Block.one und SEC einigen sich im EOS-Streit auf Vergleich
Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Krypto-Firma Block.one beenden ihren Streit mit einer außergerichtlichen Einigung. Demnach muss Block.one eine Vergleichssumme von 24 Millionen US-Dollar wegen eines nichtregistrierten ICOs zahlen. Dieser bezog sich zwischen 2017 und 2018 auf den Sale von EOS (damals noch ein ERC-20 Token) und brachte Block.one mehrere Milliarden US-Dollar ein. Das Unternehmen expandiert derweil weiter.

Block.one, das Unternehmen hinter der Blockchain-Plattform EOS.IO, muss wegen der Herausgabe nicht registrierter Wertpapiere eine millionenschwere Vergleichssumme zahlen. Das geht aus einer Pressemitteilung der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC hervor. Darin verkündet die Behörde weiterhin, dass sie den nicht registrierten Initial Coin Offering (ICO) verfolgt. Dieses ICO brachte Block.one demnach mehrere Milliarden US-Dollar Gewinn innerhalb eines Jahres ein. Auch das Unternehmen äußerte sich zu dem Streit in einer Pressemitteilung auf der Webseite.


„Block.one erreichte eine außergerichtliche Einigung mit der U. S. Securities and Exchange Commission (SEC) im Zusammenhang mit dem Sale eines ERC-20 Token zwischen dem 26. Juni 2017 und dem 1. Juni 2018,“ heißt es in dem Statement. Somit handelt es sich nicht um den bekannten EOS Token der Firma. „Block.one wird ein einmaliges Bußgeld in Höhe von 24 Millionen US-Dollar zahlen, ohne dabei die Anschuldigungen des SEC zu bestätigen oder abzustreiten.“ Die betroffenen Token seien außerdem nicht mehr im Umlauf. Letztes Jahr migrierte EOS von Ethereum auf das eigene EOSIO Mainnet.


Block.one mit EOS ICO Milliardenprofit

Tatsächlich macht die Vergleichssumme laut Experten gerade einmal 0,0058 Prozent des ICOs aus. Dieser bestand aus dem Sale des originalen ERC-20 Token auf der Ethereum Blockchain und brachte etwa 4 Milliarden US-Dollar ein. Block.one startete den Verkauf kurz bevor die SEC ihre Richtlinien für die Registrierung von ICOs publizierte. Anschließend hielt das Unternehmen den ICO noch fast ein Jahr aufrecht. Eine Sondergenehmigung oder ähnliches hatte sie von der SEC währenddessen nicht.

Block.one investiert in Expansion

Derweil scheint der Vergleich Block.one keinen allzu großen finanziellen Schaden zuzufügen. Nach einigen Erfolgen arbeitet das Unternehmen momentan mit Hochdruck an der Errichtung eines neuen Standorts in Arlington vor Waschington D. C. Der Hauptsitz befindet sich indes in Hongkong. Außerdem erwarb Block.one für etwa 30 Millionen US-Dollar die Domain Voice.com. Diese will man zu einer Soical-Media-Plattform ausbauen.



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