Sechs Verhaftungen China sprengt Krypto-Geldwäsche-Ring

Peking geht mit harter Hand gegen Krypto-Kriminalität vor. Nun lässt die chinesische Polizei erneut einen Geldwäsche-Ring auffliegen.

Tobias Zander
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China

Beitragsbild: Shutterstock

| Im Reich der Mitte gelten strikte Kapitalverkehrskontrollen
  • Die chinesische Polizei hat sechs Personen im Zusammenhang mit einem Geldwäschefall in der nordöstlichen Provinz Jilin verhaftet. Es geht um die Verschiebung von 2,14 Milliarden Yuan (296 Millionen US-Dollar) in Krypto nach Südkorea.
  • Die „Krypto-Untergrundbank“ wurde vom Büro für öffentliche Sicherheit der Stadt Panshi aufgedeckt, wie die staatliche Nachrichtenagentur vermeldete. Zu den Nutzern gehörten koreanische Einkäufer, E-Commerce-Unternehmen und Import-/Exportfirmen.
  • Jin und Shen, so die Nachnamen von zwei Verdächtigen, sollen ein illegales Geldwechselgeschäft betrieben haben. Einige ihrer Kunden haben sie laut der Polizei betrogen, welche die Namen der verwendeten Kryptowährungen nicht nannte.
  • Die Strafverfolgungsbehörden wurden auf den Krypto-Betrug aufmerksam, als auf den Bankkonten der Verdächtigen regelmäßig „große Transaktionen“ mit einer „großen Anzahl von Kunden“ auftauchten.
  • Chinesische Konten verwendete die Organisation zum Empfang von Geldern und für Überweisungen. Dagegen griff sie auf Krypto-OTC-Anbieter zurück, um zwischen dem Yuan und dem südkoreanischen Won zu wechseln.
  • Noch immer gilt ein ein striktes Verbot kommerzieller Krypto-Aktivitäten in China, welche Peking als Bedrohung der Finanzstabilität betrachtet. Die Zentralregierung führt außerdem strenge Devisenkontrollen durch.
  • Derzeit sehen sich chinesische Investoren mit einem Kollaps des Immobiliensektors konfrontiert und das Vertrauen in den Renminbi sinkt. Ob sie sich nach Gold bald auch auf die Hongkong Bitcoin ETFs stürzen könnten, erfahrt ihr in diesem Artikel.
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