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Arbitrum auf dem Vormarsch DeFi-Ökosystem wächst trotz FTX-Debakel weiter

Das Ökosystem der Ethereum-Skalierungslösung Arbitrum erweist sich als widerstandsfähig und erfreut sich ungeachtet der roten Zahlen am Krypto-Markt einer stetig wachsenden Adoption.

Leon Waidmann
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Arbitrum Logo

Beitragsbild: Shutterstock

Die Angst vor den Folgen des FTX-Debakels dominiert nach wie vor die Stimmung am Krypto-Markt. Noch ist unklar, mit welchen Maßnahmen Regierungen auf der ganzen Welt reagieren werden. Zudem steht noch nicht fest, ob weitere Krypto-Unternehmen wegen der FTX-Pleite in den kommenden Wochen Insolvenz anmelden müssen. Im schlimmsten Fall könnte ein weiterer Abverkauf am Krypto-Markt drohen.

Dennoch gibt es positive Entwicklungen in der Krypto-Welt. So konnte etwa das Ökosystem der Ethereum-Skalierungslösung Arbitrum seine Stärke in den vergangenen Wochen beweisen und trotz fallender Kurse stetig wachsen.

Arbitrum zählt zu den führenden Layer-2-Blockchains (L2s) des Ethereum-Ökosystems und skaliert die Blockchain mit sogenannter Optimistic-Rollup-Technologie. Was genau hinter dieser Technologie steckt, könnt ihr hier nachlesen. Die Anzahl an Arbitrum-Usern hat Anfang diesen Monat ein neues Rekordhoch erreicht und ist seitdem konstant auf einem hohen Niveau geblieben.

Auch das FTX-Debakel scheint an diesem Wachstum nichts zu ändern. Im Gegenteil: Daten der Krypto-Analyseseite Dune zeigen, dass Arbitrum-User in den letzten Wochen so viele Transaktionen wie noch nie zuvor getätigt haben.

Arbitrum Transaktionsanzahl
Anzahl der Transaktionen auf Arbitrum. Quelle: dune.com

Arbitrum-Projekt profitiert von FTX-Debakel

Eine weitere Konsequenz der FTX-Katastrophe war, dass viele User erkannt haben, dass ihre Coins auf zentralisierten Börsen nicht so sicher sind, wie auf ihren eigenen Wallets. Immer mehr Investoren haben deshalb ihre Coins von Binance, Coinbase und Co. abgehoben und auf ihre eigenen Wallets überwiesen.

Da sie aber weiterhin ohne eine zentrale Börse handeln wollten, entschieden sich viele, zu den DeFi-Pendants zu wechseln. Eine dieser Auswahlmöglichkeiten: die dezentrale Börse (DEX) gmx.io (GMX).

Als eine der größten Börsen innerhalb des Arbitrum-Ökosystems stieg der Handel auf GMX somit infolge des FTX-Debakels stark an. Am 10. November erreichte das Volumen ein neues Rekordhoch von rund 1,17 Milliarden US-Dollar an einem einzigen Handelstag.

GMX Handelsvolumen
Handelsvolumen auf GMX. Quelle: dune.com

Da rund 30 Prozent der Gebühren, die man für den Handel auf GMX bezahlen muss, direkt GMX-Stakern zugutekommen, spiegelte sich der enorme Anstieg des Handelsvolumens trotz FTX-Crash im Kurs von GMX wider. Allein in den letzten 30 Tagen ist der Kurs von GMX unter anderem aus diesem Grund um rund 20 Prozent gestiegen. Zum Zeitpunkt des Verfassens handelt GMX bei 40 US-Dollar.

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