Bitcoin Mining Marathon Patent Group schließt 2020 mit Kapitalplus von 200 Millionen USD ab

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Paol Hergert

von Paol Hergert

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Paol Hergert

Paol Hergert ist seit Januar 2021 Chef vom Dienst bei BTC-ECHO. Davor schrieb er als Tech-Redakteur für Business Insider und die Computer Bild, nachdem er auf der Axel Springer Akademie das journalistische Handwerk erlernte.

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Bitcoin-Miner wie Marathon nutzen Bitcoin-Mining-Server

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Die Bitcoin-Miner-Gruppe Marathon Patent Group hat das Jahr 2020 mit einem Kapitalplus von rund 200 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Geld, das der börsennotierte Konzern vor allem ins Wachstum stecken möchte.

Im Kampf um die Krone der größten Bitcoin-Mining-Unternehmen der USA ist die Marathon Patent Group ganz weit vorn mit dabei. Erst vor wenigen Monaten berichtete BTC-ECHO über das Bestreben der Unternehmensgruppe, sich im Konkurrenzkampf gegen die Mitstreiter von Riot Blockchain zu behaupten. Zum Ende des vergangenen Jahres 2020 verzeichnete die Patenthaltergesellschaft nun Kapitalbeschaffungen in Höhe von 200 Millionen US-Dollar, schloss das Jahr mit 217,6 Millionen US-Dollar in bar und 74.656.649 ausstehenden Aktien ab. Das teilte die Unternehmensgruppe in einer Pressemitteilung mit.

Kapital, die die Marathon Patent Group vor allem dafür nutzen möchte, die bereits gekauften Miner abzubezahlen. Und Geld, mit dem das börsennotierte Unternehmen das Geschäft weiter vergrößern möchte. Bislang habe das Unternehmen 103.060 Bitcoin-Miner eingekauft, die – sofern sie ausgeliefert und betriebsbereit seien – eine Hash Rate von 10,36 Exahashes pro Sekunde (EH/s) ermöglichen sollen. Damit wäre die Marathon Patent Group das größte Bitcoin-Mining-Unternehmen Nordamerikas, wie auch die Blogger von Bitcoin Maximalist bestätigen. Laut obengenannter Pressemitteilung gehen 15.200 der Bitcoin-Miner im ersten Quartal 2021 an den Start. 4.000 von ihnen im Februar, 6.300 im März und 4.800 im April.

Bitcoin Mining: Es winken über 600 Millionen US-Dollar Ertrag

Unternehmenschef Merrick Okamoto sagte demnach, dass „der Abschluss der Kapitalerhöhung ein Meilenstein“ für das Geschäft der Marathon Patent Group darstelle. „Wir sind in einer volatilen Branche tätig, in der vorausschauendes Timing und Skalierung von entscheidender Bedeutung sind, um die Rentabilität effizient zu steigern“, so Okamoto weiter. Die Rekorde des Bitcoin-Kurses seien mit den großangelegten Einkäufen der Miner zusammengetroffen. Dieses glückliche Timing habe enorme Profite für die Unternehmensgruppe bedeutet.

Sollten alle eingekauften Bitcoin-Miner gegenwärtig eingesetzt werden, würde das für einen Jahresumsatz von 618 Millionen US-Dollar sorgen. Vorausgesetzt, der Bitcoin-Kurs bleibt stabil auf einem Niveau von etwa 28.000 US-Dollar. Mit aktuell rund 32.000 US-Dollar liegen wir deutlich drüber.


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Chamath PalihapitiyaBitcoin-Milliardär Chamath Palihapitiya will Gouverneur von Kalifornien werden

5 Stunden

Der CEO der Risikokapitalgesellschaft Social Capital, Chamath Palihapitiya ließ vor kurzem verlauten, dass er für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien kandidieren möchte. Der ehemalige Facebook-Manager kaufte in der Vergangenheit ungefähr eine Million Bitcoin.

Gestern, am 26. Januar 2021 äußerte dich der Milliardär und Bitcoin-Befürworter bezüglich der Wahlen in Kalifornien via Twitter. In einem Tweet postete er neben den Worten “it’s on” den Hashtag #RecallGavinNewsom. Der Hashtag bezieht sich auf den aktuellen Gouverneur. Ziel der Verbreitung des Hashtags ist es, eine Abwahl Newsoms zu bewirken und damit noch in diesem Jahr eine neue Sonderwahl zu erzwingen. Sollten bis zum 17. März dieses Jahres 1,5 Millionen Unterschriften gesammelt werden, würde die Abwahl tatsächlich stattfinden. Bereits jetzt wurden schon über 1,2 Millionen Unterschriften gesammelt, sodass eine Neuwahl des Gouverneurs als nicht allzu unwahrscheinlich einzuordnen ist.

