Thailand, Thailand führt Blockchain-Steuersystem ein

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Thailand führt Blockchain-Steuersystem ein

Die thailändische Steuerbehörde führt eine neue Methode der Steuererstattung für Ölexporteure ein und nutzt dafür die Blockchain-Technologie. Die Technologie soll Prozesse der Verwaltung beschleunigen und sofortige Steuerprüfungen ermöglichen. Zudem verhindert die DLT das Austreten von Exportöl-Steuerlecks.

Die thailändische Verbrauchssteuerbehörde stellt ihr System der Steuerrückerstattung um, indem sie ein blockchainbasiertes System einführt, das sie bis Mitte 2020 umsetzen will. Das geht aus einem Interview hervor, das der Generaldirektor der Verbrauchsteuerbehörde Patchara Anuntasilpa der Bangkok Post am 25. November gegeben hat.

Anuntasilpa erklärte, dass das zukünftige Steuerrückerstattungssystem Verbrauchssteuern für Ölexporteure nach der Auslieferung des Kraftstoffs erhebt. Ölexporteure sind derzeit noch verpflichtet, Dokumente für eine Steuerbefreiung vorzulegen. Zudem sei die Prüfung der Dokumente oftmals nicht ordnungsgemäß, so Anuntasilpa. Mit der Blockchain-Technologie soll die Abteilung modernisiert werden, um Steuerzahlungen künftig effizienter zu überprüfen. Laut Anuntasilpa werde der Prozess der Steuerrückerstattung in Zukunft weniger Zeit in Anspruch nehmen, wenn Ölexporteure vollständige Dokumente einreichen.

Für die Entwicklung des blockchainbasierten Steuererstattungssystems arbeitet die Verbrauchssteuerabteilung mit der Krungthai Bank (KTB) zusammen. Neben der besseren Kontrolle von Steuerzahlungen, verhindert die Änderung im Steuerrückzahlungssystem, dass Unternehmen exportiertes Öl für den lokalen Verkauf schmuggeln, während sie gleichzeitig Steuervorteile genießen. Daher soll die Technologie das Datenmanagement modifizieren und somit Steuerlecks verhindern. Mittels DLT lassen sich bürokratische Prozesse optimieren und Lieferketten verfolgen, angefangen beim Öltransport von Raffinerien über Depots bis hin zu den Importländern.

Energieriese entwickelt DLT-Plattform für erneuerbare Energien


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Im September kündigte der thailändische Energiekonzern PTT und die Blockchain Energy Web Foundation (EWF) an, dass sie eine blockchainbasierte Plattform für erneuerbare Energien aufbauen werden. Beide Unternehmen entwickeln derzeit eine regionale Lösung auf der Grundlage der Energy Web Chain, die auch dem International Renewable Energy Certificate Standard (I-REC) entspricht, der erneuerbare Energiequellen zertifiziert.

PTT reagiert auf die starke Nachfrage von Unternehmen nach Zertifikaten von erneuerbaren Energien (REC) in Thailand und den anderen ASEAN-Staaten. Im Jahr 2018 soll Thailand etwa 28 Millionen Megawattstunden sauberen Strom produziert haben, allerdings wurden nur wenige Zertifikate ausgegeben. Multinationale Konzerne suchen nach RECs aus der Region, die der Nachfrage nach Anlagen, die an saubere Quellen angeschlossen sind, entsprechen. Viele Unternehmen wollen zudem ökologische Standards von Lieferketten prüfen. EWF-Geschäftsführer Jesse Morris sagte, dass die neue blockchainbasierte Plattform dazu beitragen könne, Angebot und Nachfrage nach den Zertifikaten zu verbinden.

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