Alles im Blick: Die wichtigsten Krypto-News der Woche
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Weiße Kaffeetasse mit Untersetzer steht auf einem Tisch neben einer gefalteten Zeitung. Dahinter ist ein Fenster mit Blick auf den Garten.

Quelle: Shutterstock

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Ripple erringt ersten Teilerfolg; Coinbase legt Quartalszahlen vor; Cardano Hard Fork “Alonzo” kommt Ende April; China baut Überwachungsstaat aus und PayPal-Gründer sieht BTC als “chinesische Finanzwaffe”.

Eine weitere ereignisreiche Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.


Ripple erringt ersten Sieg im Krypto-Rechtsstreit mit SEC

Im andauernden Rechtsstreit zwischen Ripple und der Securities and Exchange Commission (SEC) musste die US-Börsenaufsicht einen Dämpfer verkraften. Ripple CEO Brad Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen hatten am 15. März einen gemeinsamen Antrag auf Zwangsvollstreckung eingereicht. Darin wurde die SEC beschuldigt, Beweise zurückzuhalten. Die Anwälte des Unternehmens argumentieren, dass XRP genau wie Bitcoin und Ethereum als Kryptowährung, und nicht, wie von der SEC behauptet, als Wertpapier gelten soll.

Die Richterin Sarah Netburn gab dem Antrag nun statt. Demnach mussten die Dokumente der SEC, die im Zusammenhang mit Bitcoin und Ethereum stehen, in der Anhörung vom 7. April vorgelegt werden.

Kurz vor IPO: Krypto-Börse Coinbase gibt Quartalszahlen bekannt

Kurz vor dem geplanten Börsengang am 14. April hat die Krypto-Börse Coinbase der SEC seine Zahlen für das erste Quartal 2021 vorgelegt. Demnach erwirtschaftete das Unicorn aus San Francisco im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Gesamtumsatz von circa 1,8 Milliarden US-Dollar. Dabei liegt der Nettogewinn laut Schätzungen von Coinbase zwischen 730 und 800 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum vierten Quartal 2020 konnte der Umsatz des Unternehmens damit um ganze 208 Prozent wachsen, während sich der Nettogewinn gar vervierfachte.


Neben den Einnahmen stiegen auch die Nutzerzahlen sowie das Tradingvolumen auf der Krypto-Börse. Darüber hinaus gab Coinbase Mitte März bekannt, dass der Durchschnittspreis seiner Aktien, die zwischen dem 1. Januar und dem 15. März in privaten Transaktionen verkauft wurden, 343,58 US-Dollar betrug. Legt man diese Zahlen zugrunde, entsteht eine Gesamtbewertung von 68 Milliarden US-Dollar. Durch die fulminanten Quartalszahlen dürfte die Evaluation jedoch noch positiver ausfallen. Experten schließen derweilen auch einen Börsenwert von 100 Milliarden US-Dollar nicht aus. In seinem Freitagskommentar hat BTC-ECHO Chefredakteur Sven Wagenknecht die Pros und Contras der Aktie beurteilt.

Cardano Hard Fork “Alonzo” kommt Ende April

Auch nach der jüngsten Hard Fork “Mary” bleibt der Entwicklungsstatus von Cardano “Work in Progress”. Gründer Charles Hoskinson hat auf seinem YouTube-Kanal Details zur Roadmap verraten. Mit der nächsten Hard Fork “Alonzo”, die Smart-Contract-Anwendungen auf Cardano ermöglichen soll, bezwingt das Netzwerk den nächsten großen Meilenstein auf dem Weg zu einer vollständig dezentralisierten Multi-Asset-Umgebung. Die Entwicklungen liegen laut Charles Hoskinson, Cardano-Gründer und zuvor Mitgründer von Ethereum, voll im Roadmap-Fahrplan. So rechne er mit einer Fertigstellung gegen Ende April.

China baut mit CBDC weiter seinen Überwachungsstaat aus

Obwohl China mit den Entwicklungen seines E-Yuan bereits seiner Konkurrenz weit voraus ist, zeichnet sich doch immer mehr ab, welchen Zweck die nationale digitale Zentralbankwährung auch erfüllen soll. Sie könnte Peking nämlich als ein weiteres Instrument dienen, um seine Bürger vollumfänglich überwachen zu können. Im BTC-Interview erklärt Finanzexperte Rainer Hahn, warum er die neuesten Entwicklungen des E-Yuans für ein Signal hält, das eindeutig zeige, dass China mit dem E-Yuan nunmehr Geld an Systemtreue knüpfen wolle. Damit harmoniere es gut mit dem “Social Credit System” (SCS), bei dem Fehlverhalten sanktioniert wird und vorbildliches profitiert.

PayPal-Gründer sieht Bitcoin als “chinesische Finanzwaffe”

PayPal-Mitbegründer Peter Thiel glaubt, Bitcoin sei eine potenzielle Gefahr für die US-Amerikanische Finanzstabilität. Die chinesische Regierung könnte BTC demnach nutzen, um die globale Vormachtstellung des US-Dollar anzugreifen. Der Risikokapital-Investor und Krypto-Enthusiast äußerte seine Bedenken bei einer virtuellen Gesprächsrunde der Richard Nixon Foundation, an der auch Donald Trumps einstiger Außenminister Mike Pompeo teilnahm. Thiel meint, dass China den US-Dollar aus seiner Position als alleinige Reservewährung drängen will. Dabei sei Peking nicht daran gelegen, den eigenen Renminbi in diese Stellung zu hieven. Stattdessen wolle man ein System mit mehreren Reservewährungen etablieren. Neben Bitcoin sei der Euro deshalb ebenfalls ein Ziel chinesischer Intervention.



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