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Bitcoin ETF

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Nach langer Wartezeit erobern Bitcoin ETF nun auch die USA. In unserem Newsticker könnt ihr die Entwicklungen in Übersee dabei live mitverfolgen.

16.11.2021 – 13:06
Daniel HoppmannDaniel Hoppmann
VanEck Bitcoin ETF Launch steht kurz bevor

In den USA steht der nächste Future-basierte Bitcoin ETF in den Startlöchern. Diesmal handelt es sich um den Bitcoin Strategy ETF von Assetmanager VanEck. Das geht aus einer offiziellen Mitteilung der Chicago Board Options Exchange (CBOE) hervor, an der das Listing zwischen 15:30 und 22:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit erfolgen wird. Unter dem Handelskürzel XBTF haben Investoren dann die Möglichkeit, in den Bitcoin Futures ETF zu investieren.

Damit kann VanEck nun zumindest einen Teilerfolg verbuchen. Erst kürzlich musste der Assetmanager eine Ablehnung seines Bitcoin Spot ETF seitens der Securities and Exchange Commission (SEC) hinnehmen. Immerhin stimmte die Börsenaufsicht nun der Future-basierten ETF-Variante zu, wenngleich VanEck auf die Genehmigung bereits seit Anfang Januar warten musste.

Generell präferiert die SEC Future-basierte ETFs vor einem Bitcoin Spot ETF. Zwischen den beiden Produkten gibt es dabei wesentliche Unterschiede. Während die bisher zugelassenen ETFs allesamt auf Futures (Terminkontrakten) basieren, die als Derivate nicht 1:1 den Bitcoin-Kurs widerspiegeln, bildet bei einem Bitcoin Spot ETF die Kryptowährung den Basiswert.

28.10.2021 – 15:58
Marlene MüllerMarlene Müller
Volt Equitys “Bitcoin Revolution ETF” startet heute auf NYSE

Soeben startete der Volt Crypto Industry Revolution & Tech ETF an der New York Stock Exchange (NYSE) unter dem Ticker-Symbol BTCR mit einem Einstiegspreis von 21,00 US-Dollar. Der Fonds wurde von der SEC Anfang Oktober bewilligt und hat eine Kostenquote von 0,85 Prozent. Somit ist er etwas billiger als beispielsweise die Bitcoin ETFs von ProShares und Valkyrie. Die haben eine Kostenquote von 0,95 Prozent.

Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich bei BTCR jedoch um keinen ETF mit Bitcoin als Basiswert. Stattdessen basiert der ETF auf der Gewichtung unterschiedlicher  “Bitcoin Industry Revolution” Unternehmen. Dazu gehören zum Beispiel MicroStrategy, Tesla, Twitter, Coinbase, Square oder Bitcoin-Mining Unternehmen wie Bitfarms oder Riot Blockchain. Die Bestände und Allokation des Fonds sollen auf unterschiedlichen Daten und Analysen sowie beispielsweise dem Stock-to-Flow Modell regelmäßig überprüft und angepasst werden.

Auf der Website heißt es, dass es Unternehmen sind, die
(i) die Mehrheit ihres Nettovermögens in Bitcoin in ihrer Bilanz halten, wie durch die jährlichen Einreichungen des Unternehmens (z. B. Einreichungen auf Formular 10k oder ausländische Äquivalente) der letzten 12 Monate vernünftigerweise festgestellt werden kann;
und/oder (ii) einen Großteil ihrer Einnahmen oder Gewinne direkt aus dem Bergbau, der Kreditvergabe, dem Handel mit Bitcoin oder der Herstellung von Bitcoin-Mining-Geräten erzielen, wie durch die jährlichen Meldungen des Unternehmens der letzten 12 Monate vernünftigerweise festgestellt werden kann.

28.10.2021 – 12:36
Marlene MüllerMarlene Müller
SEC: Zweiter Valkyrie Bitcoin ETF gescheitert?

Man kann es ja mal versuchen. Das haben sich wohl Valkyrie und Direxion gedacht, die in der vergangenen Woche jeweils einen etwas gewagteren Bitcoin-ETF bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC) einreichten.

