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Die Ruhe vor dem Sturm?Bitcoin-Jahresrückblick 2021: Das vierte Quartal

Im vierten Quartal dieses Jahres stellt Bitcoin nicht nur ein neues Allzeithoch auf, sondern nimmt Schwung fürs nächste Jahr. Der vierte Teil des Bitcoin-Jahresrückblicks.

David Scheider
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Wenns um Geld geht Sparkasse.

Quelle: Shutterstock

Für die Bitcoin-Bullen war Quartal Nummer 4 ein eher durchwachsenes. Zwar stellte die Kryptowährung Nr. 1 am 10. November bei 69.000 USD sein vorläufiges Allzeithoch auf. Zum Zeitpunkt des Schreibens (28. Dezember) notiert das digitale Gold davon aber weit abgeschlagen. Lediglich 49.000 USD bringt Bitcoin heute auf die Waage und damit rund 29 Prozent weniger als sechs Wochen zuvor.

Doch auch das letzte Quartal dieses Jahres hatte einiges an Zündstoff bereitgehalten. Das vierte Quartal im Überblick.

Justizauktion: NRW versteigert beschlagnahmte Bitcoin

Man kannte es zuvor nur aus den USA: Bei Strafverfahren beschlagnahmte Bitcoins wurden dieses Jahr erstmals auch in Deutschland versteigert. Genauer gesagt versteigerten nordrhein-westfälischen Strafverfolgungsbehörden BTC im Gegenwert einer achtstelligen Summe. Entgegen jedweder Intuition gerieten die Coins, die zu verschiedenen Stückelungen angeboten wurden, über dem damaligen Marktpreis unter den Hammer.

Dieser Bitcoin (Auktionsnummer #147503) war dem Höchstbieter beispielsweise 57.010 Euro wert – und das, obwohl der damalige Marktpreis nur bei 50.800 USD lag.

Erster Bitcoin ETF geht in den USA an den Start

Es war noch nicht der ganz große Wurf, aber immerhin: Mit dem ProShares Bitcoin Strategy ETF geht der erste börsengehandelte Indexfonds mit Bitcoin-Bezug in den USA an den Start – und schrieb prompt Börsengeschichte. Mit knapp einer Milliarde US-Dollar Handelsvolumen war es der erfolgreichste erste Tag in der Geschichte der New York Stock Exchange.

Übrigens: In unserem Newsticker findet ihr aktuelle Infos rund um das Thema Bitcoin ETF.

USA jetzt größte Bitcoin-Mining-Nation der Welt

Der Mining-Exodus von Ost nach West ist vollzogen. Wie aus Daten des Cambridge Centre for Alternative Finance hervorgeht, tragen die USA mit 35 Prozent den größten Teil zur globalen Bitcoin Hashrate bei. Der chinesische Anteil hingegen liegt offiziellen Zahlen zufolge aktuell bei null.

Damit füllen die USA das vonseiten Chinas herbeigeführte Machtvakuum in Sachen Bitcoin binnen weniger Monate.

MicroStrategy avanciert zum Bitcoin-Wal

Nicht erst seit gestern legt das US-Börsenunternehmen MicroStrategy großen Wert auf seine Bitcoin-Bestände. So konnte das Unternehmen, dessen Geschäftsmodell eigentlich der Vertrieb von Business-Intelligence-Software ist, in kurzer Zeit veritable Bitcoin-Rücklagen aufbauen.

Das von Michael Saylor geführte Unternehmen langte zuletzt Anfang Dezember zu und kaufte 1.434 BTC nach. Damit hält MicroStrategy insgesamt 122.478 BTC.

Mastercard will Bitcoin integrieren

Der Plastikkartenhersteller Mastercard springt auf den Krypto-Zug auf. Wie am 26. Oktober bekannt geworden ist, will der Zahlungsdienstleister Zahlungen in Bitcoin und Co. ermöglichen sowie ein Krypto-basiertes Reward-System einbauen.

Wann es so weit ist, ist bisher allerdings nicht bekannt. Mehr Infos findet ihr in unserer Podcast-Ausgabe zu dem Thema.

Die Sparkassen aber auch

Doch damit nicht genug der Krypto-Integration. Auch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband hat entsprechendes vor. Eine Krypto-Wallet sei bereits in der Mache, erste Pilotprojekte könnten bereits im kommenden Jahr an den Start gehen. Das wäre ein Paukenschlag. Schließlich sind die Sparkassen immer noch die kundenstärksten Kreditinstitute des Landes. So könnten mehrere Millionen Kundinnen und Kunden auf einen Schlag ins Krypto-Ökosystem integriert werden.

Übrigens: Wer enttäuscht über die fast sicher geglaubten 100.000 USD pro Bitcoin ist, der möge einen Blick auf die Yearly Candles werfen.

Denn auch in 2021 kann die Kryptowährung Nr. 1 einen Kursgewinn von 65 Prozent verbuchen. Und damit blicken wir optimistisch ins Jahr 2022.

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