SegWit-Adaption erreicht neues Hoch

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Quelle: Blockchain technology background. Cryptocurrency fintech block chain network and programming concept. Abstract Segwit via Shutterstock

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Seit etwa neun Monaten ist Segregated Witness auf der Bitcoin-Blockchain nun aktiv. In dieser Zeit lief die Adaption des Updates nur langsam an, da die Nodes erst schrittweise dazu übergingen, SegWit anzuwenden. Inzwischen laufen allerdings bereits 40 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen auf SegWit – Tendenz steigend.

Am 24. August 2017 wurde das Bitcoin-Upgrade Segregated Witness erfolgreich auf der Blockchain aktiviert. Kurz nach der Spaltung des Bitcoin-Netzwerks im Zuge der Hard Fork um Bitcoin Cash präsentierte also auch Bitcoin Core seine Lösung zum Skalierungsproblem. Mit SegWit sollen Daten schneller verarbeitet, pro Block mehr Transaktionen abgewickelt und allgemein Transaktionen fälschungssicherer gemacht werden.


Da es in der Community jedoch große Interessenkonflikte gab, allen voran zwischen Developern und Minern, dauerte es von der erstmaligen Vorstellung bis zur Aktivierung SegWits ganze drei Jahre. Auch als SegWit schließlich auf der Bitcoin-Blockchain implementiert war, ging es nicht sofort los mit allen versprochenen Vorzügen. Es brauchte einfach Zeit, bis die Nodes nach und nach anfingen, SegWit-Transaktionen zu nutzen. Dabei spielte es auch eine Rolle, das zunehmend mehr Exchanges und Wallet-Anbietet auf SegWit umstiegen, in diesem Jahr unter anderem Coinbase und Bitfinex.

SegWit schon bei 40 Prozent

So konnte sich SegWit alles in allem stetig und erfolgreich ausbreiten und einen immer größeren Anteil am Bitcoin-Netzwerk einnehmen. Machten SegWit-Transaktionen zu Jahresbeginn nur etwa 10 Prozent aller Transaktionen im Netzwerk aus, so erreichen sie inzwischen bereits einen Anteil von gut 40 Prozent. Die Zahl der SegWit nutzenden Transaktionen kann auf der Website transactionfee.info nachverfolgt werden.

Zu den letzten Anbietern, die SegWit in ihr Produkt implementierten, gehört Bitcoin-Wallet-Anbieter Xapo. CEO Ted Rogers gab per Twitter in der vergangenen Woche bekannt, dass er froh darüber sei, dass sein Unternehmen von nun an SegWit-Transaktionen unterstützt.

Man schätzt, dass ca. 7 Prozent der gesamten Bitcoins auf Xapo-Wallets liegen. Andere Hardware-Wallet-Anbieter wie Ledger und Trezor unterstützen die Technologie bereits seit Beginn.

SegWit ist also auf einem guten Weg, sehr bald schon die Mehrheit der Transaktionen in Bitcoins Netzwerk zu übernehmen. Je mehr der Support steigt, desto schwieriger wird es für die anderen, sich dem zu entziehen.

BTC-ECHO

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