Bei dem Antrag Valkyries handelte es sich um einen gehebelten Futures-ETF mit dem Ticker-Symbol BTFX. Mit diesem sollte ein 1,25-faches Engagement gegenüber dem Bitcoin-Referenzsatz angeboten werden. Außerdem hätte er angeblich Bitcoin-Futures, Swaps, Optionen und Termingeschäfte enthalten.
Der zweite Antrag stammte von Direxion und trug den Namen Direxion Bitcoin Strategy Bear ETF. Dabei handelte es sich Bloomberg-Analyst Eric Balchunas zufolge um ein inverses Future-Bitcoin-ETF Produkt. Das hätte bedeutet, dass anders als bei ‘traditionellen’ ETFs, der Einschluss sowie Gewinn beziehungsweise Verlust auf die Basiswährung getätigt worden wären. Für dieses Produkt heißt das; auf Bitcoin und nicht wie sonst auf USD.

Wie Balchunas schreibt, scheint es nun so, als wäre die SEC bislang nur an direkten Futures Produkten und nicht an exotischeren interessiert. Deswegen lässt sich vermuten, dass es sich um die beiden Produkte handelt, die nun von der SEC abgelehnt wurden. Auch die Warnung Direxions zuvor änderte daran nichts. Sie lautete: “Der Wert einer Anlage, in dem [eigenen] Fonds, könnte erheblich und ohne Vorwarnung auf null sinken. Sie sollten bereit sein, Ihre gesamte Investition zu verlieren”

26.10.2021 – 14:17
Marlene MüllerMarlene Müller
BlockFi und Neuberger Berman schließen sich für weiteren Krypto-ETF zusammen

Das Krypto-Lending Unternehmen BlockFi hat am 25. Oktober seine Partnerschaft mit der Investmentverwaltungsgesellschaft Neuberger Berman bekannt gegeben. In Zukunft soll die fusionierte, separate Unternehmenseinheit BlockFi nb LLC für die Entwicklung und den Vertrieb von Krypto-Asset-Produkten zuständig sein. Diese beinhalten nach Aussagen der Pressemitteilung “ETF und andere traditionelle Angebote”.

Greg Collett, Präsident der BlockFi nb LCC erklärt: “Wir beobachten einen deutlichen Stimmungsumschwung gegenüber digitalen Vermögenswerten bei den Anlegenden und wir sind der Meinung, dass digitale Vermögensgegenstände in modernen Portfolios berücksichtigt werden sollten.”

In der Pressemitteilung heißt es weiter, dass durch die Partnerschaft “kostengünstige und bequeme Zugänge” zu den digitalen Vermögenswerten über die Broker-Accounts der Anlegenden geschaffen werden sollen. Die Bitcoin-ETF von Proshares und Valkyrie haben einen Kostensatz von 0,95 Prozent. Erwartet wird, dass VanEck den nächsten ETF mit 0,65 Prozent Kostensatz an die New Yorker Börse bringt. 

Ob der ETF von BlockFi nb LCC wirklich günstiger sein wird, wird sich erst in Zukunft zeigen. Noch wartet BlockFi auf die Zulassungs-Entscheidung der amerikanischen Regulierungsbehörde SEC. Diese wird jedoch vor dem 7. Dezember erwartet.

25.10.2021 – 12:09
Marlene MüllerMarlene Müller
Valkyrie Bitcoin-ETF erzielt 78 Millionen US-Dollar Handelsvolumen

Der Bitcoin Strategy ETF von Valkyrie ist am vergangenen Freitag, dem 22. Oktober, erfolgreich gestartet. Zwar durfte das zweite amerikanische Bitcoin-Wertpapier nicht mit dem geplanten Tickersymbol BTFD (“Buy the fucking dip”) an die Börse gehen, aber auch als BTF erfüllte es die Erwartungen. Wie der ETF-Analyst von Bloomberg, Anthony Rayar, twitterte, zeugen die Kennzahlen des Tages davon, dass eine “starke und beständige Nachfrage” an Bitcoin-ETFs gezeigt wird.

Der BTF erzielte auf der NASDAQ am 22. Oktober ein Handelsvolumen von etwa 78 Millionen US-Dollar. Dabei handelten die Anleger:innen mit etwa 3,1 Millionen Wertpapieren. Der Kurs des zweiten amerikanischen ETFs eröffnete mit 25,5 US-Dollar und schloss mit 24,3 US-Dollar. Im Vergleich dazu eröffnete der “echte” Bitcoin-Kurs den Tag mit 62.195,44 US-Dollar und verabschiedete sich mit 60.716,61 US-Dollar.