Sollte es nicht gelingen, 1,5 Millionen Unterschriften zu sammeln, so könnte Palihapitiya erst im nächsten Jahr an den Wahlen teilnehmen. Der Bitcoin-Milliardär besitzt eine eigene Website. Auf dieser veröffentlichte er bereits zum jetzigen Stand einige Amtsversprechen, die er im Falle einer Wahl umsetzen will. Neben einer Erhöhung der Lehrergehälter und der Abschaffung von Studentendarlehen spricht er sich für massive Steuersenkungen aus. Des Weiteren sei ihm wichtig, dass der Staat Kalifornien auch weiterhin seinen Status als Zentrum der Technologie in den USA beibehält:


Machen wir Kalifornien zum globalen Zentrum aller Tech- und Klimajobs, indem wir unsere Anreize neu ausrichten, anstatt sie wegzuschieben.

Palihapitiya setzt auf Bitcoin

Am 7. Januar 2021 führte Palihapitiya ein Interview mit CNBC. Darin beschrieb er BTC als Sicherheit gegen die Schwankungen des regulierten Marktes:

Nur für den Fall, dass wir wirklich eine Art Versicherung brauchen, die wir unter unserem Kissen behalten können, die uns Zugang zu einer nicht korrelierten Absicherung verschafft.

Palihapitiya, der bereits im Jahr 2013 in Bitcoin investierte, behauptete, dass er zu einem gewissen Zeitpunkt in Besitz von ungefähr fünf Prozent aller Bitcoins gewesen sei. Damals befand sich der BTC-Kurs bei etwa acht US-Dollar. Der Bitcoin-Milliardär ist der Meinung, dass der BTC-Kurs in den kommenden fünf bis zehn Jahren auf 200.000 US-Dollar ansteigen könnte.

99.999.980 XRPRipple – anonyme Person überweist fast 100 Millionen XRP an Coinbase

1 Tag

Vor kurzem gab der Krypto-Tracking-Dienst Whale Alert bekannt, dass eine anonyme Person fast 100 Millionen XRP an die Krypto-Börse Coinbase überwiesen haben soll.

Am 26. Januar 2021 veröffentlichte Whale Alert die Nachricht via Twitter. Demnach hätte ein anonymer Nutzer XRP im Wert von unglaublichen 26.766.003 Millionen US-Dollar an Coinbase überwiesen. Eine technische Analyse hätte jedoch ergeben, dass es sich bei der Donation um eine interne Transaktion gehandelt habe, also einer Transaktion zwischen zwei Coinbase-Wallets.

Bereits vor Bekanntwerden einer möglichen internen Transaktion ließ die Nachricht einige Twitter-Nutzer aufhorchen. Vielen von ihnen kam die anonym eingegangene Überweisung merkwürdig vor. Twitter-Nutzer Austin Edwards äußerte sich wie folgt:

Das macht keinen Sinn …

Ende vergangenen Jahres verklagte die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC Ripple und stufte XRP als Wertpapier ein. Damals mussten sich CEO Brad Garlinghouse und der ehemalige CEO und Mitbegründer Chris Larsen, wegen des Verkaufs von XRP als nicht registriertes Wertpapier verantworten. BTC-ECHO berichtete zu den Vorfällen. Eine Woche später erhielt Coinbase ebenfalls eine Klage der SEC, da die Börse illegale XRP-Verkäufe zugelassen und daraus Profit geschlagen hätte.

Viele stellen sich seitdem die Frage, ob die Anklage das Aus für die Kryptowährung bedeuten könnte, da es besonders für US-Amerikaner immer schwieriger werden dürfte, einen Handelsplatz für XRP zu finden. Trotz der Anklage gegen Ende des vergangenen Jahres konnte Ripple 2020 ungefähr drei Millionen Transaktionen verzeichnen. Dies entspricht einem fünffachen Wachstumsvolumen gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür sei die sogenannte On-Demand-Liquiditätslösung (ODL) von Ripple, die für 2,4 Milliarden US-Dollar des Gesamtvolumens zuständig sei. Die größte XRP-Nachfrage befindet sich laut RippleNet GM Asheesh Birla zurzeit im asiatischen Raum. Für das Jahr 2021 hat sich Ripple als Ziel gesetzt, Transaktionen zusätzlich mit B2B-Transaktionen und E-Commerce-Zahlungen durchzuführen.

Bye-bye WhatsAppSignal: Messenger vor Krypto-Integration?

