Nach Libra: Facebook führt Zahlungssystem Facebook Pay ein

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Facebook führt Zahlungssystem Facebook Pay ein

Quelle: Shutterstock

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Facebook führt ein eigenes Zahlungssystem ein. Mit Facebook Pay können Nutzer zukünftig Transaktionen über den Messenger-Dienst und über die eigene Social-Media-Plattform tätigen. Das Zahlungssystem wird zunächst in den USA eingeführt und soll bald auf weitere Länder und Plattformen wie Instagram & Co. übertragen werden.

Facebook hat am Mittwoch, dem 13. November, die Einführung eines eigenen Bezahlsystems in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Mit Facebook Pay können Nutzer zunächst über den Messenger-Dienst und die Social-Media-Plattform, in Zukunft aber auch über Instagram und WhatsApp Transaktionen tätigen. Die sensiblen Kontodaten der Kunden sollen beim Konzern „sicher gespeichert“ werden.


Zahlwütige Kunden aus Deutschland müssen sich jedoch noch etwas gedulden. Zunächst wird das Zahlungssystem in den USA auf der Social-Media-Plattform und dem Messenger-Dienst eingeführt und soll „im Laufe der Zeit“ weitere Standorte und Plattformen inklusive Instagram und WhatsApp erobern. Einen genauen Zeitplan hat der Konzern jedoch nicht genannt.

Das Zahlungssystem ermöglicht zunächst Transaktionen in den Bereichen Fundraising, In-Game-Käufe, Veranstaltungstickets sowie Überweisungen per Messenger. Zudem unterstützt Facebook Pay die meisten gängigen Kredit- und Debitkarten sowie PayPal. Facebook Pay baue auf der bestehenden Infrastruktur und den Partnerschaften auf und ist von der Calibra Wallet getrennt, die im Libra-Netzwerk verwendet wird.

Deborah Liu, VP Marketplace & Commerce bei Facebook, teilte mit:

Die Menschen nutzen bereits Zahlungen über unsere Apps, um einzukaufen, für Zwecke zu spenden und sich gegenseitig Geld zu schicken. Facebook Pay wird diese Transaktionen erleichtern und gleichzeitig sicherstellen, dass Ihre Zahlungsinformationen sicher und geschützt sind.

Die sensiblen Daten der Kunden von Facebook Pay liegen beim Social-Media-Riesen also angeblich in sicheren Händen. Karten- und Bankkontonummern der Nutzer werden laut Unternehmensangaben verschlüsselt und „sicher gespeichert“. Nicht autorisierte Aktivitäten würden hingegen erkannt und unterbunden.

Ebenfalls können biometrische Daten zum Zahlungsverkehr genutzt werden, um eine „zusätzliche Sicherheitsebene zu schaffen“. Kunden dürfen sich also freuen, zukünftig mit ihrem Gesicht zu bezahlen. Angeblich empfängt oder speichert der Konzern die biometrischen Daten von Berührungs- oder Gesichts-IDs nicht.

Facebooks gläserner Mensch

Sammeln, auswerten und weitergeben: Dieses Geschäftsmodell betreibt Facebook mit den Daten ihrer weltweit 1,9 Milliarden aktiven Nutzer. Mit Facebook Pay steht dem Konzern nun ein weiteres Instrument zur Verfügung, die Gewohnheiten und Interessen sowie das Konsumverhalten ihrer Nutzer zu erfassen. Dass die entsprechenden Daten „sicher gespeichert“ seien, bringt die Unternehmensphilosophie auf den Punkt: mit Sicherheit werden Daten gespeichert. Wer jedoch letztlich Zugriff auf die Daten hat und von ihnen Gebrauch machen kann, bleibt schleierhaft.

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