Der Ripple-Geschäftsführer zeigt sich optimistisch in Hinblick auf das wichtigste Krypto-Gesetz der USA. Trotz politischer Reibungen glaubt er an den baldigen Durchbruch beim Clarity Act. “Wenn die Frustration ihren Höhepunkt erreicht, kommt es zum Kompromiss”, sagt Brad Garlinghouse bei Semafor. “Ich denke, wir sind an diesem Punkt.” Für die Krypto-Branche wäre das ein bedeutender Schritt hin zu klareren Spielregeln, wovon Bitcoin, XRP und andere Kryptowährungen profitieren könnten.
Besonders die jüngste Zusammenarbeit von SEC und CFTC, den zwei maßgeblichen Aufsichtsbehörden, wertet Garlinghouse als ein positives Signal. Die gemeinsame Erklärung der Behörden sei “wirklich bahnbrechend” und markiere das Ende einer Phase, in der die Branche vor allem durch Klagen reguliert wurde. Ohne ein Gesetz bestehe allerdings weiterhin die Gefahr, dass künftige Regulierer wieder einen restriktiveren Kurs einschlagen.
Wenn auch ihr den Clarity Act als bullishes Krypto-Signal interpretiert, könnt ihr eure Positionen bei Coinbase ausbauen, egal ob BTC, ETH oder XRP. Ein besonderes Schmankerl: Derzeit gibt es einen 30 Euro Bonus in Bitcoin oben drauf.
XRP-Wal schürt Verkaufsängste unter Ripple-Anlegern
Politisch sieht Garlinghouse ein Umdenken, das nicht mehr nur die Republikaner betrifft. Eine harte Anti-Krypto-Haltung bringe inzwischen keine Wählerstimmen mehr ein. “Das ist schlechte Politik“, betont der XRP-Milliardär und verweist dabei auf die kommenden Wahlen. Die Wahrnehmung von digitalen Assets in Washington verschiebe sich grundlegend und die Krypto-Industrie werde immer wichtiger.
Weniger positiv sieht jedoch die kurzfristige Marktlage von XRP aus. Erst vor wenigen Tagen sorgte eine große Transaktion in Richtung Coinbase für Nervosität unter Ripple-Anlegern. Solche Bewegungen werden häufig als mögliches Verkaufssignal interpretiert, doch es bleibt unklar, ob tatsächlich ein XRP-Abverkauf bevorsteht oder sogar bereits stattfand. Im Moment des Schreibens handelt der Ripple-Coin bei 1,35 US-Dollar, was einem 2-prozentigen Kursrückgang im Vergleich zur Vorwoche entspricht.