2 Tagen

Messaging-Dienste und Kryptowährungen: Was auf dem Papier schon allein wegen des Anonymitätsgebots zusammenpasst, hat bislang in der Praxis keine Erfolgsgeschichte schreiben können. Mit der in Diem umgetauften Kryptowährung beißt Facebook bei den Regulatoren bis heute auf Granit. Umso überraschender erscheinen da die Gerüchte, die sich um den neuen Stern am Messaging-Himmel ranken: Signal.

Neben den altbekannten Messaging-Diensten WhatsApp oder Telegram erlebt der anonymisierte Messenger Signal zurzeit einen Hype. Wie Platfomer-Redakteur Casey Newton aus internen Quellen erfahren haben will, sind die Nutzerzahlen in nur einem Monat von 20 auf aktuell 40 Millionen gestiegen. Das Wachstum sei in erster Linie auf neue Richtlinien bei der Konkurrenz WhatsApp zurückzuführen. Dabei wurden WhatsApp-Nutzer vor ein Ultimatum gestellt. Stimmten sie den Richtlinien, die Unternehmen künftig erlauben, Nachrichten an die Nutzer zu senden, in einer ursprünglichen Version nicht bis zum 8. Februar zu, sollte die App deaktiviert werden.

Obwohl Facebook das Inkrafttreten der neuen Bestimmungen bereits auf Mai verschoben hat, löste der Schritt eine Welle der Empörung aus. Nutzer weichen seither vermehrt auf Alternativen aus, bei denen das Anonymitätsgebot noch großgeschrieben wird – so wie bei Signal.

Einen weiteren Wachstumsschub dürfte die Signal App erleben, wenn sich bewahrheitet, was zurzeit noch als Gerücht die Runde macht. Denn angeblich werde im Hintergrund die Integration von Kryptowährung in den Messaging-Diensten vorbereitet. Obwohl von offizieller Seite noch dementiert, spreche Casey Newton zufolge die Personalie Marlinspike, CEO von Signal Messenger LLC, dafür.

Marlinspike hat als Berater für MobileCoin gedient, eine Kryptowährung, die auf der Stellar-Blockchain aufgebaut ist und Zahlungen einfach und sicher machen soll – und potenziell unmöglich zu verfolgen.

Die Krypto-Integration sei demnach die logische Konsequenz. Obwohl Marlinspike noch abwiegelt und lediglich einräumt, dass “design explorations” mit einer möglichen Krypto-Anbindung durchgeführt wurden, sollen ehemalige Mitarbeiter gegenüber Newton konkrete Pläne bestätigt haben. So sollen in den letzten Quartalen bereits erhebliche “Engineering-Ressourcen” für die MobileCoin-Integration aufgebracht worden sein. Was an den Gerüchten dran ist, wird sich wohl in den kommenden Monaten zeigen.

Positiver AusblickDie Bank of Singapore lobt Bitcoin als das neue Gold

2 Tagen

Die zur OCBC Bank gehörige Bank of Singapore äußert sich optimistisch in Bezug auf die Kryptowährung Bitcoin.

Die Bank of Singapore, eine Private-Banking-Tochter der OCBC Bank, hat sich optimistisch in Bezug auf Kryptowährungen geäußert. Sie hätten mittel- bis langfristig durchaus das Potenzial, Gold als Wertaufbewahrungsmittel zumindest teilweise zu ersetzen. Dies geht aus einer von National News zitierten Studie hervor. Doch es gebe durchaus noch Verbesserungsbedarf was die Sicherheit und die Regularien angeht.

Erstens brauchen Investoren vertrauenswürdige Institutionen, um digitale Währungen sicher halten zu können. Zweitens muss sich die Liquidität deutlich verbessern, um die Volatilität auf ein überschaubares Maß zu reduzieren

, so Mansoor Mohi-uddin, Chefvolkswirt der Bank of Singapore.

Als Vorteile von Kryptowährungen nennt Mohi-uddin, dass sie im Vergleich zu Edelmetallen einfacher zu bewegen und zu lagern seien. Andererseits sei die Diebstahlgefahr etwa durch Hacker größer. Als Ersatz für Fiatgeld taugen Bitcoin & Co. nicht, so der Bank of Singapore-Analyst. Dies liege jedoch nicht an ihnen selbst, sondern eher an den Nationalbanken, die an der Bedeutung ihrer Währungen festhalten wollten. 

Regierungen sind sehr vorsichtig gegenüber jeder Technologie, die potenziell nationale Währungen verdrängen könnte. Dies würde die Fähigkeit der politischen Entscheidungsträger einschränken, während Wirtschaftskrisen Geld zu drucken.

Genau dieser Grund – nämlich das steigende Mißtrauen gegenüber dem Zustand der gegenwärtigen Geldordnung – trägt aber zweifellos zur steigenden Beliebtheit der Kryptowährungen bei.

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