PlanB bullishStock-to-Flow-Analyst: Bitcoin 2021 bei 100.000 US-Dollar

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Laut PlanB, Entwickler und Verfechter des Stock-to-Flow-Modells, deutet die überarbeitete Version seines Modells auf eine Bitcoin-Kursexplosion hin.

Einem größeren Publikum wurde Kryptoanalyst PlanB durch das Stock-to-Flow-Modell bekannt. Das Modell bemisst den Wert eines Guts anhand seiner Seltenheit. Bezogen auf Bitcoin bedeutet das: Je weniger BTC im Umlauf sind beziehungsweise neue geschürft werden, umso wertvoller das Asset. Das alle 210.000 Blöcke und damit alle vier Jahre eintretende Halving ist ein wichtiger Faktor in dieser Berechnung. Schließlich wird das BTC-Angebot verknappt, die Inflationsrate sinkt und Bitcoin wird – dem Modell nach – stetig seltener und wertvoller.

Bitcoin bis 2021 bei 100.000 US-Dollar?

PlanB hat dieses Modell nun um weitere Kennzahlen erweitert. Das überarbeitete S2FX-Modell schließt zum Vergleich auch die Entwicklung von Silber und Gold mitein. Zudem clustert das Modell unterschieldiche Phasen von Bitcoin. Jede dieser Phasen markiert jeweilige Adaptionsschübe und Wachstumstrends. In Phase 1 hat sich der Wert noch allein durch den Proof of Concept gespeist. Phase zwei hingegen ist gekennzeichnet durch BTC als verwendetes Zahlungsmittel. Den nächsten Sprung machte Bitcoin als Wertspeicher. Diese „E-Gold-Phase“ wird nun abgelöst durch die sich anschließende Phase als Anlageprodukt.

Das Kalkül mitsamt neuer Schlüsselindikatoren läuft PlanB zufolge geradewegs auf eine Wertsteigerung von Bitcoin auf 100.000 US-Dollar bis 2021 hinaus.

Ob PlanB mit seiner bullishen Kursprognose Recht behält, ist allerdings fraglich. So sehr das Modell auch intuitiv einleuchten mag: Abgesehen von groben Einschnitten wie Halvings und bestimmten Phasenübergängen, vermag das Modell keine Marktdynamiken einzufangen. Das Stock-to-Flow-Modell hat daher ebenso viele Kritiker wie Anhänger.


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AaveDeFi-Protokoll ermöglicht Blankodarlehen

36 Minuten

Nutzer des Aave-Protokolls können künftig Kredite aufnehmen, ohne Sicherheiten zu hinterlegen.

Das Lending Protokoll Aave führt die Funktion der Kreditdelegation ein und damit die Möglichkeit, Kredite ohne Hinterlegung von Sicherheiten aufzunehmen. Durch die Integration von OpenLaw lassen sich die rechtlichen Rahmenbedingen der Verträge zwischen Kreditgeber- und nehmer vereinbaren.

Aave-Gründer und CEO Stani Kuchelov hat das Verfahren per Twitter erklärt. In dem Beispiel deponiert Person A einen bestimmten Wert im Stable Coin Tether (USDT) und delegiert den Kreditrahmen an Person B weiter. Diese kann dann auf die hinterlegten USDT zugreifen, ohne entsprechende Sicherheiten hinterlegen zu müssen.

Den Kreditnehmer ist es somit möglich, die Kreditlinie des Kreditgebers frei zu nutzen. Zuvor müssen beide Parteien einen Vertrag aufsetzen, der als Smart Contract den Rechtsrahmen des Darlehens, wie Zinssätze und Rückzahlungsfristen festsetzt.

Üblicherweise verlangen DeFi-Plattformen die Übersicherung von Krediten. So müssen Kreditnehmer über MakerDAO 150 Prozent des Kredits an Sicherheit hinterlegen. Als Risikoausgleich erhalten Vermittler vom Kreditnehmer über das Aave-Protokoll jedoch höhere Zinssätze.

Die Kreditdelegation des Aave-Protokolls setzt durch unbesicherte Kredite die Hürden für beide Parteien tiefer, vereinfacht die Kapitalbeschaffung und könnte somit zu mehr realen Anwendungsfällen für Lendings führen. Somit schält sich der wachsende DeFi-Bereich allmählich aus der Nische und könnte die ersten Früchte im Mainstream tragen.

UnternehmenserweiterungeToro bietet jetzt traditionelle Assets in den USA an

3 Stunden

Der CFD Broker eToro erweitert seine Handelsplattform für Kryptowährungen in den USA nun auch auf traditionelle Assets.

Wie es aus einer Pressemitteilung vom 8. Juli hervorgeht, wird das multinationale Unternehmen für sozialen Handel, eToro, sein aktuelles US-Angebot vom Krypto-Handel zu einer Multi-Asset-Handelsplattform erweitern. Damit wird Einzelpersonen über eine App oder Desktop-Schnittstelle ermöglicht, ein Portfolio aus traditionellen Vermögenswerten und Krypto-Assets zu verwalten.

Dazu äußerte sich CEO von eToro, Yoni Assia, folgendermaßen:

Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des letzten Jahres, wuchs das Handelsvolumen weltweit auf eToro um mehr als 200 Prozent. Wir haben derzeit mehr als 13 Millionen Nutzer rund um den Globus, die aktiv handeln, investieren und mit unserer sozialen Gemeinschaft interagieren.


