GameStop Klagende Investoren verlieren gegen Robinhood

Eine Sammelklage von Investoren gegen Robinhood wegen der Einschränkung des Handels mit Aktien von GameStop und Co. wurde abgewiesen.

Paol Hergert
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Robinhood

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Neo-Broker Robinhood ist bereits seit 2018 im Krypto-Space aktiv
  • Im Frühjahr 2021 führte der sogenannte Shortsqueeze unter anderem von GameStop-Aktien zu Turbulenzen an den traditionellen Finanzmärkten. Kleininvestoren, angetrieben vor allem durch den Subreddit WallStreetBets, beförderten den Aktienkurs von GameStop (GME) binnen weniger Monate von unter 3 auf über 482 US-Dollar – und trieben institutionelle Investoren in den Ruin.
  • Weitere sogenannte Meme-Aktien maroder Unternehmen, etwa von AMC Entertainment, American AirlinesGroup, Blackberry, Bed, Bath & Beyond und Trivago wurden ebenfalls in bis dato unerreichte Höhen katapultiert.
  • Der auch im Krypto-Space aktive Neobroker Robinhood griff ein und setzte den Handel von insgesamt 13 dieser Aktien aus – sehr zum Ärger der Investoren.
  • 16 von ihnen klagten – und müssen nun einen juristischen Dämpfer hinnehmen. Denn Robinhood habe “das Recht gehabt, genau das zu tun, was es getan hat” und sei rechtlich nicht dazu verpflichtet gewesen, Investoren zu schützen.
  • Robinhood war und ist rechtlich dazu befugt, die Möglichkeiten seiner Kunden, mit Wertpapieren zu handeln, einzuschränken und die Annahme von Transaktionen zu verweigern, fügte die mit dem Fall beauftragte Richterin Britt Grant zu.
  • Es ist indessen nicht das erste Mal, dass die Klage der Investoren nicht das von ihnen gewünschte Ergebnis erzielt. Bereits im Januar 2022 erwirkte Robinhood vor Gericht eine Einstellung des Verfahrens. Damals hieß es vonseiten des Gerichts, dass die Kläger keinen Anspruch geltend gemacht hätten.
  • Ob die 16 Investoren nun vor den Supreme Court ziehen werden, bleibt abzuwarten. Dass der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten den Fall übernehmen würde, gilt ohnehin als unwahrscheinlich.
  • Der damals in heftige Kritik geratene Robinhood-CEO Vladimir Tenev machte im April dieses Jahres erneut von sich Reden, als er ein Konzept veröffentlichte, mit dem man Dogecoin (DOGE) zur Währung des Internets erheben könnte.
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