CryptoCompare-Studie: Währungspaar US-Dollar-Bitcoin dominiert

CryptoCompare-Studie: Währungspaar US-Dollar-Bitcoin dominiert

Cryptocompare veröffentlicht eine neue Studie zum Gesundheitszustand der Exchange-Ökonomie bei Bitcoin & Co. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

Handelspaare

Hälfte des Fiat-BTC-Handels wird vom Währungspaar US-Dollar-Bitcoin abgewickelt (50 Prozent). Darauf folgen der Japanische Yen (21 Prozent) und der Koreanische Won (16 Prozent). Der Euro macht allerdings nur neun Prozent des Handelsvolumens aus.

Die fünf größten Exchanges nach durchschnittlichem Handelsvolumen innerhalb von 24 Stunden sind:

  • Binance (977 Millionen US-Dollar)
  • OKEx (405 Millionen US-Dollar)
  • Bitfinex (323 Millionen US-Dollar)
  • Bithumb (323 Millionen US-Dollar)
  • HuobiPro (310 Millionen US-Dollar)

„Die wichtigste Börse mit einem 24h-Spothandelsvolumen war Binance mit durchschnittlich knapp 980 Millionen US-Dollar.“

Das Handelsvolumen entwickelte sich im Vergleich zum Vormonat indes durchwachsen. Während Binance und OKEx Einbußen von acht bzw. 35 Prozent hinnehmen mussten, konnte Bithumb einen Zugewinn von sage und schreibe 187 Prozent verzeichnen.

„Die koreanische Börse Bithumb verzeichnete einen deutlichen Anstieg des durchschnittlichen Handelsvolumens von 96 Millionen US-Dollar zwischen August/September auf 276 Millionen US-Dollar zwischen September/Oktober.“

Grund dafür ist der Studie zufolge die Beteiligung von BK Global Consortium an der südkoreanischen Krypto-Börse.

Malta auf dem Spitzenplatz

In Sachen Handelsvolumen gibt es aber doch einen europäischen Spitzenreiter zu vermelden. Auf dem Inselstaat Malta setzen die Bitcoin-Börsen durchschnittlich 1,4 Milliarden US-Dollar um. Damit hat Malta als Exchange-Standort die Nase vorn – mit beachtlichem Abstand: Südkoreanische Börsen auf Platz zwei erreichen ein tägliches Handelsvolumen von „nur“ 840 Millionen US-Dollar.

Die Spitzenposition Maltas lässt sich damit begründen, dass die weltgrößte Krypto-Börse Binance dort ansässig ist. Dies wiederum dürfte an den steuerlichen Vergünstigungen liegen. Denn im Ausland erwirtschaftetes Einkommen muss in Malta nicht versteuert werden – selbst wenn auf Malta der Firmensitz ist.

Wie BTC-ECHO berichtete, verschlug es Binance im März dieses Jahres nach Europa, nachdem sich die Börse mit den japanischen Regulierungsbehörden überworfen hatte. Der CryptoCompare-Bericht bestätigt also den Ruf Maltas, ein Vorreiter in Sachen Krypto-Adaption zu sein.

Und sonst so?

Weitere Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Elf Prozent der Top-Exchanges wurden Opfer eines Hacks
  • Dezentrale Exchanges machen nur 0,4 Prozent des Handelsvolumens aus
  • Knapp die Hälfte der Top-Exchanges stellt strenge KYC-Anforderungen an ihre Kunden, ein Viertel verzichtet allerdings gänzlich darauf

Die CryptoCompare Exchange Review findet ihr hier.

BTC-ECHO

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