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Millionen-Investment  Österreichische Bitcoin-Börse Bitpanda expandiert nach Polen

Die österreichische Krypto-Handelsplattform Bitpanda gab bekannt, einen neuen Technologie-Hub in Polen aufzubauen. Hintergrund ist eine Unternehmensvergrößerung durch das Schaffen neuer Arbeitsplätze.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Zusammenpassende Puzzle-Teile in den Farben Östereichs und Polen,

Quelle: Shutterstock

Am 16. Dezember kündigte Bitpanda in einem Tweet an, mindestens zehn Millionen Euro in das neue Zentrum für Technologie und Innovation in Krakau zu investieren. Bereits jetzt zählt die österreichsiche Bitcoin-Börse 1,5 Millionen Nutzer, die Bitcoin und Ethereum sowie Gold und andere Edelmetalle auf der Plattform handeln können.

Bei der Wahl des Standortes ging es weniger um ein spezifisches Land, als um eine geeignete Stadt, erklärte Eric Demuth, CEO des Unternehmens:

Der Schlüssel waren nicht spezifische Kosten- oder Steuerpräferenzen, sondern der Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern, Universitäten und die Möglichkeit, ein technologisches Ökosystem zu schaffen.

Kompetenz steht im Vordergrund

Ein weiterer Vorteil des Standortes Krakau sei die relative Nähe zu Bitpandas Hauptsitz in Wien. Dort sind momentan 280 Mitarbeiter aus 44 unterschiedlichen Ländern angestellt. Diese Zahl soll nun bald mehr als verdoppelt werden. Das Unternehmen plant im Jahr 2021 ungefähr 300 weitere IT-Ingenieure und Programmierer einzustellen. Für viele polnische Arbeitnehmer könnte dieser Schritt des Unternehmens eine Chance darstellen. Auch Demuth zeigt sich zuversichtlich, qualifizierte Fachkräfte aus der Region einzustellen. Er betonte jedoch auch, dass potenzielle Mitarbeiter nicht nach ihrem Ursprung, sondern nach ihren Kompetenzen beurteilt werden:

Wir leben in einer Zeit, in der der Trend zur Fernarbeit immer beliebter wird, aber wir sind der Überzeugung, dass das Unternehmen, unterstützt durch die Erfahrungen vieler Menschen, mit denen wir sprechen, besser funktioniert, wenn Menschen miteinander in Kontakt stehen, sprechen, ihre eigene Arbeitskultur schaffen und ein Bier trinken können.

Eine kohärente Organisationskultur sei für schnellwachsende Unternehmen von hoher Bedeutung, erklärte er weiter. Das Unternehmen hat auf seiner Website schon jetzt Versionen in polnischer Sprache eingeführt. Laut Bitpanda sei die Investition in das Zentrum nur der erste Schritt von vielen. Erst vor Kurzem erhielt das Unternehmen 52 Millionen US-Dollar aus einer Serie-A-Finanzierungsrunde. Das neue Team des Zentrums für Technologie und Innovation wird indes von Christian Trummer, dem Chief Technology Officer von Bitpanda, geleitet.

Unser Ziel ist es, Barrieren für individuelle Investitionen zu beseitigen, die Nutzer aufzuklären und die Investmentplattform erster Wahl zu werden,

kommentiert der Bitpanda CTO das Expansionsvorhaben.

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