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Transaktionsgebühren Gebührenschleuder Uniswap (UNI): Eine Milliarde an Gebühren eingenommen

In einem Zeitraum von drei Jahren hat sich die Bitcoin-Börse Uniswap zur größten DEX entwickelt.

Elias H.
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Ein Einhorn-Ballon

Quelle: Shutterstock

Uniswap ist die erste dezentrale Krypto-Börse (DEX), die mehr als eine Milliarde US-Dollar an Gebühren eingenommen hat. Das verkündete Lucas Outumuro von der On-Chain-Analysefirma Into the Block jüngst in einem Tweet.

Anders, als bei herkömmlichen zentralen Börsen, gibt es bei dezentralen Handelsplätzen keinen Market Maker, der Käufer- und Verkäuferseite zusammenbringt. Bei Uniswap rückt an die Stelle eines “Markt-Machers” ein automatisierter Market Maker (AMM). Ein AMM ist ein Smart Contract, der Zugriff auf Liquiditätspools für die jeweiligen Handelspaare hat. Dies geschieht direkt von der eigenen Wallet aus, man muss keiner zentralisierten Börse seine Coins anvertrauen. Möchte man beispielsweise Ether gegen LINK tauschen, so muss man Transaktionsgebühren bezahlen. Token-Besitzer haben die Möglichkeit, Liquidität bereitzustellen und erhalten im Gegenzug einen Anteil an den Uniswap-Gebühren.

Uniswap hat sich seit 2018 zu der führenden dezentralen Krypto-Börse der Welt gemausert. Das Pendant zu dezentralen Börsen sind zentralisierte Bitcoin-Börsen (CEX), wie etwa Coinbase oder Binance. Diese werden von einem dahinter befindlichen Unternehmen geleitet. Am 12. August 2021 betrug das tägliche Handelsvolumen von Uniswap über 1,2 Milliarden US-Dollar, damit lag es über dem täglichen Handelsvolumen von Bitfinex mit 968 Millionen US-Dollar und über dem von Binance US mit 1,038 Milliarden US-Dollar. Sogar an das tägliche Handelsvolumen von Kraken mit 1,411 Milliarden US-Dollar kommt die UNI Dex mittlerweile fast heran.

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