Premiere: Weltbank beauftragt CBA mit erstem Bond auf Blockchainbasis

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Die Weltbank hat Australiens größte Bank, die Commonwealth Bank of Australia (CBA), mit der Erschaffung des weltweit ersten Blockchainbonds beauftragt. Dies gab die CBA heute in einer Pressemitteilung bekannt. 

“Blockchain Offered New Debt Instrument” – kurz: bond-i – so lautet der Name der neuen Anleihenform, die von der Weltbank in Auftrag gegeben wurde. Es handelt sich dabei um einen sogenannten “Kangaroo Bond”, auch bekannt als “Matilda Bond”. Kangaroo Bonds sind eine auf den australischen Dollar lautende Anleihe, die auf dem australischen Markt von einem ausländischen Unternehmen ausgegeben wird. Das Ziel: die Aufnahme australischer Investorengelder.


Das Besondere an bond-i: Erstellung, Herausgabe und Verwaltung fußen auf der Blockchaintechnologie. Der Bond ist Ergebnis einer Zusammenarbeit der CBA und namhafter Vertreter des Investitionssektors wie Northern Trust, QBE und der Treasury Corporation of Victoria. Nach Herausgabe via Blockchain übernehmen die CBA in Sydney bzw. die Weltbank in Washington die Verwaltung des Bonds. Bei der Blockchain handelt es sich um eine private Blockchain auf Basis des Ethereum-Netzwerks. CBA und Weltbank hätten sich für die Ethereum-Blockchain entschieden, weil diese über die meisten und aktivsten Entwickler verfüge, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Außerdem böte sie die gewünschte Funktionalität. Man sei sich jedoch der rapiden Entwicklungen im Blockchainsektor bewusst, weshalb man stets offen für potenzielle Alternativen bleiben wolle. Softwareriese Microsoft übernahm dabei die – nach eigenen Angaben unabhängige – Überprüfung der Plattform hinsichtlich ihrer Architektur, Sicherheit und Widerstandsfähigkeit.

Blockchain – kein Fremdwort für die CBA

Die CBA ist in Sachen Blockchain kein unbeschriebenes Blatt. Erst am 24. Juli hat die Bank von der erfolgreichen Anwendung der Blockchaintechnologie berichtet. In Zusammenarbeit mit Vertretern aller involvierten Branchen wurde ein Logistikprojekt umgesetzt. Dabei fanden 17 Tonnen Mandeln ihren Weg von Victoria (Australien) nach Hamburg . Die Bank hat der Blockchainforschung in ihren “Innovation Labs” in Sidney eine eigene Abteilung gewidmet. Diese trägt den Namen “Blockchain Centre of Excellence” und hat bereits im vergangen Jahr den Prototypen eines blockchainbasierten Bonds entwickelt. Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Regierungsbehörde Queensland Treasury Corporation und war seinerzeit der erste Kryptobond, der von einer Regierung herausgegeben wurde.

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