Bitcoin Mining Marathon Patent Group schließt 2020 mit Kapitalplus von 200 Millionen USD ab

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Paol Hergert

von Paol Hergert

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Bitcoin-Miner wie Marathon nutzen Bitcoin-Mining-Server

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Die Bitcoin-Miner-Gruppe Marathon Patent Group hat das Jahr 2020 mit einem Kapitalplus von rund 200 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Geld, das der börsennotierte Konzern vor allem ins Wachstum stecken möchte.

Im Kampf um die Krone der größten Bitcoin-Mining-Unternehmen der USA ist die Marathon Patent Group ganz weit vorn mit dabei. Erst vor wenigen Monaten berichtete BTC-ECHO über das Bestreben der Unternehmensgruppe, sich im Konkurrenzkampf gegen die Mitstreiter von Riot Blockchain zu behaupten. Zum Ende des vergangenen Jahres 2020 verzeichnete die Patenthaltergesellschaft nun Kapitalbeschaffungen in Höhe von 200 Millionen US-Dollar, schloss das Jahr mit 217,6 Millionen US-Dollar in bar und 74.656.649 ausstehenden Aktien ab. Das teilte die Unternehmensgruppe in einer Pressemitteilung mit.


Kapital, die die Marathon Patent Group vor allem dafür nutzen möchte, die bereits gekauften Miner abzubezahlen. Und Geld, mit dem das börsennotierte Unternehmen das Geschäft weiter vergrößern möchte. Bislang habe das Unternehmen 103.060 Bitcoin-Miner eingekauft, die – sofern sie ausgeliefert und betriebsbereit seien – eine Hash Rate von 10,36 Exahashes pro Sekunde (EH/s) ermöglichen sollen. Damit wäre die Marathon Patent Group das größte Bitcoin-Mining-Unternehmen Nordamerikas, wie auch die Blogger von Bitcoin Maximalist bestätigen. Laut obengenannter Pressemitteilung gehen 15.200 der Bitcoin-Miner im ersten Quartal 2021 an den Start. 4.000 von ihnen im Februar, 6.300 im März und 4.800 im April.

Bitcoin Mining: Es winken über 600 Millionen US-Dollar Ertrag

Unternehmenschef Merrick Okamoto sagte demnach, dass „der Abschluss der Kapitalerhöhung ein Meilenstein“ für das Geschäft der Marathon Patent Group darstelle. „Wir sind in einer volatilen Branche tätig, in der vorausschauendes Timing und Skalierung von entscheidender Bedeutung sind, um die Rentabilität effizient zu steigern“, so Okamoto weiter. Die Rekorde des Bitcoin-Kurses seien mit den großangelegten Einkäufen der Miner zusammengetroffen. Dieses glückliche Timing habe enorme Profite für die Unternehmensgruppe bedeutet.

Sollten alle eingekauften Bitcoin-Miner gegenwärtig eingesetzt werden, würde das für einen Jahresumsatz von 618 Millionen US-Dollar sorgen. Vorausgesetzt, der Bitcoin-Kurs bleibt stabil auf einem Niveau von etwa 28.000 US-Dollar. Mit aktuell rund 32.000 US-Dollar liegen wir deutlich drüber.


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Freedom of speechSnowden lanciert NFT im Namen der Pressefreiheit

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Der Whistleblower Edward Snowden lanciert seinen ersten NFT und möchte, dass der Verkaufserlös der Pressefreiheit zugutekommt.

Der Whistleblower und ehemalige CIA-Agent Edward Snowden hat enthüllt, dass er in die Welt der Non-Fungible-Token (NFT) Assets einsteigt. Er kündigte zudem an, dass der Verkaufserlös zu 100 Prozent an die Freedom of the Press Foundation gehen wird. Snowden gilt als strenger Verfechter der Privatsphäre und Pressefreiheit. In der Vergangenheit erklärte er mehrmals seine positive Haltung zu digitalen Währungen. Zuletzt bemängelte Snowden jedoch den Mangel an Transaktionsdaten.

Das sind die teuersten NFT aller Zeiten

Portrait von Snowden stammt von Platon

Die Auktion läuft auf dem NFT-Handelsplatz Foundation. Das aktuelle Höchstgebot liegt bei 200 ETH. Zuvor hatte Kraken-CEO Jesse Powell ein Gebot in Höhe von 150 ETH abgegeben. Das NFT zeigt ein Abbild einer Gerichtsentscheidung, die besagt, dass die Massenüberwachung der National Security Agency gegen das Gesetz verstößt. Daneben ist ein Portrait von Snowden höchstselbst zu sehen, das vom Fotografen mit dem Künstlernamen Platon stammt. 

Wie es im Auktionsangebot heißt, wurde der NFT mit dem Konterfei von Snowden mit Open-Source-Software hergestellt. Das digitale Sammlerstück wurde laut der NFT-Beschreibung am 14. April 2021 um 22:13 Uhr in einfacher Ausführung geprägt. Die Auktion läuft noch bis zum 16. April, 20:53 (CET).

Corona-AusfälleMick Jagger lanciert NFT zugunsten angeschlagener Kneipen

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Fehlende Auftritte setzen der Veranstaltungsbranche massiv zu. Mick Jagger lanciert daher einen NFT, um angeschlagenen Lokalen zu helfen. Mit von der Partie ist auch Foo-Fighters Frontmann Dave Grohl.