Investor:innen hätten folglich einen kleineren Verlust erzielt, hätten sie mit “echten” Bitcoin und nicht mit dem ETF gehandelt. Der Unterschied zwischen den Bitcoin-Werten betrug nämlich nur etwa 2,37 Prozent, während der ETF einen Verlust von 4,71 Prozent auswies.

 

21.10.2021 – 16:30
David ScheiderDavid Scheider
BTFD: Valkyrie Bitcoin ETF geht am Freitag an den Start

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Bereits für den morgigen Freitag (22. Oktober) ist Berichten zufolge der nächste ETF Launch angesetzt. Treffen diese zu, geht mit dem Valkyrie Bitcoin Strategy ETF um 15:30 Uhr deutscher Zeit der zweite Indexfonds mit Bitcoin-Fokus in den USA an den Start. Das schreibt ETF-Experte Eric Balchunas auf Twitter. Genau wie der ProShares Bitcoin Strategy ETF, der am Dienstag, dem 19. Oktober den Handel aufnahm, zieht auch der Valkyrie ETF Bitcoin Futures als Basiswert heran.

Der ETF wird unter dem Ticker $BTFD handeln und leistet damit einen Fingerzeig in Richtung Meme Culture. BTFD steht für “Buy the fucking Dip“, ein Meme, das Hodler bei BTC-Kurskorrekturen zum Nachkaufen animieren soll.

20.10.2021 – 18:32
Daniel HoppmannDaniel Hoppmann
Bitcoin ETF: Handelsstart für VanEck ab kommender Woche

Der Stein gerät in den USA so langsam ins Rollen. Nachdem der Bitcoin Strategy ETF von ProShares am Dienstag seine historische Premiere feierte, steht nun das nächste Listing an der New York Stock Exchange (NYSE) fest. Diesmal handelt es sich um den Future-basierten Bitcoin ETF von VanEck. Das geht aus einem Antrag hervor, der der Securities and Exchange Commission (SEC) vorliegt.

Der genaue Handelsstart steht dabei noch nicht fest. Im Antrag ist von einem Zeitpunkt nach dem 23. Oktober die Rede. Ein Listing am kommenden Montag ist daher wahrscheinlich. Sollte nun kein anderer Anbieter dem New Yorker Investmentunternehmen zuvorkommen, wäre es der zweite Future-basierte Bitcoin ETF in den USA.

20.10.2021 – 15:30
David ScheiderDavid Scheider
Bitcoin ETF im Fokus: Der BTC-ECHO Podcast meldet sich zurück

Pünktlich zum Bitcoin-Allzeithoch meldet sich der BTC-ECHO Podcast mit einem Knallerthema nach langer Abstinenz zurück. Sven und David sprechen über Chancen, Risiken und Nebenwirkungen des ersten zugelassenen Bitcoin ETF in den USA.

Warum sich der Bitcoin ETF nur bedingt für Kleinanleger eignet, wie er jedoch dennoch einen gigantischen Stein ins Rollen bringen könnte und was uns nun im Krypto-Space bevorsteht, könnt ihr euch hier anhören.

BTC-ECHO Podcast

 

20.10.2021 – 00:00
David ScheiderDavid Scheider
Bitcoin ETF: Erster Handelstag schreibt Börsengeschichte

Damit war es der erfolgreichste ETF-Start in der New Yorker Börsengeschichte. Die Durchschlagskraft des Futures-basierten ETF zeigt die Bedeutung, die Bitcoin als neue Assetklasse im traditionellen Finanzsektor einnimmt.

19.10.2021 – 15:45
David ScheiderDavid Scheider
Grayscale will Bitcoin Trust (GBTC) zu ETF konvertieren

Grayscale hat am heutigen Dienstag, dem 19. Oktober, einen Antrag bei der SEC eingereicht, nach dem der Bitcoin Trust in einen ETF konvertiert werden soll. Anders als der heute lancierte ProShares Bitcoin Strategy ETF soll der Grayscale ETF als Basiswert den Spot-Preis von Bitcoin nachbilden. Der ETF soll den Ticker BTC tragen.

