Der europäische Bitcoin-ETP von BlackRock entwickelt sich schneller als viele Marktbeobachter erwartet hatten. Der iShares Bitcoin Exchange Traded Product kommt inzwischen auf rund 14.200 Bitcoin und verwaltet damit ein Vermögen von etwa 1,1 Milliarden US-Dollar. Für ein Produkt, das erst im März 2025 aufgelegt wurde, ist das ein beachtlicher Wert. Vor allem im europäischen Markt, der bei Krypto-ETPs traditionell hinter den USA liegt, gilt diese Entwicklung als Signal für steigendes institutionelles Interesse.
Der Zufluss zeigt, dass Investoren auch außerhalb der USA verstärkt nach regulierten BTC-Produkten suchen. BlackRock profitiert dabei von seiner starken Marke und etablierten Infrastruktur. Der ETP bietet Anlegern einen vergleichsweise einfachen Zugang zu Bitcoin, ohne die Kryptowährung direkt halten zu müssen. Das erleichtert insbesondere institutionellen Investoren den Einstieg und dürfte ein Grund für die stetig wachsenden Bestände sein.
Europa holt bei Bitcoin-Produkten auf
Trotz dieser Dynamik bleibt der Abstand zu den US-Produkten deutlich. Der iShares Bitcoin Trust, gehandelt unter dem Kürzel IBIT, kommt auf ein verwaltetes Vermögen von rund 63,81 Milliarden US-Dollar und zählt damit zu den erfolgreichsten ETFs in der Geschichte von BlackRock.
Unterstützt wird diese Entwicklung auch durch die Kursbewegung von BTC selbst. Die Kryptowährung hat zuletzt wieder die Marke von 80.000 US-Dollar überschritten und sorgt damit für zusätzliche Aufmerksamkeit. Steigende Preise ziehen erfahrungsgemäß weiteres Kapital an, da Anleger auf eine Fortsetzung des Trends setzen.
Ob der europäische ETP langfristig ähnliche Dimensionen erreichen kann wie sein US-Pendant, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass die Nachfrage nach regulierten BTC-Produkten weiter wächst und sich der Markt zunehmend globalisiert.
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