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Unsicherheit am Markt Gerücht: Steht El Salvador wegen FTX-Insolvenz vor der Staatspleite?

In der Gerüchteküche brodelt es: El Salvador soll seine Bitcoin-Bestände auf FTX gehalten haben. Nur FUD oder doch die Wahrheit?

Dominic Döllel
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FTX

Beitragsbild: Shutterstock

| Löst sich der Traum des goldenen Bitcoin-Staats in Luft auf?

Ausnahmesituation am Kryptomarkt. FTX steht vor der Insolvenz, Kunden sind in Sorge um ihr Kapital und CEO Sam Bankman-Fried (SBF) benutzte rund 4 Milliarden US-Dollar für die Rettung seines Krypto-Unternehmens Alameda Research – darunter Gelder seiner Kunden, die nun nicht mehr an ihr Kapital kommen. Derweil feilschen Binance-Chef Changpeng “CZ” Zhao und Tron-Gründer Justin Sun wie auf einem Basar um den Verbleib der Börse.

Mittendrin meldet sich auch noch Krypto-Twitter mit der Hiobsbotschaft: El Salvador habe seine staatlich gekauften Bitcoin auf der nun insolventen Kryptobörse FTX geparkt, komme nun nicht mehr an sie heran. Gerüchten zufolge fordert Präsident Bukele bereits die Auslieferung von FTX-Chef Sam Bankman-Fried an El Salvador. Chaos pur. Doch was ist wirklich dran?

El Salvador und FTX: Das sind die Gerüchte

“Ich weiß nicht, ob es wahr ist, dass die Kryptowährungen von El Salvador auf FTX sind.” Milliardär Mike Novogratz war es wohl, der die Twitter-Gerüchteküche anheizte. In einem Interview mit CNBC äußerte sich der Galaxy-Digital-Gründer zu den bisherigen Ereignissen rund um FTX, Binance und Sam Bankman-Fried. Kurz darauf folgte die Meldung.

Laut dem Nachrichtenportal DB News habe sich Nayjib Bukele auf Twitter gemeldet. “Wir verlangen die sofortige Auslieferung von SBF und Trabucco”, heißt es dort. Es folgten FUD, Memes und reißerische Witze über den Präsidenten der Pazifikküste-Nation.

Changpeng “CZ” Zhao hält dagegen

Der Binance-Chef meldete sich kurze Zeit später mit der Nachricht, er habe sich mit Präsident Bukele ausgetauscht. Laut CZ erklärte dieser, dass El Salvador “keine Bitcoin in FTX” und “keine Geschäfte” mit der Börse gemacht hätte – “Gott sei Dank!”

Doch die Geschichte geht weiter. Mittlerweile meldete sich auch Mike Novogratz wieder zu Wort, entschuldigte sich bei Nayib Bukele und bedankte sich beim Binance-CEO für dessen Aufklärung. Dass der salvadorianische Präsident die Bitcoin seines Landes also auf FTX geparkt hatte, ist damit wohl widerlegt. Bukele hat sich derweil noch nicht persönlich geäußert.

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