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Adoptions-Paukenschlag Samsung setzt auf Polygon im Web3

Mit Samsung holt sich Polygon einen weiteren globalen Kooperationspartner ins Boot. Zugleich wirbt die Layer-2-Blockchain NFT-Protokolle von Solana ab.

Dominic Döllel
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Polygon

Beitragsbild: Shutterstock

| Polygon weitet sein Partner-Netzwerk aus

Polygon startet das Jahr mit einem Knall. Zusammen mit dem südkoreanischen Technologiegiganten Samsung arbeitet die Layer-2-Blockchain an der Verbesserung von Nutzer-Erfahrungen. Nebenher jagt Polygon dem vermeintlichen Ethereum-Killer Solana das NFT-Start-up DeLabs ab. Damit knüpft Polygon an den Erfolgen des letzten Jahres an und befeuert die Krypto-Adoption.

Samsung implementiert Polygon-Blockchain

Die Polygon-native Streaming-Anwendung Savage kooperiert mit Samsung, um Web3-Benutzern Zugriff auf qualitativ hochwertige Bilder und Videos zu bieten. Auf Twitter erklärte das DeFi-Protokoll, dass seine Zusammenarbeit mit dem Tech-Riesen zur Verbesserung der derzeit angebotenen Web3-Lösungen beitragen solle.

Weiter heißt es, dass die Smart-TV-App bei der nahtlosen Integration eines IRL-Displays (In Real Life) helfen könne. Zusätzlich soll die Anwendung Savage zufolge nützlich für “die hochwertigsten Qualitäts-Uploads auf allen Marktplätzen” sein. Genauere Angaben zur Implementierung bleiben abzuwarten.

Die App ist darüber hinaus durch lizenzpflichtige Verträge geschützt und hat daher das Potenzial, mehr als 25 Millionen Haushalte zu erreichen. Die Zusammenarbeit mit Samsung scheint indessen die Investoren zu begeistern. Im Laufe der letzten Woche legte der Polygon-Kurs um stolze 11 Prozent zu. Mittlerweile befindet sich die Kryptowährung auf Platz 10 der Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung.

Konkurrenzkampf: Polygon bekämpft Solana

Während Polygon mit starken Partnern kooperiert, greift das Netzwerk derweil die Konkurrenz Solana an. Erster Angriffsvektor: das NFT-Unternehmen DeLabs, die die populären DeGod- und y00ts-Kollektionen verwaltet. Mit einem Zuschuss von rund drei Millionen US-Dollar lockt Polygon das Start-up auf die eigene Blockchain. Gründer Frank will die Geldmittel für die “Einstellung von neuen Mitarbeitern” einsetzen und einen “Krypto-Inkubator zur Unterstützung seines NFT-Ökosystems” gründen.

Polygon war laut der Mitteilung nicht der einzige Interessent zur Übernahme des NFT-Protokolls. Frank erklärte, dass “viel größere Angebote” in Betracht gezogen worden seien, aber dass DeLabs sich für Polygon entschieden habe, weil “es die aufregendste Richtung für y00ts als Projekt” sei.

Polygon 2022: Das Jahr der Krypto-Adoption?

Polygon beginnt 2023 so erfolgreich wie das letzte Jahr endete. Vor allem bei Marken wie Nike, Starbucks und Disney kommt die Layer-2-Skalierungslösung für Ethereum gut an. Als weiteren Erfolg verbuchte die Community die erste DeFi-Transaktion von US-Großbank J.P. Morgan. Auch abseits der Mainstream-Bekanntheit geht es dem Netzwerk gut. Mittlerweile gibt es rund 200 Millionen Adressen.

Aus Kurs technischer Sicht lässt sich feststellen: Polygon (MATIC) gehörte 2022 zu den Outperformern. Ob man sich diesen Titel auch für das kommende Jahr sichern kann, bleibt abzuwarten. In 2023 will das Team erfolgreich bleiben und spricht vom “wichtigsten Jahr in der DeFi-Geschichte”. Innovationen würden vorangetrieben und immer mehr Nutzer für DeFi-Themen sensibilisiert. Dazu beitragen würde laut Polygon auch die “Stablecoin-Adoption in Lateinamerika und Afrika”.

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