Gerüchte um Craig Wright: Darum hat sich der Bitcoin-SV-Kurs sprunghaft verdoppelt

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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In den letzten 24 Stunden stieg der Bitcoin-SV-Kurs um über 100 Prozent. Damit notiert er aktuell bei einem Kurs von 242,50 US-Dollar. Doch was kann man von den Gründen hinter diesem Kursanstieg halten?

Wann erkennen Anleger, dass man in einem Bullenmarkt ist? Daran, dass die Kursbewegungen und -prognosen wieder irrationaler werden. Das Muster ist bekannt: McAfee betont auf ein Neues seine Eine-Million-US-Dollar-Prognose für Bitcoin und beruft sich dabei auf nichts Geringeres als einen Zeitreisenden. Im XRP-Ökosystem gewinnt die 589-US-Dollar-These wieder an Fahrt. Auch der Bitcoin-SV-Kurs ist gegen irrationale Querschläger nicht sicher. So kann sich der Bitcoin-SV-Kurs heute knapp verdoppeln, nachdem wieder News zum Kopf hinter Bitcoin SV, Craig Wright, aufgekommen sind. Auslöser sind angebliche News, nach denen Craig Wright alte Bitcoins zu Binance bewegt haben soll. Das wäre freilich der ultimative Beweis des gewagten Claims von Craig Wright, der Erfinder von Bitcoin zu sein.

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Doch woher kommen diese Gerüchte? Nein, weder Craig Wright noch Calvin Ayre oder andere zentrale Gestalten aus dem Bitcoin-SV-Umfeld sind dafür verantwortlich zu machen. Diese sind aktuell mit der Coingeek-Conference beschäftigt. Die Gerüchte hat ein dubioses chinesisches Newsportal verbreitet. Über WeChat schrieb Coinbull:

CSW sendete 50.000 BTC von der größten Bitcoin Wallet zu Binance und bestätigte so, dass er der wahre Satoshi wäre. CZ wird deshalb BSV wieder listen und eine offizielle Entschuldigung auf Twitter schreiben.

Jenseits dieses WeChat-Snippets konnte dieser gewagte Claim nicht bestätigt werden: Weder kam es zu einer Äußerung vom CEO von Binance, noch konnte eine entsprechende Bewegung auf der Bitcoin Blockchain gefunden werden. Es existierten zwar tatsächlich zwei Bewegungen in dieser Größenordnung, jedoch handelte es sich dabei in beiden Fällen um ein Senden von offiziellen Binance-Accounts an Cold Wallets der Krypto-Börse. Weder Craig Wrights noch Satoshis unsichtbare Hand ist bei diesen beiden Transfers zu sehen.

Bei diesen Fake News handelt es sich nun schon um die zweiten Gerüchte zur Causa Craig Wright, die den Bitcoin-SV-Kurs beflügeln. Erst vor wenigen Tagen führte die Copyright-Einreichung seitens Craig Wright zu einem Pump – und zu einer Äußerung seitens der Behörden.

Ob und was Bitcoin SV anderes als einen ständig wiederholten Claim über die Identität von Satoshi Nakamoto zu bieten hat, kann man heute auf der Coingeek Scaling Conference erfahren. Zum Livestream geht es hier lang.

Bitcoin SV: Kurz vor Test des Allzeithochs

Wie anhaltend dieser Kurspump ist, wird sich noch zeigen müssen. Bei derartig abrupten Pumps ist eine wirkliche Chartanalyse müßig, ein Blick auf die Kursentwicklung möchten wir trotzdem kurz werfen. Aktuell testet der Kurs das Anfangshoch von Mitte November 2018 (hier am Wertepaar BTC/USD auf Bitfinex auf TradingView gezeigt) :

Den aktuellen Bitcoin SV-Kurs und andere Kurse findet man hier.

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