Wegen SEC-Prozess Uniswap zieht Gebühren kräftig an

Uniswap breitet sich auf den Rechtsstreit mit der SEC vor. Die dezentrale Börse schraubt dafür kräftig an den eigenen Handelsgebühren.

Daniel Hoppmann
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Uniswap

Beitragsbild: Picture Alliance

| Uniswap ist die größte dezentrale Krypto-Börse der Welt
  • Uniswap scheint im Zuge des sich anbahnenden Rechtsstreits mit der Securities and Exchange Commission, die Kriegskassen füllen zu wollen. Dafür hebt die dezentrale Börse die Handelsgebühren der Plattform an. Das geht aus einem Blogpost hervor.
  • Statt ehemals 0,15 Prozent müssen Nutzer, die Kryptowährungen auf Uniswap tauschen wollen, ab sofort 0,25 Prozent zahlen.
  • Ausgenommen von der Gebühr seien Swaps von Stablecoins, die auf dem gleichen Netzwerk operieren, wie etwa USDT zu USDC.
  • Oder auch der Umtausch von Derivaten in den Ursprungstoken, wie etwa WETH in ETH.
  • Zwar sagt Uniswap, man benötige die zusätzlichen Einnahmen, um “nachhaltig zu wirtschaften”. Angesichts des anstehenden Rechtsstreits mit der SEC dürfte aber klar sein, wohin das Geld fließen dürfte.
  • Vergangene Woche hatte die US-Börsenaufsicht angekündigt, Uniswap genauer ins Visier eigener Ermittlungen nehmen zu wollen. Dazu hatte die Behörde ein sogenannte “Wells Notice” bei Uniswap Labs eingereicht.
  • Experten hatten mit dem Schritt bereits gerechnet. Uniswap hatte zuvor einen Plan vorgestellt, wonach Nutzer künftig an Gebühren der Plattform beteiligt werden könnten. Ein Dorn im Auge der SEC.
  • Die Nachricht sorgte dafür, dass der hauseigene Token UNI zwischenzeitlich einbrach. Im Zuge des Krypto-Abverkaufs infolge des iranischen Angriffs auf Israel am Wochenende gab der Kurs weiter nach.
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