Mit einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar ist der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) der größte BTC-Fonds der Welt. Nach Angaben von bitcointreasuries.org hält Grayscale 654.885 BTC oder 3,1 Prozent der gesamten Bitcoin-Umlaufmenge.

19.10.2021 – 15:30
David ScheiderDavid Scheider
Historisch: Erster Bitcoin ETF nimmt Handel auf

Es ist ein historisches Ereignis: Seit dem 19. Oktober um 15:30 Uhr unserer Zeit ist erstmals ein Bitcoin ETF an einer Wertpapierbörse handelbar. Mit dem ProShares Bitcoin Strategy ETF (Ticker: BITO) können Anlegerinnen und Anleger von nun an ein verbrieftes Investmentprodukt mit Bitcoin Futures als Basiswert an der New Yorker Börse (NYSE) handeln.

In den ersten 20 Minuten Handelszeit zeigte sich sodann auch die Bedeutung des ETF für die Finanzwelt. Mit einem Handelsvolumen von 280 Millionen US-Dollar notiert der ETF bereits in  der Top-15 der erfolgreichsten Börsen-Launches an der NYSE – und hat bereits mehr umgesetzt als seinerzeit der Gold-ETF.

Zunächst sprang der Kurs des ETF in die Höhe, musste wenige Minuten später aber korrigieren und notiert bis Redaktionsschluss bei 40,83 US-Dollar.

BITO

19.10.2021 – 15:01
Daniel HoppmannDaniel Hoppmann
Invesco zieht Bitcoin-ETF-Antrag zurück

Paukenschlag in den USA. Nachdem heute der Future-basierte Bitcoin ETF von ProShares den offiziellen Handelsstart feierte, zieht die Investmentgesellschaft Invesco Ltd. ihren Antrag zurück. Gegenüber Bloomberg sagte ein Unternehmenssprecher:

“Wir haben beschlossen, den Launch eines Future-basierten Bitcoin ETF in nächster Zeit nicht weiterzuverfolgen.”

Stattdessen wolle man weiter mit seinem Partner Galaxy Digital zusammenarbeiten, um Investoren ein “umfassendes Produktangebot in diese transformative Anlageklasse” zu bieten. Dazu gehöre auch die Entwicklung eines physisch gedeckten Bitcoin ETF, so Invesco. Wann ein solches Produkt auf den Markt kommen wird, ließ das Unternehmen offen.

Invesco gehörte zu den ersten Antragstellern, die die Securities and Exchange Commission (SEC) um die Genehmigung eines Bitcoin ETF ersuchten. Die jetzige Kehrtwende wird daher mit Verwunderung am Markt wahrgenommen.

18.10.2021 – 17:03
Daniel HoppmannDaniel Hoppmann
Bitcoin ETF: Handelsstart steht fest

Lange musste der Krypto-Space darauf warten, nun ist der Moment gekommen. Der erste Bitcoin ETF wird in den USA offiziell am 19. Oktober an den Start gehen. Das verkündete ProShares in einer Unternehmensmitteilung. Bereits heute Morgen kursierten Gerüchte über die Aufnahme der Handelsaktivitäten, nachdem das Investmentunternehmen zuvor eine aktualisierte Prospektversion bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht hatte.

Der Bitcoin Strategy ETF (BITO) werde einen Zugang für eine Vielzahl von Investoren bieten, die über konventionelle Finanzwege am Kursverlauf von Bitcoin profitieren wollen, meint ProShares CEO  Michael L. Sapir.

Auf Twitter löst die Nachricht derweilen Euphorie aus.


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TiefrotHeftiger Crash: Bitcoin und Co. stürzen massiv ein

1 Stunde

Der Kryptomarkt ist gecrasht. Einige Kryptowährungen verzeichnen einen Kurseinsturz im zweistelligen Bereich. Das müsst ihr wissen.

Am heutigen 4. Dezember sieht der Kryptomarkt rot. Die Kurse erleben fast ausnahmslos einen herben Einsturz. Prophezeite Raoul Pal gestern noch, dass Bitcoin die 100k-Marke bis zum Ende des Jahres – also in weniger als vier Wochen – knacken könnte, ist der Kryptomarkt nun im “Survival Mode”.

