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Noch diese Woche? Genesis trifft Insolvenz-Vorbereitungen

Nach Wochen der Ungewissheit, steht der Krypto-Lendingdienst Genesis kurz vor der Insolvenz. Der Mutterkonzern DCG setzte bereits die Dividenden-Zahlungen aus.

Dominic Döllel
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Genesis

Beitragsbild: Picture Alliance

| Die Insolvenz-Gerüchte kursieren sich schon seit Monaten
  • Der Krypto-Lendingdienst Genesis könnte bereits in dieser Woche einen Insolvenzantrag stellen. Das berichtet Bloomberg und beruft sich auf “mit der Situation vertraute Personen”.
  • Das Tochterunternehmen der Digital Currency Group (DCG) hätte demnach vertrauliche Verhandlungen mit verschiedenen Gläubigergruppen geführt und vor der potenziellen Insolvenz gewarnt.
  • Die Gläubiger von Genesis und DCG hätten mehrere Vorschläge ausgetauscht, seien aber bisher zu keiner Einigung gekommen, heißt es.
  • “Die Gespräche seien allerdings noch im Gange und die Pläne könnten sich ändern”, so die Insider.
  • Die vierteljährigen Dividenden von DCG seien ebenfalls ausgesetzt, wie das Krypto-Unternehmen in einem Aktionärs-Brief vom 17. Januar, der Bloomberg News vorliegt, mitteilte.
  • DCG fokussiere sich darauf, “die Bilanz zu stärken, indem die Betriebskosten gesenkt und die Liquidität gewahrt bleibt”, so die Mitteilung.
  • Im Falle einer Insolvenz Genesis’ würde eine hohe Kreditlast von rund 350 Millionen US-Dollar für den Mutterkonzern DCG fällig.
  • Jüngst hatte die SEC sowohl Genesis als auch Gemini wegen nicht registriertem Wertpapierhandel angezeigt. Mehr dazu hier.
  • Das davon betroffene Earn-Programm wurde infolge eines Streits der Unternehmen um Kundengelder beendet. Kundengelder von Gemini in Höhe von 900 Millionen US-Dollar sitzen nach einem Auszahlungsstopp weiterhin bei Genisis fest.
  • Ob die Gläubiger ihr gesperrtes Vermögen im Zuge der nun potenziellen Insolvenz –zumindest zu Teilen – zurückerhalten, bleibt abzuwarten.
  • Gemini-Mitgründer Cameron Winklevoss hat DCG-CEO Barry Silbert zuletzt zum Rücktritt aufgefordert. Wie Silbert reagiert, lest ihr in diesem Beitrag.
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