Nvidia CEO: Kryptowährungen “werden bestehen bleiben”

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Quelle: Katherine Welles via Shutterstock

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Nvidia soll den aktuellen Boom des Minings voll und ganz ausnutzen, so der Grafikkarten-Hersteller.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

In dieser Woche gab das Unternehmen aus Kalifornien bekannt, dass die Zweitquartalszahlen bereits 56 Prozent gegenüber den Zahlen des Vorjahres gewachsen sind. Die GPU-Sparte des Tech-Unternehmens erzielte damit im zweiten Quartal 1,9 Milliarden US-Dollar.

Jen-Hsun Huang, CEO bei Nvidia, ließ damit einen bullishen Ton gegenüber dem zukünftigen Verkauf an Miner anklingen. Dem Magazin VentureBeat erzählte er:

“Kryptowährungen werden bestehen bleiben. Über den Verlauf der Zeit wird das noch wachsen. Es ist ziemlich klar, dass neue Währungen auf den Markt kommen werden. Natürlich ist die GPU großartig in Sachen Kryptographie, sie ist damit sehr gut aufgestellt. Dieser Markt wird in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr verschwinden. Unsere Strategie ist es, nah am Markt zu bleiben und den Kunden Hardware anzubieten, die speziell für das Mining optimiert wurde.”

Interessant ist hierbei, wie Nvidia die Entwicklung als Chance wahrnimmt, während Top-Konkurrent AMD der Entwicklung wenig Enthusiasmus schenkt. Erst Ende Juli machten Nachrichten die Runde, dass Mining-Unternehmen sogar Boeing-747 Maschinen einsetzen, um die Grafikkarten pünktlich zum Einsatzort zu fliegen.


Der Grund liegt in der Block-Reward, oder Blockbelohnung, die die Miner für das Schürfen von Blocks für die Blockchain bekommen. Da es jeden Tag um nun mehr als 7,2 Millionen US-Dollar, beispielsweise bei Ethereum geht, zählt damit jede Minute.

AMD sieht im Mining dennoch keinen langfristigen Wachstumstreiber. Man habe die Entwicklung mitgenommen, doch man würde den Plan des Unternehmens nicht daran anpassen. Da AMD in der Vergangenheit schwer mit der Top-Position zu kämpfen hatte, könnte es sein, dass das Unternehmen aus Sunnyvale wieder den Anschluss verpasst.

BTC-ECHO


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