PrognoseBitcoin-Kurs (BTC) bei 1 Mio. US-Dollar? Raoul Pal ultrabullish

Schlagzeile
Jetzt anhören
Redaktion

von Redaktion

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Redaktion

Redaktion BTC-ECHO

Teilen
Ein Bulle aus Polygonen, der auf einer Bitcoin Münze sitzt als Symbol für den bullishen Bitcoin-Kurs

Der Bitcoin-Kurs (BTC) könnte bald auf 1 Million US-Dollar steigen. Zumindest, wenn es nach einem ehemaligen Goldman Sachs Mitarbeiter geht.

Neues aus der wundersamen Welt der Bitcoin-Kurs-Prognosen: Raoul Pal, ein ehemaliger Mitarbeiter der Investmentbank Goldman Sachs, ist ultrabullish für die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Er geht davon aus, dass die zunehmende wirtschaftliche Schieflage dazu führen könnte, dass BTC zur Welt-Leitwährung wird. Vor dem nächsten Halving, das voraussichtlich in 4 Jahren stattfindet, könne das einen Bullrun ungekannten Ausmaßes hervorufen, was letztlich zu einem Bitcoin-Kurs von 1 Million US-Dollar führen soll.

Corona-Krise soll Bitcoin-Kurs befeuern

In einem Video-Interview mit dem Szenemagazin Cointelegraph erklärt Raoul Pal dass die Auswirkungen der Corona-Krise die Weltwirtschaft weiter ins Ungleichgewicht bringen könnte. Als Folge müssten sich Menschen umorientieren und sich nach alternativen Währungen umsehen. Ferner halte Pal es für wahrscheinlich, dass sich die Wirtschaftskrise in eine weltweite Depression verwandeln könne und sich als solche über die nächsten 3 Jahre ziehen könne. Nach Betrachtung von logarithmischen Charts und darauf fußenden Analysen im Zusammenhang mit dem sich weiter verknappenden Angebotsnachschub hält er dahingehend eine Bitcoin-Kurs-Explosion für möglich:

[Die logarithmische Betrachtung] könnte uns zu 1 Million US-Dollar führen. Ist das möglich? Wer weiß das schon. Ich glaube, dass es möglich ist. Allerdings würde das nicht mit dem Stock-to-Flow-Modell übereinstimmen [….].

Das Stock-to-Flow-Modell, das Pal erwähnt, sieht nur einen Bitcoin-Kurs von 288.000 US–Dollar voraus. Doch diese basiert – ähnlich wie die ultrabullishe These von Pal – lediglich auf technischen Indikatoren. Dabei versuchen sie, anhand Daten aus der Vergangenheit ein Szenario für die Zukunft entwerfen. Ob solche Szenarien realistisch sind, steht freilich in den Sternen.

BTC-Kurs aktuell

Nichtsdestotrotz sieht es beim Bitcoin-Kurs aktuell wieder gut aus. Nachdem die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung kurz vor dem BTC Halving kurzzeitig etwas eingebrochen war, geht es nun wieder bergauf. So notiert der Bitcoin-Kurs bei Redaktionsschluss bei 9.725 US-Dollar. Damit freuen sich Fans des digitalen Assets über ein 24-Stunden-Plus von knapp acht Prozent.

Bitcoin-Kurs im Tageschart

Ein mögliches Kursziel für Short-Trader wäre hier die 9.987 US-Dollar-Marke, optimistische Investoren können ihre Kursziele bei etwa 10.500 US-Dollar setzen. Die 10.000 US-Dollar-Marke gilt als wichtiger Widerstand, an der sich der Kurs der Kryptowährungen mitunter abkämpft.

Mehr zu den aktuellen Entwicklungen rund um den Bitcoin-Kurs in unserem Marktupdate.

Diese Einschätzungen stellen keine Investmentberatung dar.

Teilen
Teilen
Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

Darknet macht's möglichChemische Waffe gegen Bitcoin: 45-Jähriger bekennt sich schuldig

17 Stunden

Bei dem Versuch, gefährliche Chemikalien mit Bitcoin über das Dark Net zu kaufen, hat ein 45 Jähriger Bekanntschaft mit den Strafverfolgungsbehörden gemacht.

