Krypto Regulierung “Sie haben es nicht verdient” – Vitalik Buterin äußert sich zum Vorgehen der SEC gegen Solana und Co.

Die Klagen der SEC gegen Coinbase und Binance haben einige große Blockchain-Netzwerke in Mitleidenschaft gezogen. Buterin hält das Vorgehen der Behörde für unfair.

Tim Reindl
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Ethereum Gründer Vitalik Buterin

Beitragsbild: Shutterstock

| Ethereum-Gründer Vitalik Buterin
  • Der Gründer der Ethereum Blockchain, Vitalik Buterin, bezog am heutigen 30. Juni auf Twitter Stellung zum Vorgehen der US-Börsenaufsicht (SEC) gegen einige Blockchain-Projekte.
  • Die SEC verklagte vor wenigen Wochen die beiden größten Kryptobörsen der Welt. Die US-Behörde wirft Binance und Coinbase den Handel mit nicht registrierten Wertpapieren vor.
  • Im Zuge der Anklage nannte die Behörde in diesem Zusammenhang eine Reihe von Krypto-Coins. Darunter auch die Token von Polygon und Solana.
  • “Sie haben es nicht verdient. Wenn Ethereum am Ende dadurch ´gewinnt´, dass alle anderen Blockchains von den Börsen geworfen werden, ist das keine ehrenhafte Art zu gewinnen und auf lange Sicht wahrscheinlich nicht einmal ein Sieg”, so Buterin.
  • Die eigentliche Ethereum-Konkurrenz seien ohnehin keine anderen Blockchains. Sondern vielmehr “die sich schnell ausbreitende zentralisierte Welt, die sich uns in diesem Moment aufdrängt”.
  • “Alle ehrenwerten Projekte” sollten in der aktuellen Situation einen fairen Ausgang erfahren. Der hauseigene Ethereum Token (ETH) blieb bislang von der Behörde verschont. Regulatorische Überlegungen bezüglich des zweitgrößten Krypto-Coins sind damit aber noch längst nicht vom Tisch.
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