Vitalik Buterin: „Bitcoin SV ist offensichtlicher Betrug“

Max Halder

von Max Halder

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Max Halder

Max Halder kaufte 2011 seinen ersten Bitcoin. Er studierte Chemie und Pharmakologie an der Universität Regensburg und graduierte 2016 mit einem Master of Science. Seither setzt er sich als Pädagoge und freiberuflicher Dozent in einer Suchtklinik und in Förderzentren für Aufklärung und Bildung ein.

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Quelle: Shutterstock

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Das Wunderkind hinter Ethereum war bei Hardcore Crypto auf dem Interviewstuhl. Er sprach von den Nachteilen zentralisierter Exchanges und seinen Visionen von dezentralisierten Exchanges. Bitcoin SV scheint hingegen nicht der Rede wert.

Nach mehr als zwei Jahren habe ich einen meiner ersten Bitcoin-Freunde wiedergesehen. Wir waren uns einig, dass Bitcoin die Nummer eins ist, was sich auch in unser beider Portfolios widerspiegelt. Hatten wir vor zwei Jahren noch mehr als 25 Kryptowährungen, so siebten wir beide unabhängig voneinander gehörig aus, sodass Bitcoin nun, wie vor dem ersten weltweiten Hype 2017, mehr als zwei Drittel unserer Funds ausmacht. Diese Parallele ist in erster Linie den wenigen seriösen Stimmen zuzuschreiben, denen wir gleichermaßen lauschten. Zweifelsohne ist eine dieser Stimmen diejenige von Vitalik Buterin. Ethereums Kopf war bei Hardcore Crypto im Interview und bezog beiläufig Stellung zu Bitcoin SV.

Bitcoin SV ist offensichtlicher Betrug. Dass Bitcoin SV nicht mehr auf Binance gelistet wird, war interessant. Es lassen sich Argumente finden, die Binance in einem positiven Licht erscheinen lassen, aber es gibt auch Argumente, z. B der Zentralisierungscharakter, die gegen Binance sprechen. Sie haben [beispielsweise] über eine Gebühr gesprochen, die bezahlt werden muss, damit ein bestimmter Coin bei ihnen gehandelt werden kann.


Interessant an Buterins Antwort auf die Frage, was er von den jüngsten Entwicklungen um Craig Wrights Baby Bitcoin SV hält, ist die Abhandlung in einem Satz. Scheinbar lohnt es sich in Buterins Augen nicht, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Das mag auch daran liegen, dass er sich bereits einen Monat nach der Genese von Bitcoin SV im November 2018 in einem Tweet dazu geäußert hatte:

 128 MB Blöcke sind eine wahnsinnig dumme Idee.
Jeder technische Vorschlag, den CSW gemacht hat, ist so dumm, dass das IOTA-Team aussieht, als würde es von Dan Boneh geleitet.
Sie können nicht nicht über CSW sprechen, denn wen sonst hat BSV?
Keine Ahnung, was ihre Vision oder ihr Ziel überhaupt ist.

Buterin setzt auf Inhalte

Welche Dynamik die Egomanie von Craig Wright angenommen hat, konnte man in jüngster Vergangenheit an seiner Copyright-Einreichung und den Reaktionen darauf sehen. So drohte CW neben Buterin zahlreichen weiteren Krypto-Persönlichkeiten mit Klagen bzw. hat diese bereits verklagt. Dabei ging es um jene, die ihm öffentlich seiner Version der Bitcoin-Genes widersprachen. Zu diesen zählen etwa der Podcaster Peter McCormack oder Anthony Pompliano und Changpeng Zhao, Chef der Bitcoin-Börse Binance. Auch der letzte Versuch von CW, zu beweisen, dass er Satoshi Nakamoto sei, hat sich indes als Farce erwiesen. Buterin hingegen setzt auf Inhalte und lenkt das Interview auf ein aktuell wichtiges Feld, das der zentralisierten Exchanges:

Es gibt unterschiedliche Ebenen der Dezentralisierung. Die unterste Ebene umfasst nicht treuhänderische (= non-custodial) Exchanges. Diese Art von Exchanges sind noch immer zentralisiert, es werden jedoch Smart Contracts ausgeführt […], sodass man auch bei einem Hack oder anderen böswilligen Aktionen an sein Guthaben kommt. Das für sich genommen halte ich bereits für wertvoll. […] Es wäre ein großer Schritt, wenn Exchanges zumindest diese Eigenschaften standardmäßig einbauen würden. […] Die zweite Ebene schließt den Wunsch ein, keiner zentralisierten Instanz vertrauen zu müssen; auch nicht wenn es darum geht, dass eine Exchange auch „nur“ online ist. Von dieser zweiten Ebene gibt es unterschiedliche Spielarten. […] Das höchste der Gefühle wäre, wenn das gesamte System auf einem Smart Contract basiert […], also vollkommen ohne das Vertrauen auf Dritte funktionieren würde.

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Bekannt geworden war seine radikale Aussage, auf die er sich auch schmunzelnd im Interview bezieht:

Ich hoffe, dass zentralisierte Exchanges in der Hölle schmoren werden.

Und ähnlich beiläufig wie Buterin BSV und zentralisierte Exchanges abhandelt, verloren weder ich noch mein Freund auch nur ein Wort über BSV.

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