Den Ruf als Bezahlmittel für illegale Zwecke wird Bitcoin nicht los. Dafür sorgen Personen wie Jason William Siesser, der über das Darknet eine aufsehenerregende Bestellung aufgab.

Denn der 45-Jährige hat laut des Justizministeriums der Vereinigten Staaten (United States Department of Justice) versucht, mit Bitcoin über das Darknet eine chemische Waffen zu bestellen, „die Hunderte von Menschen töten kann“.

Zwischen dem 14. Juni und 23. August 2018 soll der Beschuldigte mehrmals bestimmte Mengen einer Chemikalie bestellt haben. Zur Auslieferung kam es glücklicherweise nicht. Laut Mitteilung des Justizministeriums hatte „diese Menge der chemischen Waffe die Kapazität, etwa 300 Menschen zu töten“. Umso erschreckender, dass der Warenwert dieser Bestellung bei nur 150 US-Dollar gelegen haben soll, die Siesser in Bitcoin zahlte.

Während einer Hausdurchsuchung im August 2018 konnten die Behörden weitere Chemikalien sicherstellen, darunter 10 Gramm Cadmiumarsenid, etwa 100 Gramm Cadmiummetall und ca. 500 ml Salzsäure. Welche Art von Anschlag Siesser plante, sei bislang unklar.

Um seinen Wohnort geheim zu halten, gab er die Lieferadresse eines Jugendlichen an. Daher muss er sich auch wegen des schweren Identitätsdiebstahls verantworten. Der Mann wurde bereits dem Richter vorgeführt und hat sich in den Anklagepunkten schuldig bekannt. Das Strafmaß liegt zwischen 5 Jahren ohne Bewährung und einer lebenslangen Haftstrafe in einem Bundesgefängnis.

SberbankGrößte Bank Russlands liebäugelt mit Stable Coin

21 Stunden

Angesichts der jüngsten Verabschiedung des Gestzes für digitale Finanzanlagen (DFA), äußerte die größte Bank des Landes ihre Überlegungen zur Herausgabe eines Stable Coins.

Kurz nachdem der Präsident Russlands, Wladimir Putin, am 31. Juli ein Gesetz über die Regulierung von Transaktionen mit digitalen Finanzanlagen (DFA) unterzeichnete, wird der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen ab dem 1. Januar 2021 legalisiert. Dennoch bleibt die offizielle Akzeptanz als Zahlungsmittel aus. Bezahlen mit Bitcoin in Russland bleibt also illegal.

Infolge des DFA-Gesetzes erwägt nun die größte russische Bank, Sberbank, die Herausgabe eines Stable Coins. So berichtet es die russische Tageszeitung Kommersant. Sergey Popov, Direktor des Geschäftsbereichs Transaction Business, kommentiert:

Wahrscheinlich können wir auf der Grundlage des verabschiedeten Gesetzes einen Token ausgeben, den wir an den Rubel binden können. Ein solch entsprechender Stable Coin kann eine Grundlage, ein Instrument für die Abrechnung einiger anderer digitaler Assets werden.

Im Mai schlug die Sberbank schon Wellen, nachdem sie stattliche 100 Millionen US-Dollar für den Kauf von 5.000 Blockchain-basierten Geldautomaten ausgegeben hatte. Jeder Geldautomat sollte eine Kapazität von 14.500 Banknoten haben, und Sicherheitsvorkehrungen wie intelligente Überwachung und diebstahl- und vandalismussichere Softwares sollen mithilfe der Blockchain-Technologie garantiert werden.

Die Sberbank ist die älteste und größte Bank Russlands und hält fast 44 Prozent aller Bitcoin Codes im Land. Sie betreibt 14.200 Filialen und 77.000 Geldautomaten landesweit.

Huobi goes DeFiBlockchain-Riese plant Millionen-Investments in DeFi

2 Tagen

Die H0oubi Group möchte mit einer neuen Abteilung das globale DeFi-Ökosystem ausbauen – und will sich das einiges kosten lassen.

