Fehlende 2FA SEC-Falschmeldung aufgrund von “SIM-Swap”-Attacke

Einen Tag vor der offiziellen Genehmigung der Bitcoin ETFs veröffentlichte die SEC eine Falschmeldung. Das sind die Gründe.

Dominic Döllel
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SEC Bitcoin ETF

Beitragsbild: Shutterstock

| Dieser X-Beitrag (die Falschmeldung) wurde im Anschluss gelöscht
  • Am 9. Januar vermeldete das X-Konto der Securities and Exchange Commission (SEC) die Genehmigung der Bitcoin Spot ETFs – eine Falschmeldung, das Konto sei gehackt worden.
  • Wie die US-Börsenaufsicht jetzt bestätigt, sei man Opfer einer sogenannten “SIM-Swap”-Attacke geworden.
  • In einer Mitteilung heißt es: “Zwei Tage nach dem Vorfall stellte die SEC in Absprache mit dem Telekommunikationsbetreiber, dass die unbefugte Partei durch einen offensichtlichen „SIM-Swap“-Angriff die Kontrolle über die mit dem Konto verknüpfte SEC-Handynummer erlangt hatte.”
  • Wie der unbekannte Täter an die SIM-Daten gelangt ist, sei bislang unklar. Allerdings, so die SEC, habe ein Mitarbeiter aufgrund von Problemen beim Zugriff des X-Kontos die Zwei-Faktor-Authentifizierung deaktiviert – sechs Monate zuvor.
  • Diese Sicherheitsmaßnahme wurde erst nach dem Angriff vom 9. Januar wiederhergestellt, so die Behörde.
  • Die Falschmeldung führte zu Liquidationen in Höhe von 90 Millionen US-Dollar, weil der BTC-Kurs um rund fünf Prozent abrutschte.
  • Am Tag darauf genehmigte die SEC alle Spot ETFs, die bislang ein voller Erfolg waren. Welche Kursziele für Bitcoin jetzt wichtig werden, lest ihr in der Analyse von Marktexperte Stefan Lübeck.
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