Patent erteiltFacebook-Herausforderer Block.one mit Etappenerfolg

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Wanderer steht oben auf einem Berg und blickt in die Ferne.

Ein Patent, das von Block.one für ihre Social-Media-Plattform beim US-Patentamt eingereicht wurde, ist von der Behörde bestätigt worden. Damit hat das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein für sein Blockchain-Pendant zu Facebook erreicht.

Das Unternehmen hinter der EOS Blockchain, Block.one, möchte mit seiner Social-Media-Plattform Voice eine Alternative zu Facebook schaffen. Um diesem Ziel näher zu kommen, hat sich das Unternehmen ein Patent von der US-Patentbehörde gesichert. Der im Mai 2019 eingereichte Antrag wurde nun letzte Woche, am 28. April, bestätigt.

Das Patent umfasst ein blockchain-basiertes Gebotsverfahren, um Postings auf der Plattform entsprechend präsenter anzuzeigen. Der Mechanismus soll aber auch diejenigen incentivieren, die Votings der Posts durchführen. Die durch das Bieten generierten Token werden an den Verfasser des Beitrags, den vorherigen höheren Bieter und die Administratoren der Plattform verteilt. Dabei überprüft man die Authentizität der Beiträge zudem mit Hilfe der Blockchain-Technologie. Dazu werden die Hashes der Beitragsdaten dezentral abgelegt und verifiziert.


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(Günstiger)Bezahlen mit Bitcoin: BitPay führt SegWit ein

21 Minuten

Der Krypto-Zahlungsdienstleister BitPay trennt sich von seiner SegWit-Aversion und führt die Technologie für seine Wallets ein.

Segwit wurde im Jahr 2017 als Bitcoin-Verbesserungsvorschlag Nr. 141 vorgestellt. Es beschreibt eine neue Datenstruktur für Bitcoin-Überweisungen. Es ermöglicht, mehr Transaktionen in einen Block unterzubringen, ohne dabei Hand an der Blockgröße anlegen zu müssen. Für Nutzer bedeutet das unter anderem niedrigere Transaktionsgebühren.

Bitpay hat sich lange gegen Segwit gesträubt, nun soll es zum neuen Standard werden:

Die Unterstützung für SegWit ist derzeit eine optionale Funktion für Bitcoin Wallets in der BitPay App. Benutzer müssen eine neue BitcoinWallet erstellen, um Segwit nutzen zu können. […] Später in diesem Jahr, als Teil eines stufenweisen Einführungsplans, wird die Unterstützung für SegWit ein Standard für alle Bitcoin-Wallet sein. Darüber hinaus wird SegWit später in diesem Jahr für Rechnungszahlungen implementiert werden,

erklärt der Zahlungsdienstleister in seinem Blog. Für Nutzer soll das bis zu 30 Prozent weniger Netzwerkgebühren bedeuten.

Deutsche gucken indessen in die Röhre. Angesichts der Meldung, dass in Deutschland ab 2020 neue Regeln für Kryptoverwahrer greifen, hat Bitpay letztes Jahr den Rückzug aus Deutschland angetreten.

Einen Deep Dive zum Thema Segwit, Segwit2x und UASF findet ihr hier.

Safety FirstHuobi setzt Chainlink Node auf

8 Stunden

Eine der größten Bitcoin-Börsen der Welt, Huobi, setzt eine Chainlink Node auf, um die Glaubwürdigkeit und Integrität ihrer Daten zu verbessern.

Die Börse, die ihren Handelsplatz in Singapur hat, plant das zensurresistente Netzwerk von ChainLink Nodes einzusetzen, um das Vertrauen von Nutzern gegenüber der BTC-Börse zu verbessern.

Diese ChainLink Nodes fungieren als Kommunikationspunkt, die Informationen über Transaktionen und Blöcke innerhalb des verteilten Netzwerks unverändert übertragen. Hier können Nutzer von Huobi beispielsweise bestätigen, ob die Exchange-Informationen der Huobi Node auch wirklich von der Quelle stammen.

Der Hintergrund des Anliegens ist auf eine Studie des Blockchain Transparency Institute aus dem letzten Jahr zurückführen. Zumal das nämlich herausgefunden hat, dass über 90 Prozent der Handelsbörsen ihr Volumen künstlich erhöhen. Darunter waren große Abweichungen zum Beispiel bei OKex, Coinex – und auch Huobi. Um den jüngsten Vorwürfen der Marktmanipulation entgegenzuwirken, entschied sich die Börse mit dem Aufsetzen der Nodes nun für konkrete Maßnahmen.