Die Betreiberin der Bitcoin–Börse Huobi hat eine Abteilung zur Förderung von dezentralen Finanzdienstleistungen (DeFi) eingerichtet. Dazu widmet sich das „Huobi DeFi Lab“ drei Bereichen:

  • Erforschung der zugrunde liegenden Finanztheorien und -technologie
  • Investitionen in und Förderung von DeFi-Projekten
  • Mit ausgewählten Projekten das gesamte DeFi-Ökosystem fördern

Huobi reagiert damit auf die wachsende Beliebtheit von DeFi-Plattformen, die vor allem in der ersten Jahreshälfte von 2020 deutlich an Fahrt aufgenommen haben:

In den letzten zwei Jahren waren wir Zeugen der Geburt und des exponentiellen Wachstums von DeFi. Die Breite, Tiefe und Geschwindigkeit der Innovationen sind in der Geschichte der Menschheit beispiellos. Es ist aufregend zu sehen, wie die Macht der erlaubnislosen Wirtschaft im globalen Maßstab entfesselt wird.

ist sich Sharyn Wu, Chief Investment Officer von Huobi sicher. Wu räumt jedoch auch ein, dass auf dem Weg zum DeFi-Durchbruch noch einige Steine ihrer Räumung harren:

Es gibt jedoch noch viele Probleme, die auf theoretischer und technischer Ebene gelöst werden müssen. Es gibt auch noch viel Aufklärungsarbeit für Investoren zu leisten, um Krypto und DeFi zu den Mainstream-Benutzern zu bringen. Da DeFi noch in den Kinderschuhen steckt, braucht es gemeinsame Anstrengungen der globalen Gemeinschaft, um den Space gemeinsam aufzubauen und zu vergrößern.

Für das DeFi Lab, das bislang nur vier Mitarbeiter zählt, plant die Huobi Group zig Millionen US-Dollar ein.

Whale WatchingRipple: Co-Founder McCaleb verkauft XRP für 375.000 US-Dollar täglich

2 Tagen

Jed McCaleb, Mitgründer der Kryptowährungen Ripple (XRP) und Stellar (XLM), hat in diesem Jahr bereits XRP im aktuellen Gegenwert von 75 Millionen US-Dollar verkauft. So geht es aus Berechungen des Krypto-Analysedienst Whale Alert hervor. Nimmt Ripple auf eigene Faust Korrekturen am XRP-Kurs vor?

Einem aktualisierten Medium-Artikel von Whale Alert zufolge, hat Jed McCaleb, Mitgründer von Ripple und Stellar, dieses Jahr 375 Millionen XRP im Wert von 75 Millionen US-Dollar losgeschlagen. Etwa 4 Milliarden XRP verbleiben auf seinem Konto noch. Somit liegt die durchschnittliche Menge, die McCaleb an XRPs täglich verkauft bei etwa 1,74 Millionen. Das entspricht einem aktuellen Gegenwert von etwa 374.200 US-Dollar und einem Anstieg von 266 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der regelmäßige und große Verkauf von XRP führt zum Leidwesen der Ripple Community, die unter McCalebs ständigem Verkaufsdruck die tägliche Kursunterdrückung von XRP fürchten.

Der Mitgründer von Ripple gehört zu den größten Holdern von XRP-Token. Insgesamt sind 100 Milliarden XRP bei der Erschaffung des Ledgers kreiert worden. Davon gingen knapp 20 Prozent an die drei Hauptentwickler und 80 Prozent an Ripple. Insgesamt kann das Unternehmen monatlich maximal eine Milliarde XRP verkaufen oder investieren. Da die drei Hauptentwickler allerdings weitere viele Milliarden an XRP halten und im Laufe der Zeit auf dem Markt verkaufen, hat sich das Unternehmen immer wieder den Vorwurf eingehandelt, durch Freischaltungen des XRP-Kontingents und XRP-Verkäufe den Kurs indirekt zu manipulieren.

McCaleb soll von 2014 bis heute bereits bis zu 210 Millionen US-Dollar durch den Verkauf von XRP eingenommen haben.

Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany

Deine Vorteile:

– Einfache Kontoeröffnung (auch mobil)

Sofort Bitcoin handeln

– Kreditkarten- und Paypalzahlung möglich

– Kostenloses Demokonto

CFDs bergen Risiken. 76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.