, KfW verwendet Blockchain-Technologie für den transparenten Einsatz von Haushaltsmitteln

Quelle: FRANKFURT: the logo of the brand "KFW", Frankfurt am Main, Germany. Image via Shutterstock

KfW verwendet Blockchain-Technologie für den transparenten Einsatz von Haushaltsmitteln

Die Blockchain-Technologie macht Entwicklungszusammenarbeit wirksamer. Die KfW testet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) den Einsatz der Blockchain-Technologie. Diese ermöglicht es, sämtliche Arbeits- und Genehmigungsschritte im Rahmen der Beschaffung, Vertragsgestaltung, Ausschreibungen und Auszahlungsprozesse bei der Durchführung eines Projekts zuverlässig abzubilden.

Um die Verwendung öffentlicher Mittel transparent und nachvollziehbar zu gestalten, hat der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank zusammen mit dem Digital Office KfW die Software TruBudget (Trusted Budget Expenditure Regime) auf Basis dieser innovativen Technologie entwickelt. Alle beteiligten Parteien können auf dieser Plattform zusammenarbeiten und verfolgen, wer welche Änderungen vornimmt. Dank der Blockchain-Technologie sind die Vorgänge nicht nur transparenter nachvollziehbar, sondern können vor allem nicht nachträglich oder unbefugt manipuliert werden. Das minimiert die Risiken einer Mittelfehlverwendung auf Seiten der Institutionen, an die ausgezahlt wird.

„Mängel im Management öffentlicher Finanzen gehören zu den größten Hemmnissen für wirtschaftliche Entwicklung und gefährden regelmäßig auch die Wirksamkeit der finanziellen Zusammenarbeit. Mit TruBudget hat die KfW eine innovative digitale Anwendung entwickelt, von deren Nutzen auch andere Entwicklungsbanken profitieren könnten. Mit dieser Software ist Deutschland weltweit Vorreiter bei der Anwendung digitaler Lösungen in der Armutsbekämpfung“, sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

In Entwicklungsländern besteht das Risiko, dass öffentliche Mittel fehlgeleitet werden anstatt dem Gemeinwohl (z. B. bei Krankenhäusern und Schulen) zu dienen. Internationale Geber reagieren auf diese Risiken und die schwachen Umsetzungskapazitäten in den Partnerländern, indem parallele Strukturen aufgesetzt werden. Die damit verbundenen Transaktionskosten sind jedoch für beide Seiten hoch. Mit der Umgehung der Systeme der Partnerinstitutionen des jeweiligen Entwicklungs- oder Schwellenlandes erschweren die Geber zudem ihre eigentliche Aufgabe, nämlich die Partnerländer in die Lage zu versetzen, Projekte eigenständig zu planen und umzusetzen.

In einer Pilotphase, die durch das BMZ in Höhe von 1 Mio. EUR finanziert wird, soll der existierende Prototyp der Software zunächst bei laufenden Investitionsprojekten getestet und weiterentwickelt werden. Die KfW ist bereits mit mehreren afrikanischen Ländern für eine Pilotphase im Gespräch.


, KfW verwendet Blockchain-Technologie für den transparenten Einsatz von Haushaltsmitteln
[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

, KfW verwendet Blockchain-Technologie für den transparenten Einsatz von Haushaltsmitteln
Weltraumökonomie: Blockchain von SpaceChain im All
Blockchain

Weltraum-als-Service: SpaceChain kommt seinem Ziel näher, ein blockchainbasiertes Satellitennetzwerk aufzubauen.

, KfW verwendet Blockchain-Technologie für den transparenten Einsatz von Haushaltsmitteln
Mit Lichtgeschwindigkeit durch die Blockchain: Lightspeed unterstützt DLT-Restaurants
Blockchain

Lightspeed rüstet britische Restaurants mit der Blockchain-Technologie aus. Die Lightspeed-Plattform basiert auf der DLT, um die Kontrolle logistischer Abläufe und die Protokollierung von Steuerabgaben für Unternehmen in der Gastronomiebranche zu vereinfachen.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

, KfW verwendet Blockchain-Technologie für den transparenten Einsatz von Haushaltsmitteln
My Two Sats: Bitfinex implementiert Lightning – Was das für Bitcoin bedeutet
Bitcoin

Bitfinex-Kunden können ihre Trading-Konten ab sofort via Lightning mit BTC versorgen. Die Börse nimmt in Sachen Lightning-Adaption damit eine Vorreiterrolle ein. Was das für Bitcoin bedeutet.

, KfW verwendet Blockchain-Technologie für den transparenten Einsatz von Haushaltsmitteln
Brave-Nutzerzahlen mit 10,4 Millionen auf Allzeithoch
Altcoins

Die Brave-Nutzerzahlen sind von 8,7 Millionen monatlichen aktiven Nutzern im Oktober auf ganze 10,4 Millionen aktive Nutzer im November gestiegen. Der Anstieg von 19 Prozent pusht die Brave-Nutzerzahlen auf ein neues Allzeithoch.

, KfW verwendet Blockchain-Technologie für den transparenten Einsatz von Haushaltsmitteln
Schicksalsjahr 2020: Deutschland muss die Weichen im digitalen Zahlungsverkehr stellen
Märkte

BigTechs wie Amazon, Google, Facebook und Apple übernehmen immer mehr Marktanteile im digitalen Zahlungsverkehr. Daher müssen Lösungen auf gesamteuropäischer Ebene umgesetzt werden, die die Finanzsouveränität des Euroraums schützen. Um den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen, bleibt jedoch nicht mehr viel Zeit.

, KfW verwendet Blockchain-Technologie für den transparenten Einsatz von Haushaltsmitteln
Weltraumökonomie: Blockchain von SpaceChain im All
Blockchain

Weltraum-als-Service: SpaceChain kommt seinem Ziel näher, ein blockchainbasiertes Satellitennetzwerk aufzubauen.

Angesagt

Digitales Wettrüsten: Kann die EU noch aufholen?
Kommentar

Der Rat der Europäischen Union (EU) hat eine Stellungnahme zu Stable Coins herausgegeben. Darin kommt er auch auf eine mögliche Regulierung von Bitcoin & Co. zu sprechen. Dabei wird deutlich: Die EU muss sich sputen.

Bitcoin-Kurs: Diese Modelle deuten auf einen Anstieg hin – Marktbetrachtung
Kursanalyse

Die Bitcoin-Kurs-Analyse vom Bitwala Trading Team. Es gibt zwei Modelle, die auf steigende Kurse hindeuten.

Deutsche Bank überrascht mit gewagter Krypto-Prognose
Insights

Die Deutsche Bank sieht die Zahl der Nutzer von Kryptowährungen in der kommenden Dekade auf 200 Millionen Hodlerinnen und Hodler anwachsen. Unterdessen entwickelt sich der Trend zu einer bargeldlosen Gesellschaft weiter.

Krypto-Verwahrung wider Willen: Banken üben sich als Innovationsverweigerer
Kommentar

Ab nächstem Jahr wird das Geschäft mit der Krypto-Verwahrung lizenzpflichtig. Daraus ergibt sich eine große Chance für die deutschen Banken, neue Token-Geschäftsmodelle anzubieten. Doch sind diese überhaupt darauf vorbereitet? Warum von den Banken keine Impulse hinsichtlich der Token-Ökonomie zu erwarten sind, was unsere Banken mit dem deutschen Staat gemeinsam haben und welche neuen Wettbewerber das Bankgeschäft an sich reißen. Ein Kommentar.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: