Bitcoin-Dominanz steigt: Was das für Anleger bedeutet

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 5 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Die Dominanz von Bitcoin gegenüber der Altcoins ist in den letzten Wochen und Monaten kontinuierlich gestiegen. Sie liegt aktuell bei 63 Prozent. Wieso Bitcoin weiterhin einen Großteil der Altcoins outperformen wird und was Anleger dazu wissen müssen.

Bitcoin ist die Kryptowährung Nr. 1. Dieser Dominanz zum Trotz gab es in der Vergangenheit immer wieder Phasen, die von einer kurzweiligen Outperformance durch Altcoins geprägt war. Man spricht in diesem Zusammenhang von der sogenannten „Altcoin-Saison“ oder „Altseason“. Doch anstatt dass die BTC-Dominanz im Zuge der zurückliegenden Bull Runs gesunken ist, schwimmen die Altcoins mehr denn je im Fahrwasser des Branchenprimus – und so manche beginnen darin sogar zu sinken. Mit anderen Worten: Bitcoin wird immer dominanter. Woran das liegt und was Investoren beachten sollten.

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Bitcoin-Dominanz auf 18-Monats-Hoch

Die Bitcoin-Marktdominanz liegt zu Redaktionsschluss bei knapp 63 Prozent. Das heißt, dass 63 Prozent der Gesamtmarktkapitalisierung im Krypto-Markt auf BTC fällt. In Zahlen: Der gesamte Krypto-Markt ist aktuell mit 331 Milliarden US-Dollar kapitalisiert, Bitcoins Marktkapitalisierung alleine liegt bei 208 Milliarden US-Dollar – man merkt, der Anteil ist beachtlich.

Das Spannende daran: Die Tendenz ist steigend. Statt eine sinkende Tendenz aufzuweisen – wie während vergangener Bullenmärkte üblich –, strebt die Dominanz gen Norden.

Seit dem Jahrestiefstand am 7. Mai (37 Prozent) legte Bitcoin im Vergleich zu den Altcoins eine regelrechte Rallye hin.

Was Anleger wissen sollten

Dominanz schön und gut. Aber lohnen sich Altcoin-Investments nicht trotzdem? Bedingt. Denn eine hohe Bitcoin-Dominanz ist ein guter Indikator für die Outperformance von BTC gegenüber seiner Konkurrenz. Ein Rechenbeispiel: Wer am 1. Januar dieses Jahres 100 Euro in Bitcoin gesteckt hat, darf sich heute über einen Portfoliowert von 316 Euro freuen. Oder anders ausgedrückt: Bitcoin hat seit Jahresbeginn um etwa 216 Prozent zugelegt.

Nimmt man exemplarisch Ethereum zum Vergleich, stehen Investoren deutlich schlechter da. Wer am 1. Januar 100 Euro in Ether getauscht hat, besitzt zur Stunde 226 Euro. Das entspricht einer Zunahme um 126 Prozent – auch nicht übel. Aber immerhin 90 Prozentpunkte weniger als ein BTC-Investment eingebracht hat.

Man muss es so deutlich sagen: Wer Krypto-Diversifizierung betrieben hat, hat im Vergleich zu reinen Bitcoin-Portfolios in den meisten Fällen Verluste gemacht, das zeigen die Zahlen. Sicher, kurzfristig gibt es immer wieder Coins, die BTC schlagen. Doch Krypto-Stock-Picking ist riskant. Die Gewinne verpuffen in der Regel über einen längeren Zeitraum im Vergleich zum Zugpferd.

Gründe für die BTC-Dominanz

Wieso Bitcoin in diesem Jahr so außerordentlich gut performt, hat viele Gründe.

Institutionalisierung des Sektors

Der Markt wird erwachsen. Nachdem die Institutionen BTC & Co. 2017 nur müde belächelt haben, zeichnet sich immer mehr der Wille zur Partizipation bei namhaften Größen des traditionellen Finanzsektors ab. So schickt Bakkt seine Bitcoin Futures am 22. Juli in den Testbetrieb – die Betonung sei hier auf Bitcoin gelegt.

Kein ICO-Hype

Der ICO-Hype von 2017 spülte eine große Menge Krypto-Kapitals gen Ethereum. Logisch, schließlich wollten Anleger damals ein Stück vom großen ICO-Kuchen haben. Allerdings war der nach Platzen der Blase auch wieder schnell gegessen. Wer dem Krypto-Markt nicht gänzlich den Rücken zugekehrt hatte, investierte in BTC.

Keine Blockchain-Manie

Ähnliches gilt für das Bonmot der Bitcoin-Skeptiker, das da lautet: „Blockchain, nicht Bitcoin“. Nachdem über Jahre versucht worden war, ein Aspekt des Bitcoin-Netzwerks, nämlich die Aneinanderreihung von gehashten Datenblöcken, auf andere Anwendungsfälle umzumünzen, stellt sich mittlerweile eine gewisse Ratio hinsichtlich der vermeintlichen Heilsversprechen der Blockchain-Technologie ein. Zehn Jahre nach Veröffentlichung des Bitcoin White Papers gibt es kaum eine funktionstüchtige Public oder Private Blockchain, geschweige denn eine breit genutzte dApp (dezentrale App). Da bleibt mehr Raum für Bitcoin.

Baidu-Suchanfragen kündigen Bull Run an

Hierzulande hat es der Bullenmarkt noch nicht ins Rampenlicht der medialen Aufmerksamkeit geschafft. So ist es zu erklären, dass die Google-Suchanfragen zum Stichwort „Bitcoin“ trotz wiederholten Kursrekorden weitestgehend im Keller geblieben sind.

Ganz anders in China. Im Reich der Mitte steigen die Suchmaschinenanfragen in puncto Bitcoin seit geraumer Zeit an. Sie sind zwar noch nicht auf dem Niveau von 2017, aber immerhin beachtlich:

Fazit

Eine steigende Bitcoin-Dominanz deutet darauf hin, dass immer mehr Investoren Bitcoin in dem vertrauen, was es ist: ein dezentraler, zensurresistenter, inflationssicherer Wertspeicher. Natürlich haben viele Altcoins trotzdem eine Berechtigung. Ethereum etwa ist als technologisches Experiment für dezentrale Applikationen und Smart-Contract-Plattformen weiterhin hochinteressant. Stellar Lumens dienen als STO-Plattform und machen Micropayments (übrigens auch für unsere Artikel) möglich.

Doch als größtes makroökonomisches Phänomen unserer Zeit ist die hohe Bitcoin-Dominanz gerechtfertigt. Mehr noch, sie dürfte weiter steigen.

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Disclaimer: Die Ausführungen stellen lediglich die Meinung des Analysten dar. Sie sollen nicht als Kauf- oder Anlageberatung dienen.

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