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Vor der Pleite Nuri-Führungsebene investierte kaum in Celsius

Nach der Insolvenz der Neobank Nuri ist offengelegt worden, wie viel die Führungskräfte selbst in die Partner-Plattform Celsius investierten.

Johannes Macswayed
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Nuri

Beitragsbild: Nuri

| In der Causa Nuri kommen immer mehr Details ans Licht der Öffentlichkeit.
  • Unterlagen des Insolvenzprozesses rund um die bankrotte Berliner Neobank Nuri zeigen, dass die Führungskräfte selbst kaum in Celsius investiert hatte. Das berichtet Finance Forward.
  • Nur wenige tausend Dollar habe das Team um Chefin Kristina Walcker-Mayer laut Unterlagen demnach selbst in Celsius gesteckt – eine Plattform, die Nuri als leichtes passives Einkommen an Einsteiger vermarktete.
  • Auch hätten laut Bericht einige Mitglieder der Führung selbst überhaupt nicht auf Celsius investiert. So zum Beispiel der Head of Investment, der Celsius zu seinem Aufgabengebiet gezählt haben dürfte.
  • Walcker-Mayer habe laut Bericht bis zu 90 Tage vor Auszahlungsstopp auf Celsius zwar keine Gelder abgezogen. Anders hingegen Co-Geschäftsführer und Gründer Jan Goslick. Dieser hob vor der Insolvenzanmeldung von Celsius insgesamt rund 32.000 US-Dollar von der Plattform ab.
  • Als Begründung wurden Zinssenkungen auf Celsius genannt, die auch viele andere Nutzer dazu bewegten, Gelder abzuziehen.
  • Das Risiko durch den Lending-Dienst Celsius wurde laut Bericht sogar innerhalb des Unternehmens diskutiert.
  • Inzwischen ist bekannt, dass Celsius-Führungskräfte kurz vor Insolvenz der Plattform hohe Geldsummen entnahmen, während viele Nutzer weiterhin investierten.
  • So hatte sich der Ex-Celsius CEO Alex Mashinsky laut Unterlagen unmittelbar vor der Insolvenz zehn Millionen US-Dollar auszahlen lassen.
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