Block.one startet das EOS Mainnet

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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Quelle: Crypto currency. Block chain. Eos. 3D isometric Physical golden Eos coin with wireframe chain. Blockchain concept. Editable Cryptocurrency template. Stock vector illustration. via Shutterstock

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Das ICO des Start-ups Block.one hat am Wochenende vom 3. Juni alle Rekorde gebrochen. Über vier Milliarden US-Dollar sammelte EOS ein und knackte damit den Rekord der Geldsammlung von Telegram. Das Unternehmen hat sich viel vorgenommen, doch in der Zwischenzeit sind schon mehrere ernsthafte Probleme aufgetaucht. Jetzt ist das Mainnet gestartet.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Nach einem einjährigen Token-Sale ging der ICO mit über vier Milliarden US-Dollar über die Ziellinie. Das Unternehmen hat sich große Ziele auf die Fahnen geschrieben. Neben eosio, einer eigenen Plattform für dezentrale Apps, soll künftig ein eigenes blockchain-basiertes Betriebssystem für Smartphones entwickelt werden. Allerdings wäre die Firmware nicht wie bei Apple oder Google in der Gewalt nur eines Unternehmens, sondern dezentral aufgestellt.


Fakt ist: Jedes Betriebssystem kann nur überleben, sofern es genügend Anwendungen dafür gibt. Deswegen hat sich Block.one, das Unternehmen hinter dem eosio-Protokoll, und SVK Crypto, ein Early-Stage-Technology-Investmentunternehmen aus London, zusammen getan und 50 Millionen US-Dollar für die Entwicklung von dApps bereitgestellt.

Start des Mainnet nach Phishing-Angriffen per E-Mail

Den hauseigenen Token namens EOS haben wir schon vor etwa einem Jahr ausführlich vorgestellt. Allerdings hatte der Hersteller nun schon mehrfach mit teils kritischen Sicherheitslücken zu kämpfen. Erst vor ein paar Tagen nahm Block.one Stellung zu den Phishing-Angriffen per E-Mail. Der Support hatte sogar überhaupt keine E-Mails mehr verschickt, man befürchtete, dass die Hacker Vollzugriff auf ihre Server erlangt hatten. In den Phishing-Mails wurden die Empfänger dazu ermuntert, sich am ICO finanziell zu beteiligen. Allerdings wäre das Geld nicht auf den richtigen Konten, sondern in den Händen von Cyberkriminellen gelandet. Laut Statement nimmt man an, dass es den Hackern gelungen sein muss, in die technische Infrastruktur des Unternehmens einzudringen, um dort die persönlichen Daten der Nutzer abzugreifen. Zwar hat man alle Empfänger der irreführenden E-Mails vor der Abzocke gewarnt, die Angelegenheit hinterlässt aber keinen guten Eindruck.

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Mittlerweile ist die Version 1.0 und sogar schon 1.0.1 für das EOSIO-Protokoll veröffentlicht. Im Unternehmensblog von Block.one wird das Mainnet vorgestellt. Zu den Funktionen gehören niedrige Block-Bestätigungszeiten, eine Smart-Contract-Plattform über Web Assembly und Kommunikation zwischen Blockchains. Das eosio-Protokoll soll es für Unternehmen einfach machen, eine eigene Blockchain herauszugeben. Diese Blockchains können je nach Anwendungsfall bis zu 1.000 Transaktionen pro Sekunde abwickeln.

Genug ICO, jetzt Mainnet

Als EOS letztes Jahr die ICO-Pläne verkündeten, war es das erste Projekt, dass einen einjährigen ICO durchführte. Man erinnere sich an die Stimmung im Jahr 2017, in dem manche ICOs in wenigen Stunden mehrere Millionen US-Dollar einspielten. Man wollte den Preis stabil halten – das scheint gelungen.

Ein Überblick über das EOS-dAPP-Ökosystem mit vielfältigen Anwendungen

Jetzt läuft EOS also nicht mehr über die Ethereum-Blockchain, sondern ist ein komplett unabhängiges Projekt. Die Versprechen von Block.one sind vielfältig und könnte Ethereum tatsächlich Konkurrenz machen. Ob und wie sich das Ökosystem entwickelt, zeigt die Zeit.

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