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Bitcoin als Zahlungsmittel anerkannt Wird Brasilien das nächste El Salvador?

Trotz Bärenmarkt ging die Adoption 2022 in Brasilien mit Riesenschritten voran. Jetzt wurde Bitcoin als Zahlungsmittel anerkannt.

Giacomo Maihofer
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Brasilien

Beitragsbild: Shutterstock

| Brasilien auf dem Weg zum Kryptostaat.

Es ist offiziell: Der brasilianische Staat erkennt Bitcoin als Zahlungsmittel an. Der sich noch im Amt befindende Präsident Jair Bolsonaro unterzeichnete heute ein Gesetz, dass einen regulatorischen Rahmen für den Handel und die Nutzung der Kryptowährung Nr. 1 vorgibt. Es ist der vorläufige Höhepunkt eines langen Wegs der südamerikanischen Nation zum Kryptowährungsstaat, analog zu El Salvador. Dort gilt Bitcoin seit November 2021 als legales Zahlungsmittel. BTC-ECHO reiste letztes Jahr nach El Salvador, um sich die Bitcoin-Adoption in dem Land vor Ort anzusehen. Mehr dazu könnt ihr in unserem Magazin nachlesen. So weit ist man in Brasilien noch nicht. Doch die Zeichen stimmen optimistisch.

Denn trotz Bärenmarkt schritt die Adoption in Brasilien im Jahr 2022 rasant voran. Noch nie gab es mehr Unternehmen im Land, die Kryptowährungen halten, als momentan. Insgesamt sind es über 12.000. Über zehn Millionen Menschen – rund fünf Prozent der Bevölkerung – nutzen regelmäßig Krypto. Damit schafft es das Land in die Top 10 der Krypto-Adoption. Diese Zahlen dürften nun massiv steigen.

Börsen und Banken von Brasilien im Bitcoin-Fieber

Der brasilianische Börsenriese XP Inc. gründete eine Kryptoplattform. Mit der Itaú Unibanco bietet eine der größten Banken die Kryptoverwahrung an. Tether stellte zuletzt 24.000 Geldautomaten in Brasilien auf, mit denen sich USDT nutzen lässt. Und Visa brachte eine Krypto-Kreditkarte auf den Markt – mit Cashback in Bitcoin. Das zeigt: Große Unternehmen zeigen sich bereitwilliger als in anderen Ländern, mit Krypto und Bitcoin zu experimentieren.

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: Als wahrscheinlichster Aufseher des neuen Kryptomarkts gilt die brasilianische Zentralbank. Ihr Präsident Roberto Campos Neto ist kein Fan von Kryptowährungen als Zahlungsmittel, vor allem wegen der Volatilität. Die Zentralbank arbeitet auch an Einführung ihrer eigenen digitalen Währung, dem Real Digital. Sie ist für 2024 geplant.

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