Bitcoin, Bitcoin-Kurs: Als die Bullen den Wald verließen – Die Lage am Mittwoch
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Bitcoin-Kurs: Als die Bullen den Wald verließen – Die Lage am Mittwoch

Die Stimmung am Krypto-Markt ist nach wie vor angespannt. Die Miner-Kapitulation droht nach wie vor, während China weiterhin Anti-Bitcoin-Stimmung verbreitet. Die Lage am Mittwoch.

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Bitcoin-Kurs aktuell

Aktuell notiert der Bitcoin-Kurs bei 8.150 US-Dollar. Damit verzeichnet er ein leichtes Minus (-0,25 Prozent) zum Vortag. In den letzten sieben Tagen schwächelte der Bitcoin-Kursverlauf jedoch. Mit einem Verlust von über sieben Prozent zeigt der Kurs der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung Anzeichen für Schwäche.

Spannungen am Bitcoin-Markt

Vergleicht man die Lage am Bitcoin-Markt mit der von voriger Woche, muss man feststellen: Die Anspannung hat sich nicht gelöst. Vielmehr scheinen die Bitcoin-Bären den Krypto-Wald wieder für sich zu beanspruchen und die Bullen nach und nach zu vertreiben. Der Bitcoin-Kurs will die 8.000-US-Dollar-Marke offenbar nicht nachhaltig überschreiten.


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Die Gründe dafür kann man unter anderem in einer drohenden Kapitulation der Miner suchen. Wie wir am vergangenen Freitag berichteten, gab es Anzeichen dafür, dass die Zeichen für den Bitcoin-Kurs nicht die besten sind.

Die sogenannten Hash Ribbons drohten in diesem Sinne mit einem Crossover. Als das zum letzten Mal passiert war, fiel der Bitcoin-Kurs unter die 6.000-US-Dollar-Marke. Die Hash Ribbon betrachtet zwei gleitende Mittelwerte der Hash Rate – kreuzen sie sich in der Art eines Todeskreuzes, kann man hier ein deutlich bearishes Signal erkennen.

Wenn der gleitende Mittelwert des letzten Monats unter den der letzten zwei Monate fällt, spricht das dafür, dass das Aufstocken der Mining-Firmen deutlich ausgebremst wurde. Im Gegenzug gilt: Wenn der gleitende Mittelwert des letzten Monats über den der letzten zwei Monate steigt, spricht das für ein Aufrüsten der Mining-Unternehmen. Anders gesagt: Die Bitcoin Miner drohen mit Kapitulation, die Situation ist hier angespannt.

Dennoch gibt es Hoffnung – zu Redaktionsschluss hält das Hash Ribbon jedoch – das Todeskreuz ist noch nicht durchschritten.

Ein Blick auf die Stimmung unter Investoren bestätigt die Stimmung am Krypto-Markt. Laut Fear & Greed Index ist die Stimmung allgemein verängstigt.

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Doch wie ist die allgemeine Stimmung im Blockchain-Ökosystem? Zeit, einen Überblick zu gewinnen.

China: Weiterhin auf Blockchain-Kurs

Galt China für eine kurze Zeit aufgrund einer positiven Äußerung zur Blockchain-Technologie als Bitcoin-Kurs-Treiber, hat sich das Bild inzwischen offenbar gewandelt: Die Stimmung im Reich der Mitte ist klar Anti-Bitcoin. Die Kryptowährung wird dort eher verwendet, um den staatseigenen E-Yuan in der Bevölkerung zu legitimieren.

Dennoch boomt die Blockchain-Industrie in China. Ein neugegründeter Investmentfonds will daraus nun Kapital schlagen. Der milliardenschwere Global Digital Bank Consortium Blockchain Investment Fund verfolgt die Gründung einer digitalen Bank, die als Hauptknoten in einem neuen Bankennetzwerk dienen soll.

Doch nicht alle Unternehmen im Reich der Mitte scheinen von der Blockchain-Stimmung angetan zu sein. So verkündete OneConnect jüngst den Plan, an die Wall Street zu gehen. Mit dem Vorhaben, einen Initial Public Offering (IPO) durchzuführen, will das chinesische Unternehmen in den Vereinigten Staaten Fuß fassen.

Bitcoin-Betrug und die Behörden

Bearisher Tendenzen ungeachtet, gibt es auch Fortschritte im Kryptoversum zu verzeichnen. So schreitet etwa die gerichtliche Aufarbeitung des mutmaßlich größten Betrugs in der Krypto-Geschichte weiter voran. Die Drahtzieher hinter OneCoin stehen aktuell vor Gericht, der Bruder der OneCoin-Gründerin hat bereits ein Geständnis abgelegt. Ihm drohen nun bis zu 90 Jahre Haft. Nach aktuellen Informationen hat die Betreiberin von OneCoin, „Cryptoqueen Ruja Ignatova“ außerdem den Bruder des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush getroffen. Mit solch einem hochkarätigen Investor sollte das Projekt wohl zusätzliche Seriosität bekommen.

Auch andernorts stoßen Behörden und Krypto-Betrüger zusammen. So wurde der ehemalige Chef der südkoreanischen Krypto-Börse Coinup jüngst zu 16 Jahren Haft verurteilt. Laut Untersuchungsberichten der Behörden hatte Coinup ein Schneeballsystem aufgebaut. Anlegern wurde in einem Investitionsprogramm eine Rendite von 200 Prozent innerhalb von 4 bis 10 Wochen versprochen. Die meisten der Investoren waren jedoch leer ausgegangen.

Was sonst noch wichtig ist

Mit ProtonMail bekennt sich ein Schweizer E-Mail-Anbieter zur größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung – ProtonMail gibt offen zu, seit 2017 BTC zu hodln. Facebook gibt sich unterdessen nicht geschlagen. Der Zuckerberg-Komplex hat nach weitläufigen Rückschlägen im Bereich der geplanten Kryptowährung Libra kurzerhand die Pläne für ein Zahlungssystem verkündet. Unter dem Namen „Facebook Pay“ sollen US-Kunden bald in den Genuss zentralisierter Zahlungsströme im sozialen Netzwerk kommen.

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