Ripple bringt Forschungsnetzwerk UBRI nach Japan

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Ripple

Quelle: Shutterstock

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Ripple weitet sein Forschungsnetzwerk UBRI nach Japan aus. Künftig unterstützt das Unternehmen unter anderem die Universitäten Kyoto und Tokyo dabei, an Blockchain-Lösungen für die Wirtschafts- und Finanzwelt zu forschen. Vor allem in Japan sieht Ripple in diesen Bereichen entscheidende Potenziale für den Einsatz von Blockchain-Technologien. Den Universitäten wiederum käme dabei eine entscheidende Rolle zu, einer solchen Nutzung in der breiten Öffentlichkeit den Weg zu ebnen, so Ripple.

Ob Princeton, Georgtown oder das MIT – was die Vernetzung akademischer Forschung angeht, ist Ripples University Blockchain Research Initiative (UBRI) derzeit einer der unangetasteten Vorreiter im Krypto-Universum. Weltweit unterstützt das Projekt Wissenschaftler von derzeit 33 Universitäten aus 14 Ländern rund um den Globus. Nachdem die Kooperation in den vergangenen Jahren zunächst in erster Linie an amerikanischen Hochschulen Fuß fassen konnte, verkündet Ripple nun den Sprung nach Japan.

Wie das Unternehmen an diesem Montag, dem 29. Juli, in einer Pressemitteilung auf seiner Website bekanntgibt, reihen sich damit neben weiteren japanischen Forschungsinstituten die international renommierten und prestigeträchtigen Universitäten Kyoto und Tokyo unter die Mitglieder der Initiative. An beiden Hochschulen feilen Forscher bereits seit Jahren an Blockchain-Lösungen, vor allem für die Wirtschafts- und Finanzwelt. Hier sieht Ripple wichtige Zukunftschancen.

Vonseiten der akademischen Gemeinschaft sehen wir großes Interesse an Themen rund um Blockchain und Krypto[-währungen]. Ripple [wiederum] engagiert sich, um Studenten zu motivieren, in den Bereichen Blockchain, Cloud Computing, Banking und FinTech zu Arbeitskräften der Zukunft zu werden,

beschreibt Ripple-Expansionschefin Emi Yoshikawa den Antrieb, UBRI nun auch nach Japan weiter auszubauen. In der Gesamtregion Ostasien sieht sie wegweisendes Potential für die zukünftige Entwicklung und Adaption dezentraler Technologien:

Japan entwickelt sich schnell zu einer führenden Kraft mit Blick auf Krypto-Assets und die Blockchain. Die [gesamte] Region hat schon immer vorausschauend nach Wegen gesucht, um das derzeitige Finanzsystem zu verbessern.


Im Zuge der Globalisierung steige besonders hier die Nachfrage nach innovativen Finanzlösungen.

Zu weiteren UBRI-Mitgliedern aus der Region zählen die Korea University aus Seoul, die Pekinger Tsinghua Universität sowie die ebenfalls international renommierte National University of Singapore.

Ripple: Blockchain-Forschung soll Weg für Unternehmen ebnen

Dabei setzt UBRI jedoch nicht nur auf gemeinsame Forschung. Die Initiative will die Wissenschaftler zudem über Konferenzen und Veranstaltungen miteinander bekannt machen. Dabei greift das Silicon-Valley-Unternehmen den Hochschulen einerseits finanziell unter die Arme. Anderseits stellen die Amerikaner den Forschern ihre eigene Blockchain-Expertise und technisches Know-how zu Verfügung. Woran die Institute dann jedoch im Detail forschen, bestimmen einzig die Universitäten.

In der Pressemitteilung gibt sich Ripple von diesem Rezept überzeugt. Blockchain-Forschung an Hochschulen und Universitäten sei auch künftig ein entscheidender Faktor für den weiteren Fortschritt der Technologien. Hierbei sei besonders das öffentliche Bewusstsein für deren Potentiale wichtig, resümiert Ripple-Vize Eric van Miltenburg: „Mit zunehmender Reife der Branche ebnet die akademische Gemeinschaft den Weg für innovative Unternehmen und Unternehmer, die sich Blockchain-Technologien und digitale Assets zu Nutze machen wollen.“


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