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Finanzierung geplatzt Krypto-Bank Nuri meldet Insolvenz an

Nuri taumelte monatelang in den Seilen – nun der Knockout. Die Krypto-Bank ist insolvent.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Kristina Walcker-Mayer

Beitragsbild: Nuri

| Nach der Insolvenz bleibt unklar, wie es mit der Belegschaft bei Nuri weitergeht.

Update: Mittlerweile hat Nuri die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegenüber BTC-ECHO bestätigt. Die Meldung wurde entsprechend angepasst.

  • Nuri ist insolvent. Das bestätigte die Krypto-Bank in einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt.
  • Der entsprechende Antrag muss vom Berliner Amtsgericht noch angenommen werden. CFO Christoph Iwaniez zeigte sich bezüglich einer Annahme optimistisch.
  • Grund soll eine nicht zustande gekommene Finanzierung mit Pavillon Capital sein. Auch aus anderen Quellen konnte keine Liquidität bereitgestellt werden.
  • Die Kundeneinlagen auf Euro-Bankkonten, Krypto-Wallets und Vaults sowie die Nuri-Pot-Investments seien von dem Insolvenzverfahren nicht betroffen. Das FinTech garantiert den weiteren Zugang zu den Einlagen und verneinte einen Auszahlungsstopp. Einen Zugriff auf die Coins sowie die Private Keys auf non-custodial Wallets habe man ohnehin nicht, betont das Unternehmen.
  • Die App sowie die Produkte und Dienstleistungen von Nuri würden “bis auf Weiteres” unverändert fortgeführt, heißt es weiter.
  • CEO Kristina Walcker-Mayer sagte in der Pressemitteilung: “Wir sind zuversichtlich, dass das Insolvenzverfahren in der aktuellen Unternehmenssituation die beste Grundlage darstellt, um ein langfristig tragfähiges Sanierungskonzept zu entwickeln.”
  • Nuri war im Zuge des Bärenmarkts und der verschlechterten Finanzierungssituation für Start-ups unter Druck geraten und entließ Ende Mai 20 Prozent der Belegschaft. Die Pleite von Lending-Dienstleister Celsius verschärfte die Situation zusätzlich.
  • Damals sprach BTC-ECHO mit CEO Kristina Walcker-Mayer über die Situation des Unternehmens.
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