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Alle Jahre wieder VanEck beantragt Bitcoin-ETF bei der SEC

Der US-amerikanische Vermögensverwalter VanEck hat die Zulassung eines Bitcoin-ETF bei der SEC beantragt. Das geht aus einem Formular hervor, das die US-Börsenaufsicht am 30. Dezember 2020 veröffentlichte.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Ein Bitcoin liegt auf einem steinernen Untergrund. Davor sind stehen die Buchstaben E,T,F, als bildliche Verdeutlichung für einen Bitcoin-ETF.

Beitragsbild: Shutterstock

VanEck versucht sich erneut an einer Genehmigung für einen Bitcoin-ETF. Damit reiht sich die Investmentfirma in eine lange Liste von Aspiranten ein, die ebenfalls ein vergleichbares Produkt einführen wollten. Bisher lehnte die SEC jedoch jeden hervorgebrachten Vorschlag für einen Bitcoin-ETF ab. Zuletzt musste auch VanEck im September 2019 einen Rückschlag hinnehmen, als die CBOE einen anderen Antrag für einen Bitcoin-ETF bei der SEC wieder zurückzog.

VanEck bringt Bitcoin-ETN an die deutsche Börse Xetra

Während das Investmentmanagement in den USA einen neuen Vorstoß bei der SEC wagt, konnte sich VanEck im vergangenen November bereits über die Einführung eines Bitcoin-ETN an der deutschen Xetra-Börse freuen. Mit dem Investmentprodukt VanEck Vectors Bitcoin ETN ermöglichte der Vermögensverwalter, dass institutionelle Anleger und auch Privatanleger in Deutschland ohne das direkte Kaufen von BTC an dessen Kursentwicklung teilhaben können. 

VanEck sieht in Bitcoin massives Potential und vergleicht die Kryptowährung bereits mit Gold. In einem ausführlichen Interview mit Dominik Poiger ordnet der VanEck-Portfoliomanager diese Sätze ein.

Das Verlangen nach einem Bitcoin-ETF

Bitcoin-ETPs etablieren sich langsam in der traditionellen Finanzwelt. Beispiele wie VanEck oder 21Shares häufen sich. Währenddessen wird das Verlangen nach einem ersten ernstzunehmenden Bitcoin-ETF immer größer. Die rechtliche Klassifizierung eines ETFs als Sondervermögen macht diese Anlageklasse besonders anlegerfreundlich. Denn anders als beispielsweise bei einem ETC oder ETN, existiert bei einem ETF kein Emittentenrisiko.

Obwohl eine große Nachfrage nach Bitcoin ETFs herrscht, scheuen sich die großen Finanzaufsichtsbehörden, wie die SEC, noch davor, solche Krypto-Assets zuzulassen. Fehlende Regulatorik auf den entsprechenden Börsen wird hier meist als Hauptargument verwendet. Bisher haben lediglich die Finanzbehörden auf den Bahamas einen Bitcoin-ETF zugelassen. Nun wagt VanEck einen erneuten Vorstoß bei der SEC. Weitere Entwicklungen bleiben abzuwarten.

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