Die Veranstaltungsbranche gehört mit zu den großen Verlierern der anhaltenden Corona-Pandemie. Auch solche Showgrößen, die aufgrund fehlender Auftritte nicht am Hungertuch nagen müssen, fühlen sich offenbar in die Pflicht genommen. So bringt Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger jetzt einen NFT heraus, mit dem er unabhängige Musiklokalen finanziell unter die Arme greifen möchte. Schon seit geraumer Zeit finden Musiker an NFT Gefallen, außergewöhnlich ist jedoch der karitative Zweck von Jaggers Aktion.

Jagger holt Dave Grohl als musikalische Unterstützung

Jagger sagte in einem Tweet, dass er eine 24-Stunden-Auktion auf Nifty Gateway gestartet hat. Feilgeboten wird dort ein NFT, basierend auf einem neuen Song mit Foo Fighters-Frontmann Dave Grohl. Das digitale Stück, das vom Künstler Oliver Latta, auch bekannt als Extraweg, entworfen wurde, zeigt eine Videoschleife einer Figur, die durch zwei menschliche Köpfe läuft. Im Hintergrund erklingt dabei Grohls und Jaggers Song “Eazy Sleazy”.

Die Auktion soll laut Mick Jagger helfen, Geld für unabhängige Musiklokale in den USA und Großbritannien zu sammeln. Der Erlös kommt in großen Teilen den lokalen Wohltätigkeitsorganisationen Music Venue Trust und National Independent Venue Association zugute. Ein Teil des Erlöses wird auch für Umweltschutzzwecke verwendet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt das höchste Gebot bei 10.200 US-Dollar. 

Eigentor versenktTürkische Zentralbank will Zahlungen mit Bitcoin verbieten

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Für Bitcoin-Enthusiasten in der Türkei wird die Luft enger. Aus einem Gesetzentwurf der Notenbank geht hervor, dass Krypto-Zahlungen künftig verboten sein sollen.

Die türkische Zentralbank will Bitcoin aus dem Zahlungsverkehr verbannen. Aus einem jüngst veröffentlichten Regulierungsentwurf geht hervor, dass die Notenbank Krypto-Zahlungen für jedwede Waren und Dienstleistungen mit dem Inkrafttreten der Verordnung am 30. April verbieten will. Von einem vollumfänglichen Bitcoin-Verbot ist allerdings nicht die Rede.

Damit geht die Türkei künftig einen Mittelweg in Sachen Bitcoin-Regulierung und reagiert wohl auf eine steigende Nachfrage nach Kryptowährungen. Da sich die türkische Lira seit geraumer Zeit im Abwärtstrend befindet, erfreut sich das auf 21 Millionen Stück limitierte digitale Gold immer größerer Beliebtheit. Die Zentralbank des Landes will wohl der Etablierung einer Parallelwirtschaft vorbeugen und erstickt derartige Entwicklungen im Keim.

Laut aktuellem Gesetzentwurf sind Krypto-Dienstleister wie Exchanges aber erst einmal nicht existenzbedroht. Der Tausch von Fiat in Kryptowährung bleibt demnach weiterhin erlaubt. Am Ende könnte die Regulierung somit zum Eigentor werden. Denn wenn niemand mehr BTC ausgeben darf, wird eben gehodlt, was für einen zunehmenden Kursdruck nach oben sorgen dürfte.

Weitere AdaptionAXA: Versicherung akzeptiert Zahlungen in Bitcoin

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Die Bitcoin-Adaption schreitet weiter voran. Alle Privatkunden der AXA haben nun die Möglichkeit, Versicherungsprämien für alle Sachversicherungsprodukte in Bitcoin zu entrichten.

Europas zweitgrößter Versicherungskonzern AXA bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, ihre Rechnungen mit Bitcoin (BTC) zu bezahlen. Ermöglicht wird dies durch eine Zusammenarbeit mit dem etablierten Krypto-Broker Bitcoin Suisse. AXA akzeptiert Bitcoin-Zahlungen für fast alle seine Produkte. Eine Ausnahme stellen allerdings Lebensversicherungen dar, was an regulatorischen Anforderungen liegt. Der Schweizer Versicherungskonzern Atupri hat als erstes Bitcoin-Zahlungen akzeptiert, ist jedoch rein auf Krankenversicherungen spezialisiert.

AXA hat die beschleunigte digitale Transformation der globalen Wirtschaft während der Coronavirus-Pandemie als Schlüsselfaktor für die Entscheidung angeführt, Kryptowährung in ihre Zahlungsprozesse zu integrieren. Der Versicherer merkt jedoch an, dass er bereits 2019 eine Marktforschung zu dieser Thematik durchgeführt hatte. Deren Ergebnis war, dass etwa ein Drittel der Befragten im Alter zwischen 18 und 55 Jahren entweder bereits Kryptowährungen besaß oder an einem entsprechenden Investment interessiert war.

[die Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen ist] die Antwort der AXA auf die wachsende Nachfrage ihrer Kunden nach alternativen Zahlungslösungen, wobei neue Technologien eine immer größere Rolle spielen,

so Claudia Bienentreu, Leiterin Open Innovation bei AXA Schweiz. 

Axa berechnet keine Gebühren für Bitcoin-Zahlung

Die Kunden haben bei der Zahlung leichtes Spiel. Eine Online-Überweisung mit Referenznummer genügt. Der in Schweizer Franken geschuldete Betrag wird in Bitcoin umgerechnet. Der angegebene Wechselkurs bleibt für eine bestimmte Zeit gültig. Während dieses Zeitfensters tragen die Kunden also kein Wechselkursrisiko. AXA erhebt auch keine zusätzlichen Gebühren für Bitcoin-Zahlungen. 

Diese Zahlungen werden an den Krypto-Händler Bitcoin Suisse gehen. Dieser behält allerdings eine Kommission von 1,75 Prozent ein, wenn er die Wechselkurse für AXA-Kunden berechnet.

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