Nasdaq kündigt Bitcoin-Futures für Mitte 2018 an

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Das US-amerikanische Börsenunternehmen Nasdaq hat den Launch von Krypto-Futures bis Mitte 2018 angekündigt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Phillip Horch

Einem Bericht des Wall Street Journal zu Folge will das Unternehmen zusammen mit Cantor Fitzgerald & Co ab nächstem Jahr Bitcoin Futures in ihr Programm aufnehmen. Die zwei Finanzinstitute scheinen damit auf das kürzliche Durchbrechen der 10.000-US-Dollar-Marke zu reagieren. Durch die Möglichkeit der Futures können Stockbroker und ähnliche Spekulanten (fast) wie gewohnt agieren – anstatt nur mit Fiatwährungen jedoch auch bald mit Kryptowährungen.

Shawn Matters, Geschäftsführer des 1945 gegründeten Finanzunternehmens Cantor Fitzgerald & Co., begründete den Einstieg ins Krypto-Geschäft vor allem ökonomisch:

“Wenn man seinen Blick auf das nächste Level [von Bitcoin & Co.] wirft, werden Institutionen miteinsteigen. Es wird größere Teilnehmer am Markt geben, vor allem wenn sich die Liquidität verbessert.”

Der Futures-Exchange wurde bereits von der US-amerikanischen Commodities and Futures Trading Commission genehmigt. Die Regulierungsbehörde hat damit dem Einstieg der großen Player im Börsengeschäft den Weg geebnet. Durch die Erlaubnis senkten sie die regulatorischen Hürden für den Einstieg in das Geschäft mit Bitcoin Futures auf ein Minimum.

Nasdaq setzt Impulse


Auch andere große Börsen wie Nodal Exchange sinnen über das Potential nach, Bitcoin Futures zu ihrem regulären Geschäft hinzuzufügen. Laut John D’agostino, einem ehemaligen Vorstandsmitglied von Nymex wird die Anzahl an Bitcoin Futures nächstes Jahr drastisch ansteigen:

“Jedes Research Department von jeder regulierten Börse fragt sich: Können wir das machen? Der größte Teil an Kosten, die damit verbunden sind, ist das Marketing. Aber wenn Leute damit Traden wollen, warum nicht? Es ist ein Geschenk der Götter.”

Gerade der Anteil an Marketingkosten wird mit dem momentanen Hype um Bitcoin deutlich sinken. Zudem wird die Integration von Bitcoin-Futures durch den Börsengiganten Nasdaq Impulse an viele andere Unternehmen setzen. Die dahingehende Adaption von Kryptowährungen verankert diese vermutlich weiter im Mainstream. Welche Auswirkungen das auf den Kurs hat, wird sich zeigen – die Vermutung, dass wir vom Mond weiter Richtung Mars müssen, liegt nahe.

Ganz gleich, wie es ausgeht: Es bleibt spannend.

BTC-ECHO


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