Die Volatilität im Krypto-Space ist jedoch keine Neuheit. In 24 Stunden kann sich viel bewegen – natürlich in Richtung Norden, aber auch in Richtung Süden. Die Mutter aller Kryptowährungen muss einen Kurseinsturz von fast 16 Prozent im Tagesvergleich einbüßen. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Bitcoin (BTC) bei rund 47,615 US-Dollar. DeFi-Spitzenreiter Ethereum (ETH) verzeichnet einen Kursverlust von 13,4 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit liegt der Coin aktuell bei rund 3,956 US-Dollar.

Auch bei den Smart-Contract-Protokollen Solana (SOL) und Cardano (ADA) liegen die Zahlen im tiefen Rot. Die Kryptowährungen mussten jeweils 16,6 Prozent und 17,8 Prozent in den letzten 24 Stunden einbüßen. Im Top 10 Ranking der Kryptowährungen ist jedoch Polkadot (DOT) der größte Verlierer. Mit einem Kurseinsturz von über 20 Prozent über Nacht notiert der Coin nun bei 28,46 US-Dollar.

Sehr viele Long-Positionen waren mit einem hohen Hebel riskant positioniert. Vermutlich kann man technische Faktoren für den Kurseinsturz verantwortlich machen, in dem viele Long-Positionen liquidiert wurden.

Evergrande-Gerüchte bestätigt?

Während derweil mit wilden Spekulationen um sich geworfen wird, sind die Gründe für das Krypto-Blutbad aktuell noch nicht eindeutig festzustellen. Anderen Medienberichten zufolge könnte der Einsturz am Kryptomarkt beispielsweise an der angespannten regulatorischen Situation liegen.

Nachdem jedoch die Gerüchteküche um den chinesischen Immobiliengiganten Evergrande weiterhin gebrodelt hatte, lassen neue Entwicklungen in dem Fall weitere Vermutungen zu. Einem Dokument vom gestrigen 3. Dezember zufolge könne das Immobilienunternehmen nämlich nicht mehr garantieren, dass es genügend Mittel habe, um seinen finanziellen Pflichten nachzukommen. Demnach rief das Unternehmen seine Aktionäre zu besonderer Vorsicht auf.

Ob und inwiefern dies zu dem heftigen Krypto-Crash beigetragen hat, und welche weiteren Faktoren ausschlaggebend waren, bleibt jedoch aktuell noch abzuwarten.

Unstoppable FinancePeter Großkopf befürwortet DeFi

20 Stunden

Der Co-Founder der solarisBank erklärte die Evolution von CeFi bis hin zu DeFi auf der Blockchance-Konferenz.

“Die erste Adoptions-Welle war von CeFi-Playern dominiert”, erklärt der Mitgründer und CTO von dem Berliner Start-up Unstoppable Finance, Peter Großkopf, auf der diesjährigen Blockchange – auch BTC-ECHO ist live vor Ort. Damit sind beispielsweise zentralisierte Organisationen im Krypto-Space wie Coinbase gemeint.

Dabei sagt Großkopf, dass die Erfindung der dezentralen Finanzen so groß sei wie die Erfindung des Internets. Als er noch in einer Bank arbeitete, versuchte er, den Vorstand von der Blockchain-Technologie zu überzeugen. Doch die Szene veränderte sich schnell. “Selbst wenn man in dem Space arbeitet, ist es schwer, diesem zu folgen”, erklärte er.

Dabei seien dezentrale Handelsplätze – im Gegensatz zu zentralisierten Organisationen – “super fair und offen für alle”. Der ehemalige CTO und Mitgründer der solarisBank erklärte, dass die Unterschiede zwischen CeFi und DeFi vor allem in der Art und Weise liegen, wie verschiedene Services angeboten werden. “In CeFi steht normalerweise ein Unternehmen dahinter”, sagte Großkopf. “In DeFi sind es gewöhnlich DAOs, also Decentralized Autonomous Organizations”, so Großkopf, “sie sind offen zum Mitmachen und jeder kann teilnehmen”.

Automatisierung im Finanzsektor

“Als ich in einer Bank arbeitete, hatten wir immer das Ziel, 100 Prozent STPs zu haben”, erklärte Großkopf. STP steht für Straight Through Processing, also eine Art automatisierter Prozess. “Das ist in einer Bank niemals möglich”, sagte Großkopf.

