Alles im Blick Das sind die 5 wichtigsten Krypto-News der Woche

Die EZB und der digitale Euro, das neueste vom Prozess gegen Sam Bankman-Fried und schwindende Bitcoin-Bestände: Die Krypto-News der Woche.

Paol Hergert
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Bitcoin Krypto Kaffee

Beitragsbild: Midjourney/BTC-ECHO

| Die wichtigsten Krypto-News der vergangenen Woche im Schnelldurchlauf

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.

Digitaler Euro: EZB mit neuem Vorstoß

Im Oktober 2021 startete die Europäische Zentralbank (EZB) eine Untersuchungsphase, um den Einsatz eines digitalen Euro zu prüfen. Diese Etappe hat der Währungshüter hinter sich gelassen und beginnt nun eine zweijährige Vorbereitungsphase. Das erklärte die Zentralbank in einer Pressemitteilung vom 18. Oktober. Starttermin ist der 1. November 2023.

In diesem Zeitraum will die EZB unter anderem ein Regelwerk für den digitalen Euro fertigstellen sowie Anbieter auswählen, die mit der technischen Umsetzung beauftragt werden sollen. Das schließt Tests, Experimente und den Austausch mit der Öffentlichkeit mit ein.

Was der Krypto-Experte Jonas Gross von dem Vorhaben hält, erfahrt ihr in diesem Artikel: Das sagt ein CBDC-Experte zum digitalen Euro

Podcast

“Unser Leben wurde bedroht”: Ein OneCoin-Opfer im Interview

OneCoin gilt als einer der schlimmsten Betrüge unserer Zeit. Zwischen 2014 und 2017 breitet er sich aus Bulgarien über die Welt aus. 3,5 Millionen Menschen werden Opfer vom Versprechens eines “Bitcoin-Killers.” Der Schaden: zwischen vier und sechs Milliarden US-Dollar. Die Drahtzieherin, Ruja Ignatova, ist heute spurlos verschwunden und zählt zu den zehn meistgesuchten Verbrecherinneren der Welt.

Auch die Schottin Jennifer McAdam wird damals Opfer von OneCoin. Sie stammt aus armen Verhältnissen – und glaubt in der Kryptowährung ein Ticket aus der Armut gefunden zu haben. Für sie, ihre Familie und ihre Freunde. Später hilft sie dabei, OneCoin zu entlarven und organisiert Selbsthilfegruppen für Opfer weltweit. Die kollektiven schmerzhaften Erfahrungen hält sie in dem Buch “Allein gegen die Kryptoqueen” fest. BTC-ECHO hat sich mit McAdam unterhalten. Sie erzählt uns von Schuld und Reue über ihr Engagement bei OneCoin, der Gehirnwäsche eines Krypto-Kults, den Machenschaften einer gefährlichen osteuropäischen Mafia und traumatisierten und suizidgefährdeten Hinterbliebenen. Aber auch einer Hoffnung, die sie nicht aufgibt: auf Gerechtigkeit.

Hier entlang für das gesamte Interview: Betrogen, gestalkt, attackiert: Ein Opfer der Krypto-Queen packt aus

Binance und die Finanzierung von Terrorismus

Der Krieg in Israel und die Angriffe durch die Hamas betrifft auch die Welt der Kryptowährungen. Denn die Hamas hat sich bereits seit Jahren unter anderem durch Kryptowährungen finanziert. Nach letzten Informationen spielte Binance dabei eine wichtige Rolle. Wusste die weltgrößte Krypto-Börse von den Hamas-Wallets?

Die Analyse lest ihr hier: Hat Binance die Hamas-Finanzierung toleriert?

Sam Bankman-Fried vor Gericht: Wie werden Menschen zu Betrügern?

Er versprach, die zu Welt retten – mit Krypto. Nun steht Sam Bankman-Fried in New York vor Gericht. Der Vorwurf: seine Kryptobörse FTX, in Wirklichkeit ein Milliardenbetrug. Narzissmus, Täuschung und die Besessenheit nach Status: Der Fall von SBF verrät viel über die Natur des Betrugs – und seine gesellschaftlichen Abgründe. Das erklärt die renommierte Kriminalpsychologin Helga Ihm im Interview mit BTC-ECHO. Sie promovierte zur Psychologie von Betrug, unterstützt und berät seit vielen Jahren in sensiblen und komplexen Ermittlungen und schult im Umgang mit Betrügern. Hat Sam Bankman-Fried vorsätzlich betrogen? Und gibt es aus ihrer Sicht Haft-mildernde Umstände?

Die Antworten im Folgenden: Kriminalpsychologin: “Sam Bankman-Fried war besessen von seinem Image”

Bitcoin-Bestände auf den Börsen schwinden: Eine Gefahr?

Im Krypto-Space gibt es nur wenige Akteure, die so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wie Bitcoin-Wale. Auch derzeit sorgen Großinvestoren wieder für Bewegung am Krypto-Markt. Bitcoin-Wale (mit Beständen zwischen 100 und 1.000 BTC) haben in den letzten Tagen ordentlich zugekauft – so stark wie zuletzt im Februar 2022. Diese massiven Käufe von den Walen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Bitcoin auf über 27.800 US-Dollar angestiegen ist.

Aber was treibt diese Großinvestoren an? Aus welchen Regionen stammen sie und könnte ein Engpass an Bitcoin auf Krypto-Börsen drohen?

Das verrät ein Blick auf On-Chain-Daten über den jüngsten Kursanstieg: Droht ein Bitcoin-Engpass auf den Exchanges?

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