Polnisches Ministerium unterstützt Vorschlag zu Blockchain-Best Practices

Alina Ley

von Alina Ley

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alina Ley

Alina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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Poland Flag.

Quelle: © Denis Rozhnovsky - Fotolia.com

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Das polnische Ministerium für digitale Angelegenheiten hat einen neuen Vorschlag verabschiedet, der es der lokalen Blockchain-Industrie ermöglicht, sich selbst zu regulieren.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Die am 29. März adaptierten Best Practices im Bereich Kryptowährungen decken die Aktivitäten der Unternehmen ab, einschließlich ihrer empfohlenen Rechtsform, der Transparenz, der Rechtmäßigkeit der Operationen, der Beziehungen zu Behörden, der Kundenbeziehungen, der Technologie und der Sicherheit sowie ihrer Haltung gegenüber Kunden und Geschäftspartnern.

Die Verabschiedung erfolgt nach Abschluss der Anfang des Jahres begonnenen Vorbereitungen von Industrievertretern, darunter Professor Krzysztof Piech, einem Fakultätsmitglied an der Warschauer Lazarski Universität; Konrad Zacharzewski, PhD, Dozent an der Nicolaus Copernicus Universität und Lech Wilczynski, der CEO der Bitcoin-Zahlungsplattform InPay.

Zu den weiteren Mitwirkenden gehören Vertreter von Bitstar.pl, dLK Korus Okoń, Bitelon, Fintech Polen und BitMarket.


Auf der Sitzung zu diesem Thema am 29. März waren folgende öffentliche Institutionen vertreten: die Finanzaufsichtsbehörde, das Finanzministerium und der Watchdog UOKiK (Office of Competition and Consumer Protection) des Landes.

Regierungsprogramm

Das Dokument wurde als Teil des laufenden Regierungsprogramms entworfen, anhand dessen mehr Regierungsoperationen digitalisiert werden sollen.

Die Industrievertreter sagen, dass sie hoffen, dass die bewährten Praktiken auch das Risikobewusstsein im polnischen Kryptowährungsmarkt nach den Nachrichten, dass die lokale Strafverfolgungsbehörde das Abschalten der lokalen Vermittlungsstelle Bitcurex untersucht, erhöhen werden.

Insgesamt schlägt das Dokument auch eine Reihe von vertrauensbildenden Lösungen vor und fordert die Industrieakteure auf, die Behörde über “geplante Unterbrechungen” zu informieren und empfiehlt, dass die Instandhaltung nicht länger als 48 Stunden dauert.

Weiterhin sollen alle derartigen Unterbrechungen den Kunden und Geschäftspartnern per E-Mail und auf Firmenwebsites mitgeteilt werden.

“Die Idee hinter dem Code ist es, das Risiko eines solchen Zusammenbruchs zu reduzieren, indem man die Best Practices für die bestehenden und vor allem neuen Börsen identifiziert, die sich möglicherweise gewisser Risiken nicht bewusst sind”, sagte Wilczynski zu CoinDesk.

Er fügte hinzu, dass der Vorschlag zusätzliche Informationen darüber bietet, wie Kunden in der Lage sind, eine bestimmte Plattform hinsichtlich ihrer finanziellen und technischen Sicherheit zu bewerten.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Jaroslaw Adamowski via CoinDesk


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