Wie es aus einem Blog-Post vom 3. Juli hervorgeht, äußert sich Huobi CEO Will Huang dazu wie folgt:

DeFi bietet einen einzigartigen Wertbeitrag, indem es Finanzprodukte anbietet, die transparent, offen und programmierbar sind. Wir freuen uns sehr, unsere Beteiligung an diesem sich abzeichnenden Trend zu beschleunigen, indem wir Chainlink-Benutzern Zugang zu den globalen Huobi-Exchange-Daten bieten und gleichzeitig unseren eigenen Chainlink Node betreiben.

Gotta Catch 'em all!Litauen veröffentlicht digitale Sammelmünzen

1 Tag

Lithauen arbeitet an der Herausgabe einer digitalen Münzsammlung.

Die Digitalisierung von Währungen schreitet weiter voran. Erst gestern berichteten wir darüber, dass bei einer Anhörung vor dem US-Senat die Einführung eines digitalen US-Dollars diskutiert wurde. Die Digitalisierung der Weltleitwährung, so der Konsens, sei nur eine Frage der Zeit. In China ist die digitale Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) bereits in der Testphase. Ausgewählte Regierungsbeamte bekommen ihr Gehalt bereits in Form des digitalen Renminbi ausgezahlt.

Litauen lanciert LBCOIN

Laut Informationen, die dem Branchenmagazin Cointelegraph vorliegen, steht nun auch die Bank von Litauen vor der Veröffentlichung einer digitalen Währung. Noch am 9 Juli soll der Coin mit dem Namen LBCOIN kommen. Der Verkauf soll am 23. Juli starten. Wie das Krypto-Magazin weiter berichtet, basiere der Litauen-Coin auf der NEM Blockchain und werde von der Bank von Litauen als „welterste blockchainbasierte digitale Sammelmünze“ bezeichnet.

Die Bank verteile zunächst 24.000 LBCOINS – verkauft im Sechserpack zu 99 Euro. Jede der Münzen soll ein Portrait der 20 litauischen Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1918 erhalten – Priester, Diplomaten, Präsidenten, Industrielle, Akademiker und öffentlichte Angestellte. Wer einen Token jeder Kategorie gesammelt hat, so heißt es im Bericht weiter, könnte diese für eine physische Silbermünze eintauschen.

Letztlich soll der PR Coup der Bank von Litauen dazu dienen, die weiteren Forschungen im Blockchain-Bereich zu finanzieren.

USASteuerbehörde will Kryptowährungen genauer unter die Lupe nehmen

1 Tag

Die amerikanische Bundessteuerbehörde möchte gegen die Anonymität im Krypto-Space vorgehen. Vor allem Privacy Coins und Layer-Two-Lösungen sowie Sidechain-Projekte stehen dabei im Fokus.

Amerikas Steuerbehörde – Internal Revenue Service (IRS) – sieht die Möglichkeiten der Verschleierung von Kapitaltransaktionen durch Kryptowährungen als Problem an. So sucht die Bundesbehörde nach Tools und Informationen wie sie Krypto-Transaktionen besser nachvollziehen kann. Insbesondere möchte man Privacy Coins, also Kryptowährungen mit besonders hoher Privatsphäre, besser unter die Lupe nehmen. Gleiches gilt für Layer-Two-Protokolle wie das Bitcoin Lightning Network und das Sidechain-Projekt OmiseGo.

Prototyp zur Überwachung gesucht

Das amerikanische Finanzministerium hat am 30. Juni eine Ausschreibung bekanntgegeben, die dabei helfen soll einen Prototyp für die Krypto-Verfolgung zu entwickeln. Die Software soll in der Lage sein diverse Distributed-Ledger-Transaktionen auswerten zu können. Unter dem Titel „Pilot IRS Cryptocurrency Tracing“ zielt man dabei vor allem auf die bekanntesten Vertreter der Privacy Coins ab: Monero (XMR), Zcash (ZEC), Dash (DASH), Grin (GRIN), Komodo (KMD), Verge (XVG) und Horizon (ZEN).

Unter anderem soll die Software Transaktionen von einzelnen Nutzern clustern können, sodass Datenbanken mit verdächtigen Wallet-Adressen angelegt werden können. Auch möchte man die Daten für verschiedene Verfolgungsbehörden freigegeben können.


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