futurum bank AG Bitcoin Group SE möchte zur „Kryptobank“ werden

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Bahnschienen verschmelzen miteinander

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Die Bitcoin Group SE (ISIN DE000A1TNV91) hat die Verschmelzung ihrer beiden 100%igen Beteiligungen Bitcoin Deutschland AG und futurum bank AG beschlossen. Das sind die Hintergründe.

Der Bitcoin-Handelsplatz bitcoin.de dürfte den meisten Krypto-Enthusiasten ein Begriff sein. Schließlich handelt es sich dabei um den ersten voll lizenzierten Marktplatz für Bitcoin in Deutschland. Dahinter steht wiederum die Holding Bitcoin Group SE, die 100 Prozent an der Bitcoin Deutschland AG sowie der futurum bank AG hält. Um sich für die neuen regulatorischen Erfordernisse zu rüsten, hat man sich zu der Integrationsmaßnahme entschieden. Die Bitcoin Deutschland AG wird damit zur futurum bank AG.

Konkret geht es darum, die aufsichtsrechtlichen Lizenzen zu bündeln, die mit Inkrafttreten der vierten EU-Geldwäscherichtlinie notwendig werden. Schließlich müssen Kryptoverwahrer fortan eine entsprechende Verwahrlizenz von der BaFin genehmigt bekommen.

Mehr als nur ein Marktplatz

Ziel ist es, den Krypto-Marktplatz zukünftig auch institutionellen Kunden und Firmenkunden zugänglich zu machen. Durch die Zusammenlegung des Kryptogeschäftsbereichs bitcoin.de mit dem gesamten Investmentbanking der futurum bank AG soll eine neue „Kryptobank“ entstehen. Damit einher geht die Öffnung der Krypto-Handelsplattform für institutionelle Kunden über die futurum bank AG. Durch diese Maßnahme erschließt sich für die Bitcoin Group SE ein neuer Kundenkreis und somit zusätzliche Umsatzpotenziale über das bisherige Geschäft hinaus.

Personelle Veränderungen stehen auch auf der Agenda

Mit der Eintragung ins Handelsregister rechnet man im Oktober. Der bisherige Vorstand der Bitcoin Deutschland AG Michael Nowak und der bisherige CIO der Gruppe Per Hlawatschek werden als neue Vorstände bei der futurum bank AG bestellt. Beide Personalien stehen unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörden. Der Gründer und Vorstand der Bitcoin Deutschland AG und Vorstand des Mehrheitsaktionärs Priority AG Oliver Flaskämper scheidet mit der Rechtskraft der Verschmelzung aus seinem Amt aus und wird zukünftig als Berater die strategische Geschäftsentwicklung vorantreiben. 

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Der Trend geht weiterKapilendo legt mit Privatbank einen Krypto-Fonds auf

3 Stunden

Aktuell vergeht kaum eine Woche, an der nicht traditionelle Finanzinstitute regulierte Wertpapiere mit dem Basiswert Bitcoin herausbringen. So nun auch das renommierte Bankhaus Hauck & Aufhäuser, das zusammen mit dem Berliner FinTech Kapilendo einen Krypto-Fonds auflegt.

Um Investoren den Einstieg in regulierte Krypto-Assets zu erleichtern, haben nun Hauck & Aufhäuser sowie Kapilendo die Emission eines neuen Krypto-Fonds bekanntgeben. So heißt es aus der Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, dass bereits im Januar 2021 in den Fonds investiert werden kann. Der Fonds HAIC Digital Asset Fund I (WKN/ISIN A2QKF2 – DE000A2QKF2) richtet sich allerdings nur an professionelle und semi-professionelle Investoren, die bereit sind mindestens 200.000 Euro zu zeichnen.

Institutionelle Investoren im Aufwind

Das neue Finanzprodukt liegt damit im gegenwärtigen Trend. So sind es vor allem institutionelle Investoren, die für die hohen Mittelzuflüsse in Bitcoin und Co. verantwortlich sind. Folglich entstehen immer mehr Angebote, um den hohen regulatorischen Ansprüchen der neuen Investorengruppe zu entsprechen. Beispielsweise hatte erst letzte Woche der Asset-Manager VanEck das Listing eines Bitcoin ETN an der Deutschen Börse bekanntgeben.