Hierfür hat sich der Handelsplatz einen günstigen Zeitpunkt ausgesucht. Derweil sind nämlich die Börsen Dow, S&P und die NASDAQ auf dem besten Weg die höchsten Quartalsgewinne seit 1998 und 2001 zu erzielen. Zumal sich das Handelsvolumen von eToro selbst in der ersten Hälfte diesen Jahres auf mehr als 600 Milliarden US-Dollar beläuft.

Bisher hat das Unternehmen Standorte in Limassol (Zypern) und London, und ist in mehr als 140 Ländern zugänglich.


Zudem betont Guy Hirsch, Geschäftsführer von eToro in den USA, in der Pressemitteilung:

Die Einlagen auf eToro-Konten sind im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des letzten Jahres weltweit um 300 Prozent gestiegen. Die Aktieninvestitionen haben sich vervierfacht. Der US-Markt ist für eToro von strategischer Bedeutung. Als leitender Broker-Händler weltweit werden wir unsere Investitionen und Angebote auf dem wichtigsten Finanzmarkt der Welt weiter ausbauen und ermöglichen, unsere einzigartige soziale Handelsplattform einem noch breiteren Publikum im Social Trading- Bereich anzubieten. Dies ist für den Ausbau unserer globalen Präsenz von entscheidender Bedeutung.


Laut CEO Assia gründete sich eToro 2007 aus der Vision heraus, Menschen zu ermöglichen einfach und transparent zu investieren. Und dabei soll es keine Rolle spielen, ob es sich um Aktien, Rohstoffe oder Krypto-Assets handelt.

Nach FundingChainalyis will enger mit Regierungen kooperieren

7 Stunden

Der Blockchain-Daten-Analyseplattform Chainalysis möchte ihre Beziehungen zu Regierungen weiter ausbauen. Das verkündet das Unternehmen in einer Pressemitteilung zum Abschluss einer Investitionsrunde.

Die Wagniskapitalgesellschaften Ribbit Capital und Sound Ventures haben im Rahmen einer Series-B-Finanzierungsrunde 13 Millionen US-Dollar in Chainalysis investiert. Damit konnte sich der Blockchain-Analyse-Dienstleister Investorengelder in Höhe von insgesamt 49 Millionen US-Dollar sichern.

Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, will Chainalysis die neuen Mittel vor allem darauf verwenden, Brücken zwischen Regulierungsbehörden und dem Blockchain Space zu bauen. Nicht zuletzt soll das Geldinstitutionen den Weg in den Krypto-Sektor ebnen.

Chainalysis baut sein Geschäft mit Regierungen aus, um für die Branche ein Wachstumsmotor zu sein: Wenn Strafverfolgungs- und Regulierungsbehörden sich mit der Kryptowährung vertraut machen, können Börsen wachsen und Finanzinstitutionen sicher und verantwortungsbewusst in das Ökosystem eintreten.

Die Rechnung scheint für Chainalysis bislang aufzugehen. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen mit seiner seinem Analyse-Tool Chainalysis Reactor einen um 400 Prozent gestiegenen Umsatz im Geschäft mit Regierungskunden machen. Seine Compliance Software Know Your Transaction und Chainalysis Kryptos, finden laut Unternehmensangaben mittlerweile bei Privatunternehmen in 44 Ländern Verwendung.

Denjenigen, bei denen die Liebe zur Transparenz bei der eigenen Wallet endet, können sich indessen hier schlau machen, wie man Bitcoin mit einem Maximum an Privatssphäre hodlt.

QuebecHIVE baut Investitionen in Mining-Kapazitäten weiter aus

1 Tag

HIVE Blockchain Technologies Ltd. hat in einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, bekanntgegeben, dass es seine Investitionen in neue Mining-Hardware weiter ausbaut.

Das Unternehmen HIVE hat 200 Bitmain Antminer S17e – 60 Terahash pro Sekunde (TH/s) SHA 256 – bestellt. Damit baut HIVE seinen Mining-Betrieb im kanadischen Quebec weiter aus. Die Kosten für die S17e-Maschinen beliefen sich auf 950 US-Dollar pro Einheit. Sowohl Lieferung als auch Installation sollen noch im Juli diesen Jahres erfolgen.

Energieffizienz und Bitcoin Mining

Wie auch andere Mining-Betreiber versucht HIVE die „Krypto-Produktion“ möglichst effizient und energiesparsam zu gestalten. So sollen die Mining-Anlagen auf etwa 131 Petahash pro Sekunde (PH/s) bei einer Leistung von weniger als 6 MW kommen. Das Unternehmen beansprucht damit für sich eines der effizienten Mining-Unternehmen in Kanada zu sein.

Während sich die COVID-19-Pandemie auf die Logistik und die Lieferung neuer, in Asien hergestellter Bitcoin-Miner ausgewirkt hat, handelt es sich um den dritten Kauf von Bitcoin-Mininghardware durch HIVE in den letzten zwei Monaten. So wurden insgesamt 2,35 Millionen US-Dollar aus den Cash-Beständen des Unternehmens investiert.


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