Im DeFi-Bereich könnte man jedoch mit Smart Contracts auf der Blockchain genau das erreichen. “Für mich ist DeFi eigentlich FinTech 2.0”, meinte er. “Wir sind noch ganz am Anfang, aber DeFi wächst sehr, sehr schnell”.

Dabei erklärt er zudem, dass Smart Contracts Transparenz schaffen können. Denn wenn man sein Geld an eine Bank gibt, könne das gut gehen, aber auch schlecht, erklärte Großkopf. Dabei nannte er den Wirecard-Skandal als Beispiel. “Mit Finanzservices, die mit Smart Contracts implementiert werden, haben wir immer eine Garantie”.

Blockchance NewstickerBTC-ECHO berichtet live von der Blockchance 2021

1 Tag

Als Medienpartner ist BTC-ECHO bei Blockchance, der führenden Blockchain-Messe Europas, live für euch vor Ort. Vom 2. bis zum 4. Dezember versorgen wir euch hier mit den größten Neuigkeiten frisch von der Krypto-Quelle.

03.12.2021 – 11:21
Marlen KremerMarlen Kremer
Justin Sun über die Krypto-Regulierung

TRON-Gründer und CEO Justin Sun sprach heute Morgen auf Europas führender Blockchain-Messe über die regulatorischen Probleme im Krypto-Space. Während die Situation in China angespannt ist, sei die Innovation dort trotzdem noch lebhaft, erklärte Sun. Hauptsächlich in Südostasien gäbe es jedoch viele innovative Projekte. “In Singapur, Malaysia und auf den Philippinen haben wir viel Innovation gesehen … vor allem im Krypto-Bereich”, erklärte der CEO.

Der Krypto-Space “sollte mit Regulatoren zusammenarbeiten”, meinte Sun. Insbesondere sei eine “wechselseitige Kommunikation” zwischen Krypto-Playern und den zuständigen Behörden sehr wichtig.

“Das müssen wir tun, damit sich institutionelle Investoren wohlfühlen”, erklärte der 31-Jährige. “Wenn wir das schaffen, können wir Krypto zur Massenadoption bringen”, so Sun.

Derweil habe die Krypto-Szene einen “enormen Fortschritt” bezüglich der Einhaltung von beispielsweise KYC- und AML-Regelungen machen können. “Wir werden einen mehrschichtigen, regulatorischen Rahmen haben”, sagte Sun.

 

02.12.2021 – 18:14
Marlen KremerMarlen Kremer
Blockchain-Wetten und Glücksspiel im Metaverse

Sebastian Diemer, Gründer und CEO von Wallfair, möchte mit dem üblichen Ruf der Glücksspielindustrie aufräumen. “Das Wetten und Glücksspiel ist eine der ältesten, wenn nicht sogar die älteste Industrie weltweit”, meint er. Trotzdem habe sie mit einigen Problemen zu kämpfen.

Als aktuelle Herausforderungen sieht Diemer die Überregulierung der Industrie. Zudem bemängelt er fehlende Transparenz und nicht genug Innovation. Mit Wallfair möchte Diemer die Blockchain-Technologie nutzen, um “jede Art von Wetten und Spielen” bereitstellen zu können. Die Plattform ist auf der Polygon-Blockchain verankert.

Der CEO erklärte, dass es im Metaverse “eine Menge an interessanten Dingen geben wird, auf die man Wetten abschließen könnte”.

Das Konzept wurde als “Wallfair Gambling and betting Multiverse” beschrieben, das sehr einfach zu zugänglich sein soll. “Meine Großmutter muss das machen können”, erklärte Diemer.

Wallfair plant, in rund zwei Wochen das sogenannte Aplacasino zu launchen, eine Art “Casino von Morgen”. Im März nächsten Jahres ist die Exchange-Plattform Alpaca NFT geplant. Letztlich soll es in der Alpacarena möglich sein, sich mit NFTs zu batteln.

“Die Dinge sind ein bisschen zu bullish und es sind viele lustige Sachen im Umlauf”, meint Diemer. Jedoch müsse man auch einen echten Mehrwert schaffen, um langfristig erfolgreich zu sein.

02.12.2021 – 12:50
Marlen KremerMarlen Kremer
Die Blockchain-Nation Liberland geht ins Metaverse

Noch befindet sich Liberland zwischen Kroatien und Serbien. Das könnte sich jedoch bald ändern. Dabei wird Liberland nicht verlegt, es kommt viel mehr eine Dimension hinzu. Auf der Blockchance verkündete Präsident Vit Jedlicka, den Blockchain-Staat nun auch als Metaverse zu launchen.

