Microsoft und Starbucks stellen gemeinsame Blockchain-Projekte vor

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Quelle: Shutterstock

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Microsoft hat in dieser Woche erste Früchte seiner Partnerschaft mit Starbucks vorgestellt. Mithilfe von Microsofts neuer Plattform Azure will der Kaffeeriese künftig gleich mehrere Blockchain-Projekte an den Start bringen. Unter anderem soll die Partnerschaft Starbucks Bean-to-Cup-Initiative Gestalt verleihen. Diese setzt mit Distributed-Ledger-Technologie auf ein bewährtes Rezept, um Lieferketten nachvollziehbar zu machen.

Wenn Microsoft auf seiner Entwicklerkonferenz in Seattle in dieser Woche der Weltöffentlichkeit eine Botschaft vermitteln will, dann ist es diese: Die Grenzen von Software einzelner Computer und Systeme sind Teil der Vergangenheit. Künftig will sich der Milliardenkonzern öffnen, die gesamte Arbeitswelt digitalisieren und ein breites Spektrum von Produkten miteinander vernetzen.

Als zentralen Teil dieser Vision stellte der Software-Hersteller an diesem Montag, dem 6. Mai, nun erste Ergebnisse seiner Partnerschaft mit dem Kaffeehausgiganten Starbucks im Bereich Blockchain-Entwicklung vor. Wie der Branchendienst GeekWire berichtet, will der Konzern mithilfe von Microsofts noch jungem Blockchain-Service Azure gleich eine ganze Bandbreite von Projekten verwirklichen.

Bereits seit Jahren sind beide Unternehmen eng miteinander verbunden. Sie stammen aus der Nähe von Seattle im Bundesstaat Washington. Mitarbeiter wie Starbucks-CEO Kevin Johnson wechseln häufig von einem Unternehmen ins andere.


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Azure, die Blockchain-Technologie aus dem Hause Microsoft, die wiederum erst in der vergangenen Woche offiziell das Licht der Öffentlichkeit erblickt hatte, soll die Kaffeekette künftig unter anderem dabei unterstützen, automatisierte Kundenbestellungen zu verbessern. Bei dem in den USA beliebten Drive-Through-Bestellungen etwa soll die Technologie über Kundendaten Vorschläge für die Bestellungen von Espresso, Muffins & Co. bereitstellen.

Bean-to-Cup: Starbucks-Kunden sollen Herkunft der Bohnen verfolgen können

Aber auch darüber hinaus verfolgt die Kaffeekette ehrgeizige Ziele: Künftig sollen Distributed-Ledger-Lösungen die digitale Einrichtung der rund 30.000 Starbucks-Filialen miteinander verknüpfen. In einem gemeinsamen Konzernnetz will man die Daten der unzähligen Mixern, Backöfen, Kaffeemaschinen und -mühlen sammeln, miteinander verbinden und so deren Betrieb und Qualität optimieren. Damit soll künftig vor allem die Wartung und Kontrolle der Geräte effizienter werden.

Letztlich will Starbucks mithilfe von Microsoft seiner Bean-to-Cup-Initiative Gestalt verleihen. Dieses hatte die Kaffeekette bereits im vergangenen Jahr angekündigt. Nun soll Azure der Entwicklung des Lieferkettenprojektes das technische Rückgrat zur Seite stellen.

Die Initiative zielt darauf, die Handelswege der unzähligen Kaffeeplantagen zu überwachen und dabei die Bohnen von der Farm bis zum Verkauf verlässlich zurückzuverfolgen. Künftig sollen Kunden so einerseits dem Weg der Kaffeebohne auf ihrem Smartphone folgen können. Andererseits erlaubt es das Blockchain-Projekt, ebendiese Lieferkette auf organisatorische Sackgassen und Hürden zu untersuchen.

Bewährtes Rezept: Blockchain-Lieferketten

Mit seiner Blockchain-Lieferkette setzt Starbucks dabei auf ein bewährtes Rezept, das weltweit neben weiteren Kaffeebauern auch bei Kakao-, Mineral- oder Diamantenproduzenten Anwendung findet.

Beliebt sind die Blockchain-Lösungen zudem auch bei Lebensmittelherstellern. Denn neben ökologischem Ursprung und fairen Arbeitsbedingungen lässt sich mithilfe von Distributed-Ledger-Technologie vor allem Lieferkettensicherheit garantieren und Etikettenschwindel vermeiden.

Ein Beispiel aus der Branche ist die Sustainable Shrimp Partnerschaft (SSP). Der Krabbenfischer-Verband aus Ecuador verkündete in dieser Woche seinen Beitritt zum Food Trust Ecosystem des Software-Riesen IBM. Damit schließen sich die Shrimp-Produzenten unter anderem den Supermarktketten Carrefour und Walmart, die in ihren Lieferketten ebenfalls auf IBM-Software setzen, an.

Die Umstellung sei notwendig, weil Lebensmittelbetrug weltweit „auf dem Vormarsch“ sei, heißt es vonseiten des Verbandes.

Über den Einsatz von Blockchain-Lieferketten will man diesem Problem nun begegnen. Vor allem will man sicherstellen, dass bei der Zucht der Meeresfrüchte Nachhaltigkeitsstandards eingehalten werden.

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