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Meilenstein Coinbase will Krypto-Debitkarte in den USA lancieren

Die Krypto-Börse Coinbase bietet ihre Krypto-Debitkarte nun auch in den USA an. Somit bekommen 35 Millionen weitere Nutzer die Möglichkeit, im Alltag mit Kryptowährungen zu bezahlen. In einigen EU-Ländern und Großbritannien wurde die Karte bereits herausgegeben.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Ein Bitcoin wird wie eine Kreditkarte durch ein Kartenlesegerät gezogen

Beitragsbild: Shutterstock

Am 28. Oktober machte Coinbase die Nachricht öffentlich. Die Karte soll mit Hilfe von Partner Metabank, der in Besitz einer Visa-Lizenz ist, sowie dem Dienstleister Marqeta, der sich auf die Ausgabe von Debitkarte spezialisiert hat ausgegeben werden. In Europa arbeitete Coinbase hierbei mit dem Unternehmen Paysafe zusammen.

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Mit diesem Satz bewirbt Coinbase die neue KryptoDebitkarte. Coinbase kündigte an, Rewards zu vergeben, mit denen Nutzer nach jedem Kauf einen Teil ihres gezahlten Betrags in XLM oder BTC zurückerstattet bekommen. Die Coinbase Card unterstützt über 30 verschiedene Kryptowährungen. Das Unternehmen äußerte sich indes zu den Vorzügen der Debitkarte:

Coinbase Card-Inhaber können direkt von ihren Coinbase-Konten aus Geld ausgeben, ohne Geld auf ihr Bankkonto überweisen zu müssen. Kryptowährung wird vor dem Abschluss von Einkäufen und Abhebungen am Geldautomaten in US-Dollar umgerechnet

Coinbase-Kunden erhalten die Karte kostenlos. Jedoch fällt beim Wechsel von Kryptowährungen in US-Dollar eine Gebühr an.

Das Start-up TenX wollte bereits im Jahr 2017 eine Debitkarte herausgeben, die mit Krypto-Wallets verknüpft ist. Der Versuch scheiterte jedoch an einem Rückzieher des Kartenherausgebers. 2019 fand man mit Wirecard einen neuen Partner und gab seine Debitkarte unter anderem in Deutschland aus. Doch am 1. Oktober 2020 kündigte TenX an, dass die aktuellen Dienste des Unternehmen eingestellt werden müssen. Grund dafür sei gewesen, dass Finanzdienstleister Wirecard seinen Betrieb mit sofortiger Wirkung stilllegen musste.

Anders sieht es beim Hongkonger Start-up Crypto.com aus. Das Unternehmen bietet Kunden ebenfalls eine KryptoDebitkartean und erlebt momentan eine gewaltigen Aufschwung. Indes kündigte auch Paypal an, seinen Nutzern ab 2021 Transaktionen mit Kryptowährungen zu ermöglichen. Dieses Vorhaben könnte die komplette Krypto-Branche noch massentauglicher gestalten. Coinbase-Konkurrent Binance hat seine Krypto-Debitkarte bereits im Juli in Europa lanciert.

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