Keine Krypto-Adaption ohne Smartphones – So können Hardware-Hersteller Bitcoin & Co. gesellschaftsfähig machen

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Quelle: Shutterstock

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Ein Problem der meisten Token: Sie werden nicht genutzt. Bestenfalls nur zur kurzfristigen Spekulation. Dass das kein Modell für die Krypto-Adaption und langfristige Kurssteigerungen einzelner Token ist, sollte jedem klar sein. Die große Frage lautet also: Wie begeistert man breite Teile der Bevölkerung für Token-Anwendungen? Warum Smartphones hier eine Schlüsselrolle spielen und sogar TV-Geräte bei der Krypto-Adaption helfen können.

Die meisten Krypto-Start-ups eint ein Problem: Kaum jemand kennt sie und ihre Reichweite ist stark begrenzt. Gleichzeitig mangelt es an Vertrauen auf Kundenseite. Ganz anders sieht es indes bei etablierten Marken wie beispielsweise Samsung aus, deren Smartphones und TV-Endgeräte hunderte Millionen Menschen nutzen. Entsprechend positiv kann man daher die Vorstellung des neuen Samsung Galaxy S10 bewerten, das mit mehreren Krypto-Features daherkommt.

Tausche Vertrauen und Reichweite gegen Innovation

So besitzt das neue Samsung Smartphone eine integrierte Aufbewahrungslösung für Bitcoin und Ether. Zusätzlich ist die dApp Cosmochain vorinstalliert, mit der COSM Token verdient werden können. Darüber hinaus soll der Game Token Enjin unterstützt werden, mit dem man In-Game-Inhalte monetarisieren kann. Kurz nachdem diese Informationen geleakt wurden, sind die Kurse der beiden unbekannten Token in die Höhe geschossen – der Plan scheint also vorerst aufgegangen zu sein.

Ein Krypto-Projekt, das es schafft, auf der Hardware bekannter Hersteller vorinstalliert zu sein, kann sich über eine potentiell große Kundschaft freuen. Diese Vorinstallationen tragen dazu bei, Nutzer zu erreichen, die bislang noch keine Berührungspunkte mit der Krypto-Ökonomie hatten. Ganz automatisch kommen so in Zukunft hunderte Millionen von Menschen in Kontakt mit Kryptowährungen bzw. dApps, die via Token funktionieren.

Der nächste Schritt der Globalisierung


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Zu unserem heutigen Bild von Globalisierung haben Mobilfunkgeräte entschieden beigetragen. Insbesondere Menschen in Entwicklungsländern, ohne Zugang zu Festnetz oder Bankkonten, konnten so erstmals grundlegende Dienstleistungen wahrnehmen. So ist es heutzutage gang und gäbe, dass Menschen ohne Bankkonto ihre Finanzangelegenheiten über das Smartphone abwickeln. Genauso wie Smartphones entscheidend zur Globalisierung beigetragen haben, können sie zukünftig die Krypto-Ökonomisierung ermöglichen. Das Blockchain-Narrativ „banking the unbanked“ stützt sich letztendlich auf Smartphones.

Smartphones sind erst der Anfang

Zwar sind Smartphones die wichtigsten Endgeräte, wenn es um eine Krypto-Adaption in der Breite geht, aber nicht die einzigen. So können auch Smart TVs mit vorinstallierten dApps ihren Beitrag leisten. Beispielsweise gibt es bereits ein Krypto-Projekt namens TV-TWO, das den TV-Nutzer für das Schauen bestimmter Inhalte oder Sender incentiviert. Das Konzept lässt sich auf beliebig viele andere Endgeräte, die internetfähig sind, ausbauen. Gerade das Internet der Dinge kann hier als Brandbeschleuniger für dApps respektive die Token-Ökonomie dienen. So wird es sicherlich nicht mehr lange dauern, bis die ersten dApps und Wallets in Autos vorinstalliert sind.

Zwar mögen erste Berührungspunkte mit dApps oftmals spielerischer Natur sein, doch ist bei einer Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie und deren Anwendungen mit einer thematischen Breitenadaption zu rechnen. Entsprechend ist davon auszugehen, dass immer mehr große Elektronikhersteller mit Krypto-Features aufwarten werden. Nachdem Samsung erste Schritte gen Krypto unternommen hat, bleibt nun abzuwarten, wie Konkurrent Apple reagieren wird.


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