„Wir sehen, dass Digital Assets und Kryptowährungen zunehmend an Attraktivität bei institutionellen Investoren gewinnen“, betont Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstandes von Hauck & Aufhäuser zum neu aufgelegten Fonds und bestätigt damit einmal mehr, dass Kryptowährungen als Anlageklasse nicht mehr wegzudenken sind. Der Fonds selbst verfolgt dabei eine passive Anlagestrategie, wobei sich die Allokation der Kryptowerte an der jeweils aktuellen Marktkapitalisierung und weiteren quantitativen sowie qualitativen Kriterien orientiert.

Privatbank und Fintech: Ein typischer Zusammenschluss

Nicht nur liegt der Fonds im Trend, sondern auch die Art der Zusammenarbeit. Die extra gegründete Hauck & Aufhäuser Innovative Capital GmbH fungiert in diesem Konstrukt als Kapitalverwaltungsgesellschaft und verantwortet das Portfoliomanagement, während Kapilendo als Kryptoverwahrstelle agiert. Dass traditionelle Privatbanken mit innovativen Fintechs zusammenarbeiten, um Krypto-Dienstleistungen zu ermöglichen, findet sich dieser Tage häufig.

So hat beispielsweise das Bankhaus von der Heydt am 30. November bekanntgegeben, dass es mit dem Blockchain Analytics- und AML-Anbieter Coinfirm eine Partnerschaft eingegangen ist, um die Risikoüberwachung und das Risikomanagement im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu verbessern. Mit Blick auf die letzten Wochen findet sich ein duzend solcher Meldungen, bei der es zur Zusammenarbeit zwischen der alten und der neuen Welt kommt. Für Investoren, die auf steigende Bitcoin-Kurse hoffen, ist dies ein sehr gutes Zeichen.

Wer hinter die Fassaden von Kapilendo blicken möchte, dem sei unser ausführlicher Hintergrundbericht im aktuellen Kryptokompass empfohlen.

„Brrr“Whale Alert schlägt Alarm – explodiert jetzt der Bitcoin-Kurs?

3 Stunden

Der Bitcoin (BTC)-Kurs steuert auf das nächste All Time High zu und die Stablecoin-Reserven erreichen neue Hochstände. Vor allem Tether-USDT kommt nicht zu Ruhe und druckt enorme Summen an neuen USDT – welche Folgen kann das haben?

Bitfinex und Tether sind ein unzertrennliches Team und schon seit Jahren hat die Krypto-Börse und der Stablecoin großen Einfluss auf den Krypto-Markt. USDT umfasst ein enormes Handelsvolumen und übertrifft sogar das tägliche Handelsvolumen von Bitcoin. Tether will ein sicherer Hafen für Krypto-Trader sein, da sich der Kurs der Währung am US-Dollar orientiert. Das Unternehmen hinter Tether behauptet, dass jeder USDT-Token durch einen US-Dollar hinterlegt sei. In den vergangen Jahren entstanden aber oftmals Kontroversen darüber, ob auch jeder USDT-Token wirklich mit US-Dollar gedeckt ist.

Tether-Drucker laufen heiß – Bitcoin bald über 20.000 US-Dollar?

Dennoch hat sich seit Anfang des Jahres 2021 die Marktkapitalisierung des USDT-Token rasant entwickelt:

Marktkapitalisierung USDT vs. Bitcoin-Kurs
Longhash: Marktkapitalisierung von USDT vs. Bitcoin-Kurs

Von Januar bis Dezember konnte USDT seine Marktkapitalisierung von unter fünf Milliarden US-Dollar auf mehr als 20 Milliarden US-Dollar steigern. Darüber hinaus ist Tether die unangefochtene Nummer eins im Stablecoin-Markt und kein anderer US-Dollar-Token kann USDT das Wasser reichen.

Aktuell laufen die Tether-Drucker heiß und erst vor zwei Tagen wurden mehr als 600.000.000 neue USDT geprägt:

Wie man in der Grafik von Longhash erkennen kann war in der Vergangenheit eine steigende Anzahl neuer USDT, fast immer ein Anzeichen dafür, dass der Bitcoin-Kurs steigt. Die jüngsten Entwicklungen bei Tether lassen daher vermuten, dass auch die neu gedruckten USDT in den Krypto-Markt fließen könnten.

