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Adoptionsschub Sparkasse bestätigt Gerüchte um Bitcoin-Pilotprojekt

Die S-Payment, das Kompetenzcenter Payment der Sparkassen-Finanzgruppe, tüftelt tatsächlich an einem Pilotprojekt für die Krypto-Integration. Das hat BTC-ECHO exklusiv vonseiten der Sparkassen-Finanzgruppe erfahren.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Sparkasse

Beitragsbild: Shutterstock

Bisher waren es nur Gerüchte, nun ist es bestätigt: Die Sparkasse will in einem Pilotprojekt den Handel mit Bitcoin ermöglichen. Wie BTC-ECHO im Gespräch mit der Pressestelle Deutscher Sparkassen und Giroverband (DSGV) erfahren hat, plant man tatsächlich, den Handel mit Bitcoin und Co. anzubieten. Man teilte uns mit, dass man an einer entsprechenden Lösung arbeite:

Das Interesse an Krypto-Assets ist enorm, das sieht auch die Sparkassen-Finanzgruppe. Bei der S-Payment, der auf Zahlungsverkehrsdienstleistungen spezialisierten Tochter der DSV-Gruppe, wird daher in einem Projekt geprüft, welche Möglichkeiten und Risiken eine Wallet bietet, in der Kunden von Sparkassen Krypto-Assets sicher verwahren können. Das Projektteam bereitet Entscheidungen in den Gremien der Sparkassen-Finanzgruppe im ersten Halbjahr 2022 vor.

Alexander Hartberg, Pressesprecher der Sparkassen-Finanzgruppe

Demnach arbeitet ein Team von S-Payment an einer Wallet für Kryptowährungen wie Bitcoin. Bei S-Payment handelt es sich um das “Kompetenzcenter Payment der Sparkassen-Finanzgruppe”, ein hauseigenes Subunternehmen, das sich auf Zahlungslösungen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe spezialisiert.

Zuerst berichtete Finance Forward von dem Vorhaben.

Potenzial: riesig

Für die deutsche Finanz-Szene wäre das ein einmaliger Vorgang. Schließlich sind die Sparkassen mit rund 50 Millionen Kundinnen und Kunden immer noch Marktführer hierzulande. Ähnliche Projekte von anderen Geldhäusern wie der Commerzbank oder der Deutschen Bank sind indes nicht bekannt. Erst im November hatte BTC-ECHO in einer aufwändigen Recherche bei Großbanken nachgefragt, ob und wie man die Kryptoverwahrung ins Geschäftsmodell einbeziehen will. Die ernüchternde Bilanz: Eine Kryptoverwahrlinzenz strebt niemand an.

Ob die Sparkassen die Verwahrung der Coins selbst in die Hand nehmen werden oder doch einen externen Dienstleister damit beauftragen, ist noch nicht bekannt. Dabei könnte das Geschäft mit den Kryptowährungen bereits im kommenden Jahr lanciert werden. Vorher müssen allerdings noch die Gremien darüber entscheiden – und umsetzen müssen die Beschlüsse die einzelnen Sparkassen selbst. Denn die 370 Sparkassen, die es hierzulande gibt, funktionieren am Ende immer als eigenständige Bankhäuser.

Sollte das Pilotprojekt tatsächlich im nächsten Jahr bereits an den Start gehen, wäre für die Bitcoin Adoption hierzulande einiges getan. Schließlich würde eine Krypto-Adoption seitens der Sparkasse doch so manche Einstiegshürde senken und die Zielgruppe für Kryptowährungen schlagartig vergrößern.

Ausschlaggebend für den Schritt in Richtung Krypto-Adoption dürfte die Personalie Erik Meierhoff sein. Der Digital-Experte ist seit Mai 2020 Teil der Geschäftsleitung bei S-Payment und gilt als innovative Kraft innerhalb des Führungsteams.

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