kapitalmarkt aufgeschlagen worden sei.

UPDATE 26.11.2020: Der PREOS Token ist ausschließlich bei den Plattformen www.preos-token.com und www.preos-token.de handelbar und nicht auf XETRA.

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