Der Whale Alert, ein Bot der darauf spezialisiert ist BTC-Wal-Transaktionen zu beobachten, schlägt in letzter Zeit häufig Alarm:

Zwar weiß niemand genau, wohin die neu gedruckten USDT fließen, aber dennoch ist die Wahrscheinlichkeit aktuell hoch, dass der Bitcoin-Kurs durch die neuen Tether weiteren Aufwind bekommt.

SbercoinRussland zieht nach: Sberbank kündigt Stablecoin an

4 Stunden

Die russische Staatsbank Sberbank plant ab kommendem Jahr eine eigene Krypto-Plattform für den Erwerb von digitalen Vermögenswerten zu starten. Darüber hinaus möchte das Finanzinstitut mit dem „Sbercoin“ eine eigene Kryptowährung herausgeben.

Die russische Nachrichtenagentur RBC berichtete am Montag über die Pläne der größten Bank Russlands, Sberbank, und bezog sich damit auf den Vorstandsvorsitzenden Herman Gref. 

Er erklärte, das Unternehmen reagiere mit diesem Schritt auf das kommende russische Gesetz zur Regulierung des Krypto-Marktes. Man wolle mit einer eigenen Blockchain-Plattform Dienstleistungen rund um den Erwerb von digitalen Vermögenswerten anbieten. 

„Sbercoin“ soll Anfang 2021 kommen

Darüber hinaus kündigte das Finanzinstitut mit dem „Sbercoin“ einen eigenen Stablecoin an, der ebenfalls ab 2021 an den Start gehen soll. Dieser Schritt kommt wenig überraschend. Schon länger liebäugelte die Bank mit der Herausgabe eines Stablecoin. 

Mit der Etablierung des „Sbercoin“ ermöglicht die Sberbank den schnellen Tausch von einem Krypto-Asset beispielsweise Bitcoin in traditionelle Fiat-Währungen wie US-Dollar, Euro oder Rubel.

Interesse für Kryptowährungen wächst in Russland

Ende Juli unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin ein Gesetz zur Regulierung von Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten. Damit wird der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen legalisiert. Der Status des legalisierten Zahlungsmittels bleibt der Währung jedoch verwehrt. 

Trotzdem wächst das Interesse für Kryptowährungen, wie Russlands Premierminister Mikhail Mishustin gegenüber RBC mitteilte. Er betonte jedoch: „Es ist wichtig, dass Besitzer digitaler Vermögenswerte ihre Rechte und Interessen schützen können und Schattengeschäfte erschwert werden.”

Bitcoin ist beliebtNoch nie zuvor gab es so viele aktive Bitcoin-Adressen

7 Stunden

Die Anzahl der Menschen die einen gesamten Bitcoin (BTC) besitzen steigt stetig. Zudem erreichen die aktiven BTC-Adressen ein neues Allzeithoch – was bedeutet das für die Dezentralität von Bitcoin?

Neue Daten deuten darauf hin, dass sogenannte „Wholecoiner“, also Personen die einen ganzen Bitcoin oder mehr besitzen, aktuell 95 Prozent der gesamten Kapitalisierung von BTC ausmachen. Die restlichen fünf Prozent, die weniger als einen Bitcoin besitzen, teilen sich auf über 10.000.000 Adressen auf.

Zudem ist die Zahl derjenigen die eine ganze Einheit des digitalen Goldes besitzen seit 2009 dramatisch gestiegen. Laut Glassnode halten mittlerweile mehr als 800.000 Adressen mindestens einen ganzen BTC:

Bitcoin Adresses with one BTC
Glassnode: Wallets mit mindestens einem BTC

Diese Entwicklung deutet daraufhin, dass Bitcoin zunehmend dezentraler wird, da sich das BTC-Supply auf mehrere Adressen verteilt und es immer mehr Menschen gibt die einen ganzen BTC besitzen. Darüber hinaus ist auch die Anzahl der Aktiven BTC-Adressen auf einem neuen Allzeithoch:

IntoTheBlock: Täglich aktive BTC-Adressen

Dadurch wird es wahrscheinlicher, dass einzelne Bitcoin-Wale den BTC-Kurs immer weniger beeinflussen können. Trotzdem weiß man natürlich nicht, ob einige Personen über mehrere Wallets verfügen. Daher kann es auch gut sein, dass die wahre Verteilung der BTC zentralisierter ist als es diese Daten vermuten lassen.

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