Anzeige
Maerki Baumann Bank führt Kryptowährungen ein

Quelle: https://www.shutterstock.com/de/image-photo/zurich-switzerland-september-20-2017-city-783012913?src=OAuMA0AaAuG9cVvuC31Rqg-1-99

Maerki Baumann Bank führt Kryptowährungen ein

In der Schweiz öffnet mit Maerki Baumann nun die zweite Privatbank ihre Pforten für Kyptowährungen. Die Geschäftsführung will damit verhindern, dass noch mehr Anleger zum Wettbewerb im nahe gelegenen Fürstentum Liechtentstein abwandern.

Bei den Schweizer Banken herrscht noch immer die Befürchtung, es könne aufgrund des Handels mit Kryptowährungen häufig zu Geldwäsche und anderen Gesetzesbrüchen kommen. Deswegen verweigern die meisten Schweizer Banken ihren Kunden den Handel damit. Es gibt jedoch eine leichte Auflockerung der restriktiven Kryptopolitik der Banken. Die Falcon Private Bank hat vor einem Jahr den Anfang gemacht. Nun gab auch die Privatbank Maerki Baumann aus Zürich bekannt, dass man das dort angelegte Vermögen auf Wunsch in Kryptowährungen investieren werde.

Fachberater sollen Geldwäsche ausschließen

Das Newsportal finews.ch berichtet von internen Diskussionen innerhalb der Geschäftsleitung der Privatbank, um sich nach außen hin klar zu positionieren. Geschäftsführer Stephan Zwahlen gab bekannt, man habe das Thema vor einigen Monaten diskutiert und sei zu dem Schluss gekommen, dass man sich grundsätzlich für solche Anlagen offen zeigen wolle. Um den gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen, soll aber die Herkunft derartiger Gelder im Vorfeld abgeklärt werden. Man rät den eigenen Kunden dazu, Fachberater einzuschalten. Diese sollen die Hintergründe des anzulegenden Vermögens abklären und diesbezüglich einen schriftlichen Report erstellen. Rechtlich gesehen trüge die Privatbank damit größtenteils keine Haftung. Man wolle mit der neuen Offenheit den Bedürfnissen der Kunden Rechnung tragen, hieß es.

Maerki Baumann bezeichnet Wertentwicklung von Kryptowährungen als „Achterbahnfahrt

Mitte Juli warnte die Privatbank ihre Kunden noch vor derartigen Anlagen in einem ausführlichen Grundlagenartikel. Die Preisentwicklung von Bitcoin & Co. gleiche einer „Achterbahnfahrt“. Die Kursschwankungen hätten dabei nichts mit den üblichen Faktoren gemeinsam, die die Wechselkurse klassischer Währungen beeinflussen, was eine Beurteilung erschwere. Vieles hänge von der Nützlichkeit einer Kryptowährung und der zunehmenden Regulierung verschiedener Staaten ab.

Das gelte insbesondere für den Wert von Token des immer populärer werdenden Finanzierungsmodells ICO. Zwar betont Maerki Baumann die eigene Offenheit, Kunden bei derartigen Anlageinstrumenten zu unterstützen. Im Beitrag auf der Firmenwebsite der Privatbank heißt es aber, dass man in nächster Zeit keine größeren Anlagen tätigen soll. „Nur Personen, die sich der Risiken, die mit diesen Anlageinstrumenten verbunden sind, bewusst sind, sollten einen begrenzten Teil ihres verfügbaren Vermögens investieren“. Lieber solle man abwarten, bis länderübergreifend die rechtliche Stellung „von Kryptowährungen und Token aus” einem Initial Coin Offering (ICO) abschließend geklärt wurde.

BTC-ECHO

Bitcoin & Altcoins kaufen: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Ähnliche Artikel

Shorting und Margin Selling in der Kritik: Das Regulierungs-ECHO
Shorting und Margin Selling in der Kritik: Das Regulierungs-ECHO
Regulierung

In Thailand gibt es Aussichten auf eine Bitcoin-Börse für institutionelle Anleger.

Schweiz: Nationalrat fordert Regulierung von Kryptowährungen
Schweiz: Nationalrat fordert Regulierung von Kryptowährungen
Krypto

Der Schweizer Nationalrat möchte Bitcoin & Co. strenger regulieren. Einen entsprechenden Antrag des liberalen Giovanni Merlini verabschiedete der Nationalrat am 20.

Newsletter

Die besten News kostenlos per E-Mail

Finde einen Job mit Zukunft

    Aktuell

    Prognose-Markt unter Druck: Scam auf Augur?
    Prognose-Markt unter Druck: Scam auf Augur?
    Krypto

    Reddit-Nutzer mutmaßen über einen Augur-Scam. Joey Krug, der CEO der dezentralisierten Marktprognoseplattform, wehrt sich auf Twitter, gesteht aber auch Schwächen im System ein.

    Dark Web Scammer erbeuten 200 BTC mit Tippfehlern
    Dark Web Scammer erbeuten 200 BTC mit Tippfehlern
    Sicherheit

    Mit Typo-Squatting haben Betrüger im Dark Web 200 BTC gestohlen.

    Binance-Report: Schleichende Entkopplung von Bitcoin?
    Binance-Report: Schleichende Entkopplung von Bitcoin?
    Märkte

    Die Bitcoin-Börse Binance hat in einer neuen Studie die Korrelationen unter Krypto-Assets unter die Lupe genommen.

    Blockchain-Unternehmen Aeternity beteiligt sich am Axel-Springer-Partner SatoshiPay
    Blockchain-Unternehmen Aeternity beteiligt sich am Axel-Springer-Partner SatoshiPay
    Blockchain

    Eine weitere Kooperation lässt die Krypto-Community aufhorchen. Das in Liechtenstein ansässige Blockchain-Unternehmen Aeternity beteiligt sich jetzt am Zahlungsdienstleister SatoshiPay.

    Angesagt

    Meinungs-ECHO: „Bitcoin lebt“ – Positives Sentiment und Frühlingstöne aus der Szene
    Invest

    Betrachtet man die Nachrichten- und Gefühlslage der Krypto-Szene, dürfte es längst schon keinen Krebsgang mehr geben.

    Nutzerbetrug bei ALQO? Discord-User auf der Spur
    Szene

    Eine kleines Projekt namens ALQO soll über eine Online-Wallet widerrechtlich Gelder an sich gerissen haben.

    Krypto- und traditionelle Märkte – Seitwärtsphase wirft Bitcoin ins Mittelfeld
    Märkte

    Weiterhin ist nicht Bitcoin, sondern Öl das am besten performende Asset.

    Der Hodl-Guide: 5 Arten von Bitcoin Wallets, die du kennen solltest
    Bitcoin

    Bitcoins kryptographische Absicherung ist bei korrekter Handhabe bombensicher. Aber wie bereits bei Spiderman festgestellt wurde, „kommt mit großer Kraft große Verantwortung“.

    Anzeige
    ×