Regulierungs-ECHO: Blockchain-Strategie greift ins Leere

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Anleger gucken in die Röhre

Quelle: Shutterstock

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Die Bundesregierung hat mit der Blockchain-Strategie große Erwartungen geweckt und bislang wenig Ergebnisse geliefert, während China die Technologie immer mehr für ihre Parteiinteressen zu nutzen weiß. Auch Thailand setzt die DLT ein, um die Steuerkasse zu füllen, während Upbit gestohlene Ether Token sucht und Anleger von zweifelhaften Krypto-Start-ups mal wieder in die Röhre gucken. Das Regulierungs-ECHO.

Blockchain-Strategie: Bitkom fordert Bundesregierung zur Aktion auf

Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, fordert von der Bundesregierung konkrete Umsetzungen der Blockchain-Strategie. Auf die im September veröffentlichte Blockchain-Strategie der Bundesregierung seien bislang nur wenige Taten gefolgt. Deutschland müsse daher für eine Infrastruktur im Bildungsbereich sorgen, um Blockchain-Experten auszubilden. Dafür müsse man entsprechende Fächer anbieten und neue Lehrstühle schaffen.

Envion: Anspruchsfrist wird verlängert

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Die Envion AG hat der Krypto-Welt viel versprochen und noch weniger gehalten. In einem ICO hat das Unternehmen rund 100 Millionen US-Dollar gesammelt. Mit dem Geld sollten eigentlich „Mobile Mining Units“ finanziert werden. Diese mobilen Bitcoin-Mining-Container sollten überschüssigen Ökostrom für das Schürfen neuer Bitcoin nutzen. Der Haken dabei: Envion hat den Geschäftsbetrieb nie aufgenommen. Das Unternehmen hat mittlerweile Konkurs angemeldet, die Geschädigten können ihre Forderungen aber noch geltend machen.

Gladius (GLA) wird eingestellt – vorerst keine Entschädigung für Investoren

Das Krypto-Start-up Gladius ist Geschichte. Dem Unternehmen stehen keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung, heißt es von offizieller Seite. Dabei hat das Unternehmen über einen ICO rund 12 Millionen US-Dollar eingenommen. Die verkauften Wertpapiere waren allerdings nicht registriert, weshalb sich Gladius bei der US-Börsenaufsicht selbst angezeigt hat. Infolgedessen hat Gladius eine Frist erhalten, um die Gläubiger zu entschädigen. Die Frist ist mittlerweile abgelaufen und die Anleger warten immer noch auf ihr Geld.

Mutmaßlicher Bitcoin-Börsen-Hack: Upbit verliert 342.000 Ether Token (ETH)

Der koreanischen Bitcoin-Börse Upbit sind bei einem Hack 342.000 Ether im Wert von rund 49 Millionen US-Dollar entwendet worden. Die Börse hat daraufhin alle Ein- und Auszahlungen von Kryptowährungen vorläufig gestoppt. Von dem Hack seien jedoch keine Kunden betroffen, da Upbit den Nutzern die Token umgehend zurückerstatten werde. Ein- und Auszahlungen sollen voraussichtlich ab Mitte Dezember wieder möglich sein.

Thailand führt Blockchain-Steuersystem ein

Die Steuerbehörde Thailands nutzt künftig die Blockchain-Technologie, um Steuerrückzahlungen für Ölexporteure effizienter zu prüfen. Die Blockchain soll die Bürokratie und Verwaltung der Steuerbehörde modernisieren und sofortige Steuerprüfungen ermöglichen. Zudem soll die Technologie Steuerlecks schließen und Unternehmen daran hindern, exportiertes Öl für den lokalen Verkauf zu schmuggeln, während sie gleichzeitig Steuervorteile genießen.

China will geistiges Eigentum per Blockchain schützen

China nutzt die Blockchain-Technologie künftig, um Urheberrechtsinhaber zu schützen. Die Generalbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und des Staatsrates haben dahingehend gemeinsam eine Richtlinie herausgegeben, in der sie einen verstärkten Schutz der geistigen Eigentumsrechte fordern. Zudem beschloss der oberste Gerichtshof Chinas die Entwicklung einer juristischen Blockchain-Plattform, die Dokumente von Gerichten, Notariaten und forensischen Einrichtungen zusammenführt.

Offiziel: Der Beschluss zur Verwahrung von Bitcoin & Co.

Der Bundesrat hat den Antrag des Finanzausschusses zur Streichung des Trennungsgebots stattgegeben. Die Trennung der Verwahrung von elektronischen Wertpapieren von sonstigen Krypto-Werten ist nun nicht mehr rechtlich vorgeschrieben. Zudem tritt eine Verlängerung der Übergangsfrist zur Beantragung einer Lizenz für Krypto-Verwahrer bei der BaFin in Kraft.

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