Dabei soll der Großteil der öffentlichen Hand auf die Blockchain setzen. Jedlicka erklärte, dass sie “ein gutes Vorbild dafür sein wollen, was gemacht werden kann – nicht nur in Sachen Freiheit, sondern auch in Bezug auf die Blockchain-Technologie”.

Das eigene Projekt soll dem Präsidenten zufolge “etwas zwischen Polkadot und ein paar anderen [Blockchains] sein”. Demnach enthält das Liberland-Metaverse Elemente wie beispielsweise einen “NFT-Bazaar”. 

“Ich hoffe, hier einige Freunde und Entwickler für Liberland zu finden”, so Jedlicka. Das Metaverse soll am 13. April nächsten Jahres – dem Liberland-Jubiläum – live gehen. Mehr als 700.000 Menschen sollen sich inzwischen für eine Staatsbürgerschaft beworben haben.

02.12.2021 – 09:31
Marlen KremerMarlen Kremer
BTC-ECHO berichtet live von der Blockchance 2021

Als Medienpartner ist BTC-ECHO bei Blockchance, der führenden Blockchain-Messe Europas, live für euch vor Ort. Vom heutigen 2. Dezember bis zum 4. Dezember werden wir euch mit den Neuigkeiten frisch von der Krypto-Quelle versorgen.

Neben dem Newsticker lohnt es sich auch, auf unseren Social Media Kanälen vorbeizuschauen, um im Geschehen live dabei zu sein!

TokenstandardsSo möchte LUKSO das Web 3.0 für alle nutzbar machen

2 Tagen

LUKSO-Gründer Fabian Vogelsteller erklärte auf der Blockchance-Messe, was der Massenadoption des Web 3.0 im Weg steht.

Am heutigen 2. Dezember stellte der ehemalige Ethereum-Entwickler Fabian Vogelsteller auf der Blockchance-Messe, von der BTC-ECHO live berichtet, einen Lösungsansatz vor, das Web 3.0 für die Masse zugänglicher zu machen.

“Benutzen Menschen die Blockchain wirklich jeden Tag?”, fragte der CEO des Blockchain-Unternehmens LUKSO am Anfang seines Vortrags. “Vielleicht für Trading”, erklärte er. Doch Vogelsteller zufolge gibt es einige Probleme, die es dem Mainstream erschweren, die Blockchain-Technologie und damit das Web 3.0 auch im Alltag zu nutzen.

“Es ist kompliziert und hochriskant”, sagt Vogelsteller, als er von der Gefahr spricht, seine Keys zu verlieren, an denen alles hängt.

Als “Ethereum-Veteran” ist Vogelsteller vor allem für die Entwicklung des ERC20 bekannt, ein Token-Standard, der den Weg zur DeFi-Welt ebnete.

Die neue Kreativwirtschaft im Web 3.0

Mit LUKSO hat der ehemalige Ethereum-Entwickler derweil eine branchenspezifische Blockchain ins Leben gerufen, die vor allem die Kreativ-Szene ansprechen soll. Dabei geht es vorrangig darum, die Blockchain-Technologie über den Finanzbereich hinaus weiterzuentwickeln.

In seinem Vortrag erklärte Vogelsteller, dass zu viele Menschen in der Blockchain-Szene lediglich mit den Mitteln arbeiten würden, die schon vorhanden seien, anstatt etwas zu verändern oder zu verbessern. Das LUKSO-Netzwerk wurde dabei erschaffen, um einem neuen, kreativen Lifestyle gerecht zu werden, der über den DeFi Use Case hinaus geht, so der CEO. Dies würde zudem gut an das Metaverse anknüpfen. “Wir nennen das alles ‘die neue Kreativwirtschaft’”, so Vogelsteller.

Dem Entwickler zufolge spielt dabei die Weiterentwicklung von Tokenstandards eine wichtige Rolle. “Wenn man einen Standard kreiert, ihn offen und unvoreingenommen macht, können tolle Dinge passieren, die wir im Blockchain-Bereich sehen”, erklärte er. “Es kann cool aussehen, obwohl es technisch ist”, so der LUKSO-Gründer.